Einen wunderschönen, sonnigen, Tag an alle.
Ich besitze einen Temperatursensor mit einem digitalen Ausgang (11 Bit)
und würde gerne wissen wie ich diesen an den LPT Port anschliessen muss,
um die Temperatur mit dem PC auswerten zu können.
Ich habe mir das folgendermaßen vorgestellt:
GND ---------------------- PIN 25 ??
VCC (5V) ----------------- PIN 2 ??? (immer auf High)
DIGITAL OUTPUT ----------- PIN 3 ?? (mit input Befehlen auslesen und
mit der im Datenblatt genannten Formel die Temperatur ausrechnen)
Kann das so funktionieren ? Eventuell pack ich noch 100nF an VCC und GND
- so nahe wie es geht natürlich ;).
Ich würde es gerne ausprobieren, aber ich frage lieber nach, weil der
LPT ja nicht so sicher wie der COM Anschluss ist.
Die einzelnen Ports werde ich dann mit VB oder C abfragen...
Schönes Wochenende
x86
>Kann das so funktionieren ?
Hab so mal einen DS1620 an den LPT gehangen, glaub aber mit anderer
Belegung.
Su solltest sicherstellen, dass dein LPT bidirektionaler Betrieb
ermöligcht, wenn du die Daten deines Sensors an Pin 3 des LPT gibst.
Dazu mußt du den Port im BIOS als EPP konfigureiren.
@Peter
Ist es nicht egal was für ein Temperatursensor das ist ? Er hat ja einen
digitalen Ausgang...
Es ist ein TSiC 506 im TO92 Gehäuse von ZMD.
Datenblatt:
http://www.zmd.de/pdf/ZMD%20TSic506%20Data%20Sheet%20V3.6.PDF
@ Jupp, könntest du mir deine Pin Belegung sagen ?
Danke
Es ist nicht egal, weil "digital" allein fast nichts aussagt. Kritisch
ist beispielsweise:
- unidirektional/bidirektional
- Signalpegel
- Zeitverhalten
Bei den ZMDs ist das alles kein Problem. Abgesehen davon dass eine
LPT-Schnittstelle keine 5V führt, du also entweder dir
Versorgungsspannung anderswo herzaubern musst, oder hoffen musst, dass
ein auf "high" liegender Pin der Schnittstelle genug Spannung für die
Stromversorgung des Sensors hergibt.
[1] Ich kann doch einfach mit einem DVM nachmessen ob da 5V rauskommen,
außerdem braucht der 506'er keine 5V, sondern läuft auch mit weniger.
Ich schau nochmal ins Datenblatt.
[2] Ist meine Pin Belegung so in Ordung ?
[3] Danke für den Hinweis mit dem digitalen Ausgang
[4] :)
Ok. Hmm versteh ich das richtig das mein Sensor nur 45 (µA) micro Ampere
benötigt, wie geht das, das dieser nur so wenig braucht ?
Den LPT darf man bis auf max. 20 mA belasten. Das reicht ja total aus.
Ja, der Strom ist kein Problem. Nur sind nicht alle LPTs gleich
gestrickt, beispielsweise tun sich Notebooks mit 5V mitunter etwas
schwer. Weshalb manche LPT-Lösungen arg vom Rechner abhängen, an dem sie
stecken. Was manche Nutzer von Parallelport-ISP-Adaptern schon
feststellen mussten.
Soft/Hardware für den 1620 nützt einem Anwender von ZMD-Sensoren nicht
arg viel. "Digital" hat zwar nur Nullen und Einsen, aber das heisst
nicht, dass es nur 2 Geräte gibt, eines mit Null und eines mit Eins. ;-)
A.K.
Ja ich benutze ein Parallelport-ISP-Adapter für meine AVR's ;). Mein PC
gibt scho 5V.. sonst gibt es haue für ihn ^^.
Also kann ich wie oben beschrieben meine Schaltung aubauen ?
VCC Pin immer auf HIGH
und den PIN wo die Daten ankommen auf High oder Low ? Ich würde LOW
sagen.
BTW: Ist da ein Fehler im Datenblatt ?
Ich habe ein TO 92 Gehäuse, dort steht
PIN 1 = GND
PIN2 = Signal
PIN4 = VCC
Aber die Abbildung des TO 92 hat nur:
PIN 1 2 3.
Ist dann 3 = 4 btw. 3 = VCC ?
Datenblatt:
http://www.zmd.de/pdf/ZMD%20TSic506%20Data%20Sheet%20V3.6.PDF
Hallo Jupp
Wie lese ich denn die Information aus dem Chip heraus ?
Ich habe früher mal mit VB6 die inpout32.dll benutzt..
da gibt es den inp(Adresse) Befehl... aber ich muss doch gezielt einen
PIN auslesen oder nicht ? Das ist mir noch etwas unklar.
Sorry aber ich check das nicht...
Ich habe das in VB so getestet:
Val = Inp(&H37C)
If Val And (1 < 3) Then
MsgBox(Val)
End If
ich bekomm nur 255... ist ja logisch, weil meine Daten an Ausgang1 gehen
(PIN3 des LPTs) VCC ist Ausgang0 (PIN2 des LPTS). Wie muss das denn bei
PIN3 aussehen ?
Kannst du mir das irgendwie erklären ?