Hallo,
Ich wollte einmal fragen, was ihr zu dieser Schaltung sagt, bzw. zu dem
Layout.
Es stellt einen Belichtungstimer da.
Zur Funktion:
Taste up:
Hiermit lässt sich die Zeit einstellen. Also die Sekunden hochzählen.
Taste down:
Hiermit lässt sich die Zeit einstellen. Also die Sekunden
herunterzählen.
Save:
Die eingestellte Zeit lässt sich im RAM ablegen.
Start:
Der Counter wird gestartet.
Reset:
Stopt den Counter.
Nach ablauf der Zeit schlatet der Transistor durch. Es kommt ein BD 137
zum Einsatz. Der soll eine Last von etwa 5 Watt schalten.
Der Triac Ausgang ist dazu gedacht, dass ich eventuell das Programm so
erweitern kann, dass ich Wechselstrom schalten kann. Sind die Abstände
dazu im Layout ok?
Verbesserungsvorschläge gern.
Hallo,
Du hast nichts zu den zu schaltenden Spannungen gesagt, die sich auf dem
Board tummeln sollen.
Für 12V sicher kein Problem, für 230V zu kleine Abstände, ungünstige
Leiterführung unter dem Optokoppler.
Ohne Schaltplan war es mir aber zu mühselig, den Lastkreis
zusammenzusuchen.
Gruß aus Berlin
Michael
Die Leitung für R7 sollte nicht unter dem MOC durchlaufen.
Dadurch wird die Trennung von Niedervolt zu 230V Leitungen
verringert. Die Massefläche sollte auf keinen Fall so dicht
an der 230V Seite liegen. Die 230V Leitungen sollten gar nicht
von einer Massefläche umflossen werden.
Als Daumenregel sollten alle
230V Leitungen mindestens so weit von der Niedervoltseite
entfernt sein wie der Pinabstand von Pin1 zu Pin6 vom MOC.
Die Pads vom MOC würde ich um die Isolation noch weiter zu
erhöhen rund machen.
@ Timo
Noch nicht ganz. Links fliesst immer noch Masse um
die 230V Leitungen. Zieh das Masspolygon mal nach rechts
auf die Niedervoltseite.
@ Koko Lores
Im Studium lernt man das nicht. Das kommt aus der
Praxis. Da gibt es Normen die so was vorschreiben.
Zur Not hilft auch der gesunde Menschenverstand ;)
Stell dir einfach eine Platine vor die in einem
Raucherhaus wohnt. Nikotinbelag und ein bisschen
Luftfeuchtigkeit können schon leitfähig sein.
Oder schraub mal ein PC-Netzteil auf. Da kann man
sich was abschauen.
Da geht irgentwie eine 1N4148 von den 12Volt auf den Mega16. Muss das
so?
Du kannst mit dem BD137 keine 900mA direkt schalten, fürchte ich fast.
Es könnte sein, dass Du noch einen Transistor davor schalten musst.
xlr.
Aso, dachte dass ich da einfach nen Leistungstransistor nehmen kann, der
0,9 A schalten kann. Haben nur mal den BD137 geroutet. Dachte, dass is
ein Leistungstransistor. Habe mich damit noch nicht beschäftigt. Ging
mir hier eher um die Abstände am Triac.
Hi,
prinzipell kann der BD137 schon 0,9A schalten (max. sogar 1,5A).
Nur braucht der dazu auch einen entsprechend hohen Basisstrom! Und den
kann Dein µC nicht direkt liefern. Deshalb wirst Du Axels Rat befolgen
müssen und einen zweiten Transistor hinzufügen dürfen. Oder einen
anderen Transistor verwenden, z.B. einen Darlington oder einen FET.
CU
Hi,
Klingt gut. Danke. Ich habe nun also einen zweiten Transisitor
vorgeschaltet.
Die Schaltung soll wie folgt funktionieren:
Liegt an Port B Pin 0 ein "High-Pegel" an, so schaltet der Transistor Q3
BC548 durch. Die E - C - Strecke wird leitend. Dadruch fließt ein Strom.
