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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Was ist die Schaltfrequenz bei PMW ?


Autor: Michele B.. (luxx) Benutzerseite
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Ist das beim uC die Frequenz aus Quarz/Vorteiler oder 
Quarz/Vorteiler/PWM-Bitbreite ?

Vielen Dank!

luxx

Autor: johnny.m (Gast)
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Die Schaltfrequenz ist die Frequenz des PWM-Signals. In Deiner 
Beschreibung also wenn überhaupt dann die zweite Variante
Das gilt bei Fast PWM. Bei Phase Correct PWM teilt sich das ganze noch 
mal durch 2. Dabei ist TOP der Wert, bei dem der PWM-Zähler 
zurückgesetzt wird (bei Fast PWM) bzw. seine Zählrichtung von rauf auf 
runter umkehrt (bei Phase Correct PWM), also das, was Du oben vermutlich 
mit "Bitbreite" meintest (was aber irreführend ist, da Du bei einer 
10-Bit-PWM durch 1024 und nicht durch 10 teilen musst...).

Autor: johnny.m (Gast)
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Kleine Korrektur:
da TOP z.B. bei 10 Bit 1023 ist, das Rücksetzen des Timers aber erst 
beim nachfolgenden Timertakt erfolgt (ist zumindest bei AVR so...).

Autor: Michele B.. (luxx) Benutzerseite
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erstmal danke, das war was ich brauchte, nochwas:

Wie hoch sollte den eine DimmerPWM-Frequenz in etwa sein? Langen 3,9kHz?

luxx

Autor: Jack Braun (jackbraun)
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Gegenfrage:
Mit welcher Frequenz arbeitet ein Phasenanschnittsdimmer?

Autor: Basstler (Gast)
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Einwurf:

Gibts dort noch irgendwo Induktivitäten und Kapazitäten....
Haben in der Regel einen Anspruch auf die "passende" Frequenz.

Autor: Michele B.. (luxx) Benutzerseite
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ja induktivität wäre 200uH bei 10A strom und danach 100W Halogen.

luxx

Autor: Jack Braun (jackbraun)
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Einwurf abgelehnt.

Leuchten mit EVGs sind entweder mit Phasenanschnitt dimmbar oder nicht.
Eine passende Frequenz gibts da nicht.

Autor: Basstler (Gast)
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Ehm, wo ist der Teil in diesem Thread, wo von einem EVG die Rede ist ?

Ich sehe hier nur µC und PWM.

@luxx

Gehe mal davon aus, dass Du per PWM eine (oder mehrere) Halogenlampe(n), 
die aus 12V versorgt werden, dimmen möchtest.
Warscheinlich über Mosfet.
Wenn ja, würde ich aufgrund der 200µH die Frequenz so bei 16-50kHz 
ansetzen.
Geht auch niedriger, aber dann wirds höhrbar und u.U. wird die 
Stromwelligkeit zu hoch. Gut, die Welligkeit ist der Lampe wurscht, 
flackern sieht man das schon ab 100Hz nicht mehr.
Probieren....

Autor: Jack Braun (jackbraun)
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>Ehm, wo ist der Teil in diesem Thread, wo von einem EVG die Rede ist ?

Hier:

>Gibts dort noch irgendwo Induktivitäten und Kapazitäten....
>Haben in der Regel einen Anspruch auf die "passende" Frequenz.

Und Glühlampen mit 16 - 50kHz dimmen zu wollen ist schon etwas 
lächerlich.

Autor: Michele B.. (luxx) Benutzerseite
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würden also zB 3900 Hz im aktzeptablen Bereich liegen?
Stromwelligkeit wäre da etwa 2,2A

Autor: Michele B.. (luxx) Benutzerseite
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@ jack braun: Mit welcher Frequenz würdest du denn rangehen?

Autor: Jack Braun (jackbraun)
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Na mit 100 Hz, reicht doch völlig aus.

>würden also zB 3900 Hz im aktzeptablen Bereich liegen?
>Stromwelligkeit wäre da etwa 2,2A

Das müßtest Du schon etwas näher erklären. Ich bin von einer 100W
Halogenlampe mit 12V ausgegangen.

Autor: Michele B.. (luxx) Benutzerseite
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ja es sind 5*20W halogen nach nem 12V Trafo(samt Cs und 
gleichrichter)...

und du meinst 100Hz langen???

Autor: Jack Braun (jackbraun)
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Ja sicher, das Auge kommt schon bei 70Hz nicht mehr mit.

Autor: johnny.m (Gast)
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Öhhh, Leute, es handelt sich hier doch anscheinend um 
Halogen*glüh*lampen. Die sind so träge, da reichen noch niedrigere 
Frequenzen. Meist werden Glühlampen an 50 Hz betrieben. Und mir kann 
niemand erzählen, dass er da was flackern oder flimmern sieht! Bei 
Leuchtdioden (oder auch Entladungslampen) ist das was anderes...

