Taster brücken mit i2c -> Optokoppler

OP #564516
Simples Problem, hoffentlich simple Lösung.

Ich habe hie reinen Epson Stylus C62 Tintenstrahldrucker an meinem 
Printserver hängen. Nun soll bei Nichtbenutzung der Drucker vom Netz 
getrennt werden (Stromsparen). Erster Versuch war über eine 
USB-Steckdosenleiste das Ganze zu trennen, das Ganze geht allerdings so 
weit schief, das der Drucker nicht wieder "hochfährt", wenn der Strom 
wieder angeht. Es wird ein Druck auf die Power-Taste des Druckers 
benötigt.

Also, aufgeschraubt, reingeschaut. Einfacher Taster für den Vorgang. 
Zwei Leitungen dran, wenn diese kurzgeschlossen werden, ist das halt 
eine Tasterbetätigung. Eine Seite liegt auf Masse, andere je nach 
Zustand des Druckers auf 2,85V (an) bzw 0,9V (aus).

Da ich an dem Printserver einen i2c Bus nach aussen habe und noch jede 
Menge PCF8574 hier rumfliegen hab, dachte ich hier an eine Lösung. Ich 
würde also gerne über den PCF den Taster brücken. Hier denke ich, das 
ein Optokoppler das richtige wäre. Aber welchen nutzt man? Beschaltung? 
Würde also gerne eine Spannungsunabhängige schaltbare Brücke haben. 
Ansonsten wäre auch ein Relais eine Überlegung, habe aber als Spannung 
am PCF nur 3,3V zur Verfügung. Müsste also auch ein recht hoher Aufwand 
getrieben werden. Wünschenswert wären halt 3 Bauteile (Optokoppler, PCF, 
Vorwiderstand) und das wars.

Irgendwelche spontanen Ideen aus eurer Erfahrung?

Gruss,

Henning

P.S. Unterschied alleine Standby / Aus Drucker -> 5,4W-3,8W / 0,2W-0,3W
Gast #564542
hallo,
also ich würde einfach den PCF an den i2c bus tun und einen portpin des 
PCF als schalter benutzen. auf die die 3,3volt dann mittels 
spannungsteiler auf 2,8volt anpassen und gut iss. opto brauchste nit.

oder habe ich irgendwas fasch verstanden??

gruss
#564548
Ich würde einen kleinen FET parallel zum Taster legen und mit dem PCF 
ansteuern. Solange das USB/parallele Kabel mit dem Printserver verbunden 
ist, müssten ja beide gleiches Massepotential haben. Sicherheitshalber 
bei der Verbindung FET<->PCF die Masse nochmal mitführen und einen 
Steckverbinder wählen, bei dem sie "voreilend" ist, dann bist eigentlich 
100% auf der sicheren Seite
Gast #564575
Zwei Fragen (zur USB-Steckdosenleiste) vorweg:

- Mit welchem USB-Anschluss ist diese Steckdosenleiste verbunden?
- Worauf "reagiert" diese Steckdosenleiste? (Spannung am USB-Port bzw.
  Datenfluss am USB-Port)

Wenn du den Drucker sowieso aufschrauben und modifizieren musst (um ihn 
womöglich mittels i²c einzuschalten) dann kannst du das Ganze evtl. auch 
viel einfacher lösen:

Parallel zum ON/OFF-Taster schaltest du den Schaltkontakt eines 
Reed-Relais. Die Erregerspule dieses Relais verbindest du einfach über 
einen Kondensator mit der Betriebsspannung (nicht die 230V-Netzspannung, 
sondern die 12V oder wasweissichwas-Volt Gleichspannung). Der 
Kondensator sollte in etwa so gross gewählt werden, dass nach dem Aufbau 
der Versorgungsspannung das Relais für ca. 2-5 Sekunden anzieht und 
damit den Drucker einschaltet.

Gruß,
Magnetus
OP #564679
@Geppetto: Das war ursprünglich auch ungefähr meine Idee. Allerdings 
sind die  Ports des PCF ja nur quasi bidirektional, führen also im 
Eingangsmodus 3,3V (bzw mit Spannungsteiler 2,8). Wiess nicht, ob der 
Drucker das am Controllerpin mag, wenn er ausgeschaltet ist. 
Eingeschaltet wird über Kontakt nach Masse.

@Manetus: Die USB Steckdosen Leiste ist eine Revolt SIS-PM, also direkt 
mit USB Controller intern.

FET ist natürlich auch eine Idee, ich wollte halt nur den Kontakt 
einfach brücken ohne auf Spannungspegel zu achten (wie ich es mit dem 
PCF direkt halt müsste).

Bei der Betriebsspannungslösung würde das zwar auch tun, mein Überlegung 
war halt nur, den Port an der Steckdosenleiste zu sparen und den Drucker 
dann "nur" noch auf 0,3W zu drosseln, wenn er nicht genutzt wird. Offen 
ist er halt schon und die Kabel am Taster sind auch schon dran.

Hab aber noch einmal Datenblätter gewälzt, mit einem CNY17 dürfte ich ja 
direkt das Ganze lösen können, Basis-Kontakt bleibt offen, Emitter und 
Kollektor brücken den Schalter, oder hab ich das falsch verstanden? 
Transistoren gehören zu den Dingern, die ich auch nach ständiger Lektüre 
nie durchblicke. Gehöre halt doch eher zu den "digitalen"...

Gruss,

Henning

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