Dieser Strom wird vom Widerstand R3 bestimmt. Dieser ist gleich dem
Vorwiderstand zum BD137. Dieser kann somit auch durchschalten. Die Led
leuchtet.
An der Klemme 1 und 2 werden 0,9 A geschaltet.
Stimmt alles so?
Als Trennung zwischen 5V und 220V benutze ich ein Solid-State-Relais,
unter diesem ist die Platine zwischen dem Nieder- und dem
Hochspannungsteil geschlitzt (ausgefräst), um Überschläge bei erhöhter
Luftfeuchte un Schmutz (Staub) zu vermeiden.
Der Platz für den C7 (RC Snubber) ist etwas klein: da soll man die
Kondensatoren 'X2 Klasse' nehmen und die habe ich nur im RM 15mm gesehen
(habe aber auch nur bei Reichelt gesucht). Genauso der R, der muß für
die hohen Spannungen geeignet sein und sollte auch min. 1W belastbar
sein (korrigiert mich wenns falsch ist).
Für die Bedienung habe ich an meinem Timer einen einzigen Drehencoder
benutzt, das ist dann weniger mech. Arbeit:
kurz (< 0,5 s) drücken: gesp. Zeit wiederholen
etwas länger (>0,5 .. 3s): Start (oder Stopp wenn gestartet)
lange (>3s): Zeit speichern
drehen: Sek. einstellen
drücken+drehen: Minuten einstellen (praktisch wenn auch längere Zeiten
gebraucht werden, beim UV Belichter z.B. zum Aushärten von
Lötstopplaminat)
@ JojoS:
Welchen Drehencoder hast du denn verwendet?
Hatte auch mal den mechanischen vom 'C' eingeplant, hat aber nach kurzer
Zeit im Protozyp schon den Geist aufgegeben :(
Der optische vom Reichelt scheint gut zu sein, ist aber teuer!
ich habe einen optischen von Grayhill benutzt, das war ein Sonderposten
bei Neuhold-Elektronik. Den gibts da aber leider nicht mehr, habe wohl
selber zuviel Werbung dafür gemacht... Andere Bezugsquellen sind noch
Conrad, Segor, Pollin. Die mech. verlangen wohl etwas mehr Aufwand wg.
Entprellung, siehe auch die Codesammlung hier.
Danke, werde mich mal umsehen!
Die Mechanischen waren anfangs OK, aber nach kurzer Zeit so ausgeleiert,
dass keine Rasten und kein Druckpunkt mehr zu spüren war :(
ich würde die interne Taktquelle benutzen dann kannste auf den Quartz
und das drumherum verzichtender, der Keramik-Kondensaor zwischen VCC und
GND sollte möglichst nah am µC sein du hast ihn ja ziemlich weit weg
gesetzt. Evtl. würde ich auch eine kleine Spule davorsetzen wie es in
der Beispielentstörung für den ADC im Datenblatt ist. Schaltest du mit
dem BD139 den Optokoppler? Würde da lieber einen Optokoppler nehmen bei
dem die Diode nicht so viel Saft braucht dann kannste ihn direkt vom
Portpin treiben. Wenn ja ein Transistor dann lieber die kleinere Bauform
nehmen z.B. einen BC548C. Wozu hast du die Diode in der
Versorgungspannung? Je nach Typ kann die die Versorgungsspannung um
bis zu 0,7V verringern wenn dann noch kleine Einbrüche beim Schalten
vorkommen resettet dein AVR ständig. Ansonsten würde ich FETs statt
bipolarer Transistoren einsetzen die kannste leichter ansteuern(weniger
Strom nötig).
JojoS wrote:
> Genauso der R, der muß für> die hohen Spannungen geeignet sein und sollte auch min. 1W belastbar> sein (korrigiert mich wenns falsch ist).
Hi,
Welchen R meinst du denn? Sicher den am Triac, oder?