Autor: Di Pi (drpepper) Benutzerseite
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Glühlampen sind beim Nulldurchgang auch nicht dunkel. Die Glühwendel 
kühlt ja natürlich nicht sofort ab. Deshalb verschwimmt die 
Leistungsabgabe in Form von Wärme (und auch ein bisschen Licht), und 
irgend ein Wert zwischen Scheitelleistung und Null wird sich (vllt 
leicht pulsierend, aber nicht wahrnehmbar) einstellen.

edit: johnny, du sagst es

Autor: Jack Braun (jackbraun)
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>Meist werden Glühlampen an 50 Hz betrieben

Um genau zu sein: an 100Hz, der Glühdraht kann zwischen positiver
und negativer Halbwelle nicht unterscheiden ;-)

Und dann kommt einer daher und empfiehlt 15-60kHz.

Autor: johnny.m (Gast)
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> Um genau zu sein: an 100Hz,...
Na, das spaltet aber ganz schön Haare...;-) Ich könnte den Satz auch 
umformulieren, um sämtlichen Schlaumeiern den Wind aus den Segeln zu 
nehmen und das ganze juristisch unanfechtbar zu machen: Die Frequenz der 
Wechselspannung, mit der die Lampe betrieben wird, ist hierzulande 
i.d.R. 50 Hz, es sei denn, man betreibt sie nicht am öffentlichen 
Stromnetz. Dass die Leistung mit der doppelten Frequenz schwingt ist mir 
bekannt.

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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> Meist werden Glühlampen an 50 Hz betrieben. Und mir kann niemand
> erzählen, dass er da was flackern oder flimmern sieht!

Hast du mal eine an eine Diode gehängt, sodaß nur noch eine Halbwelle 
durchkommt? Da kann man's schon flimmern sehen.

Autor: Di Pi (drpepper) Benutzerseite
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Rolf Magnus wrote:
>> Meist werden Glühlampen an 50 Hz betrieben. Und mir kann niemand
>> erzählen, dass er da was flackern oder flimmern sieht!
>
> Hast du mal eine an eine Diode gehängt, sodaß nur noch eine Halbwelle
> durchkommt? Da kann man's schon flimmern sehen.

Eine Diode glüht auch nicht nach. Siehe oben.

Autor: johnny.m (Gast)
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@Da Pep:
ich denke, Rolf meinte, man solle eine Gleichrichterdiode in Reihe mit 
einer Glühlampe schalten (das beschreibt er auch eigentlich recht 
eindeutig), so dass die Lampe nur eine Halbwelle der Netzwechselspannung 
mitbekommt. Dann hat man bei der Leistung nämlich auch nur noch die 
einfache Frequenz, und dann kann man möglicherweise durchaus bereits ein 
Flimmern wahrnehmen (ich habs allerdings noch nicht selbst ausprobiert).

Autor: Μαtthias W. (matthias) Benutzerseite
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Jack Braun wrote:
>>Meist werden Glühlampen an 50 Hz betrieben
>
> Um genau zu sein: an 100Hz, der Glühdraht kann zwischen positiver
> und negativer Halbwelle nicht unterscheiden ;-)

Natürlich kann der Glühdraht das. Deshalb sind auch in jeder Glühlampe 
Gleichrichter eingebaut. Überbrückt man diesen wird es 50 mal pro 
Sekunde sehr hell und 50 mal pro Sekunde sehr dunkel (Lichtsaugeffekt).


SCNR ;-)

Matthias

Autor: A.K. (Gast)
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Und in der Schwarzlichtlampe ist der Gleichrichter verkehrt herum 
eingebaut? ;-)

Autor: TheMason (Gast)
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demnach müsste ja, wenn man nur die negativen halbwellen durchlässt nur 
licht angesaugt werden. da war es wieder, das schwarze loch ....
jungs, erzähl mir das blos keiner dem militär *ggg

Autor: Basstler (Gast)
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Ohje....dieses Missverständnis...

Ja, mir ist klar, dass man da nix flimmern sieht. Habe ich wohl auch 
geschrieben.
Bin nur gedanklich über einen Buck-Konverter an das Problem gegangen.
Das widerum ist für das Dimmen von ein Paar Halogenlampen zuviel des 
guten.
Die Höhe der Frequenz habe ich auch nur mit dem Hinweis angegeben, das 
man die Modulationsfrequenz nicht hört. Kenne seine Drossel nicht. Ist 
sie sauber vergossen, ok.

Ansonsten reichen 100Hz bestimmt. Bleibt mir nur die Frage, wozu den die 
Drossel da noch mit rein soll. Die kann man sich bei Lampen auch sparen.
Zumal 200µH bei 100Hz nur ein Stück Draht darstellen.

Viel Erfolg....

Autor: Michele B.. (luxx) Benutzerseite
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mir wurde hier im Forum ausdrücklich empfohlen eine drossel zu 
verwenden, da ich sonst "singende leitungen" etc. bekommende würde...

ja und sie ist eig nur ein dickes stück draht das um 2 aufeinandegelegte 
ferritkerne gewickelt ist. und laut hersteller hält sie 10A und hat 
220uH.

Das ganze wird von nem starken FEt mit vorgeschaltetm Treiber von ner uC 
PWM gepowered.

Und jetzt war ich mir nicht sicher mit welcher frequenz ich eig die PWM 
so in etwa machen sollte.

luxx

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