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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Treibertransistor


Autor: Hoffmann Markus (Gast)
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Hi allerseits

Ich haben einen AVR und möchte am
Ausgang ca 0,5A -1A schalten.
Wei diemensioniere ich nun meinen Transistor??


und die zweite Frage die ich habe: ich möchte gleichzeitig
11 Ausgänge einmal auf das eine Display, dann auf das andere schalten.
Gibt es dafür Spezialbausteine?? wenn ja wo??

lg markus

Autor: crazy horse (Gast)
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zu 1: die Diskussion war hier schon öfter, mal ein bisschen suchen.
zu 2: welche Displays? Bei 11 Leitungen kommt mir der Verdacht, du
LCD-Punktmatrix-Module?? Wenn ja - die kannst du fast komplett direkt
parallel schalten, nur die enable-Leitung auf getrennte Ports legen. Je
nachdem, welches enable-Signal aktiv ist, wird das eine oder andere
Display angesprochen.

Autor: Hoffmann Markus (Gast)
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Ich weis das die sache mit den transistoren schon da war und ich habs
auch gelesen aber nicht so recht verstanden
Irgend ein Tutorial über transistoren wär halt net schlecht wenn wer
wissen täte

zu den Displays:

Habe ein Display mit 3 Schaltern
habe einen µC
und habe einen PC

mit µC und PC möchte ich das Display ansteuern und in abhängigkeit
davon die Schalter abfragen

lg markus

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Was möchtest du denn mit dem Transistor schalten?

Autor: Hoffmann Markus (Gast)
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LED`s und piezo summer

lg markus

Autor: Tim (Gast)
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Grobe 'PI * Daumen'  Transistordimensionierung:
------------------------------------------------

IC_max= 1A
Uce_max= 12V (angenommene Betriebspannung der Last)

wir wählen z.B. den BD139(NPN) oder BD140(PNP) mit B bzw hFE=25

erforderlicher Basisstrom zum sicheren und schnellen Schalten:
IB= 5*IC_max /  25 = 200mA !!

Wählen wir den PNP (Plus wird geschaltet - Schaltung ist 'L'-Aktiv),
so kann der AVR z.B. nur 20mA liefern.
Wählen wir den NPN (Masse wird geschaltet - Schaltung ist 'H'-Aktiv),
so kann der AVR nur max. 3mA liefern.

Der AVR kann also nicht genügt Strom liefern, um diesen Transistor
anzusteuern.

Wir probieren einen Darlingtontransistor..  z.B BD648 mit hFE=750.
Erforderlicher Basisstrom zum sicheren Schalten:
 IB= 5*IC_max /  740 = 6.7mA

Für PNP-Variante würde es reichen. Beim NPN könnte es passieren, dass
der Transistor nicht voll durchschaltet . (Uce sollte im
durchgeschalteten Zustand <0.2V sein, um auch die Verlustleitung klein
zu halten)

Wir wagen es trotzdem und berechnen den Vorwiderstand:

Rv = (Uavr-Ube_sat) / IB= (5V-0.65V) / 6.7mA= 649.2 -> gewählt 680 Ohm


Wenn es nicht auf schnelle Schaltgeschwindigkeiten ankommt sollte man
immer FET's nehmen, da diese keinen Steuerstrom(Vorwiderstand)
benötigen und in der Regel auch bei gleicher Last nicht so heiss
werden.

Viele Grüße

Tim

Autor: Hoffmann Markus (Gast)
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schaltgeschwindigkeit is egal
welcher fet wäre da ideal für mich??
bei einem Fet brauche ich keinen Vorwiderstand??
warum nicht??

lg markus

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Man braucht eigentlich keinen Vorwiderstand, da ein FET nicht
stromgesteuert sondern spannungsgesteuert ist und in das Gate praktisch
kein Gleichstrom fließt. Wegen der Gate-Kapazität (kann bis in den
nF-Bereich gehen) fließt aber beim Umschalten Strom, deshalb ist ein
Widerstand zu empfehlen.

Autor: Hoffmann Markus (Gast)
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weis wer ein konkretes Beispiel, dann versteh ichs leichter

Autor: Tim (Gast)
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Ein Transistor steuert man über die Basis-Emitterstrecke. Ab ca. 0.5V
fließt ein Strom und er beginnt zu leiten. Durch die BE-Sperrschicht
wird Ube auf ca. 0.7V (steuerstromabhängig) begrenzt. Damit der
Steuerstrom nicht unzulässig hoch wird (Zerstörung der Sperrschicht
bzw. des AVR&#8217;s) benötigt man einen Vorwiderstand, der den Strom
begrenzt.

Ein FET (Feldeffektransistor) wird durch ein elektrisches Feld bzw.
Spannung gesteuert. Es fließt also kein Strom und es findet auch keine
Steuerspannungsbegrenzung statt. Es besteht also zunächst keine Gefahr
den AVR zu überlasten. Jedoch haben FET&#8217;s eine relativ große
Eingangskapazität, die bei einem Steuersignalwechsel umgeladen werden
müssen und somit doch ein Strom fließt. Dieser Strom macht sich jedoch
nur bei hohen Frequenzen (>1kHz) für den AVR evt. gefährlich bemerkbar
(Hängt von der Größe des FET's ab).

Dimensionierung des FET&#8217;s :

ID_max (wie IC beim Transistor) -> muss mindestens dem Laststrom
entsprechen

Uds_max (wie Uce beim Transistor) -> muss kleiner der
Last-Betriebspannung sein

Rds_on: Widerstand der Drain Source &#8211; Strecke (C-E beim
Transistor) im eingeschalteten Zustand: sollte möglicht klein sein,
damit keine große Spannung am FET abfällt und dieser nicht zu heiss
wird.

Ugs: Steuerspannung damit der FET sicher durchschaltet &#8211; sollte
kleiner als die Betriebspannung des AVR sein. Fehlt die Uds-Angabe so
sollte man auf die Angabe &#8218;TTL oder CMOS-kompatibel&#8217; achten
&#8211; Uds liegt dann im zulässigen Bereich.

Im Conrad-Katalog findest Du  z.B. &#8218;TTL oder
CMOS-kompatible&#8217; FETs.

Viele Grüße

Tim

Autor: Tim (Gast)
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Sorry, korrektur ..


Uds_max (wie Uce_max beim Transistor) -> muss größer !!! der
Last-Betriebspannung sein

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