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Forum: Offtopic Aufspaltung der Energieniveaus .. Aufspaltung der Frequenz


Autor: Rabbit (Gast)
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Hallo Leute,

<zitat>
Treten die Elektronenhüllen zweier gleichartiger Atome infolge 
räumlicher
Nachbarschaft miteinander in Wechselwirkung, so müssen die Elektronen, 
die
in den isolierten Einzelatomen dasselbe Energieniveau besetzen, aufgrund
des Pauli Prinzips zwei unterschiedliche Niveaus einnehmen.
Für diese Erscheinung gibt es ein Analogon in der Elektrotechnik:
Werden zwei Schwingkreise gleicher Frequenz miteinander gekoppelt,
(Gegeninduktivität M)so besitzt das gekopplete System zwei 
Eigenfrequenzen.
</zitat>

ich hab 2 Fragen dazu
1) kann man die 2 Schwingkreise nur über Gegeninduktivität koppeln?
Meine Überlegung geht etwa so .. Die Energie schwingt zwischen
E Feld und H Feld, also sollte man irgendein Feld anzapfen können,
und anderen Schwingkreis damit beeinflussen können.
Bei H Feld ist die Realisierung dieser Kopplung schnell überlegt.
2 Spulen am gemeinsamen Stab, oder eine Spule komplett in der anderen
drin. Wie könnte das bei E Feld aussschauen?
Ein Platenkondensator komplett im anderen drin?
par example so
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2) Bei so gekoppelten 2 Schwingkreisen denke ich irgendwie automatisch
an Parallelschwingkreise, die quasi sich einen Magnetstab teilen.
Können 2 serielle Schwingkreise auch gekoppelt werden
Mein Hauptproblem dabei scheint .. es mir vorzustellen, weil eben
der Stromkreis überhaupt kein Kreis ist.


Wenn ich zb die beiden entstehenden Frequnzen berechnen will,
wie beschreibe ich das formal in einer Gleichung?

Grüsse, euer Rabbit

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Also es geht um Zweikreisfilter? Die haben in der üblichen Abstimmung 
eine Durchlaßkurve mit zwei Höckern, das stimmt. Je nach Grad der 
Kopplung kann man das aber zu einem Höcker reduzieren, ich fürchte, das 
Analogon ist nicht so stimmig.

Kopplung zweier Kreise geht induktiv, kapazitiv (oder galvanisch, indem 
der Fußpunkt der beiden Induktivitäten zusammengeführt ist, sodaß kurz 
vor GND beide Ströme durch denselben Leiter fließen). Nur die indukive 
Kopplung kann im Ersatzschaltbild als Gegeninduktivität dargestellt 
werden, würde ich sagen.

Autor: Netbird (Gast)
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>Wenn ich zb die beiden entstehenden Frequnzen berechnen will,
wie beschreibe ich das formal in einer Gleichung?

Physikalisch handelt es sich um zwei gekoppelte Pendel bzw. gekoppelte 
Schwingkreise. Deren Zusammenwirken wird durch zwei gekoppelte 
Diffentialgleichungen erfasst.

Eine Suche gibt haufenweise Treffer mit:
Gekoppelte Pendel Differentialgleichung  bzw.
gekoppelte Schwingkreise Diferentialgleichung

Viel Vergnügen beim Lösen, das hat schon einen gewissen Anspruch ..!

Im übrigen Praxis: Die ZF-Filter in Radios, vor allem in den guten alten 
"Dampfradios, auf -ich glaube 455KHz, sind richtig gut zum Anfassen und 
Aufmachen, die haben mal induktive, mal kapazitive Kopplung der beiden 
Kreise gehabt. Flohmarkt ..?!

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