Mega-V mit mehr als 10 MHz möglich?

Gast #567117
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Hallo,

aus dem Studium  es Datenblatts zum Mega48/88/168 werde ich nicht so 
recht schlau, was den möglichen Taktfrequenzbereich für die bis 1,8V 
verwendbaren V-Versionen anbetrifft. Die Safe-Operating Area ist für 
diese Typen auch im Bereich von 4,5 bis 5V bei 10 MHz begrenzt (S.303). 
Warum sollte dies zutreffen? Andere Stellen legen nahe, daß hier 20 MHz 
für alle Versionen möglich sind. Kurzum, da ich eine V-Version des 
erweiterten Betriebsspannungsbereichs wegen verlöten möchte möchte ich 
nur sicher wissen, ob die dann auch bis 20 MHz arbeiten kann. Unklar ist 
mir außerdem, warum alle Versionen vom Preis her gleich sind (bei 
Reichelt, Mega88), hat man doch mit der V-Version einen echten Mehrwert 
? Oder was übersehe ich hier ?

Gruß Jens
#567130
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In meinem Datenblatt ist für die V-Version 10 MHz bei 5,5 V angegeben, 
für die normale Version 20 MHz. Welche "anderen Stellen" Du meinst, ist 
mir nicht ganz klar. Imho hat jede Version ihre Vor- und Nachteile. Und 
anhand der Preise bei Angelika auf die detaillierten "Leistungsmerkmale" 
eines Artikels zu schließen, halte ich für sehr weit hergeholt...
#637620
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jens wrote:
> Hallo,
>
> aus dem Studium  es Datenblatts zum Mega48/88/168 werde ich nicht so
> recht schlau, was den möglichen Taktfrequenzbereich für die bis 1,8V
> verwendbaren V-Versionen anbetrifft. Die Safe-Operating Area ist für
> diese Typen auch im Bereich von 4,5 bis 5V bei 10 MHz begrenzt (S.303).
> Warum sollte dies zutreffen? Andere Stellen legen nahe, daß hier 20 MHz
> für alle Versionen möglich sind. Kurzum, da ich eine V-Version des
> erweiterten Betriebsspannungsbereichs wegen verlöten möchte möchte ich
> nur sicher wissen, ob die dann auch bis 20 MHz arbeiten kann. Unklar ist
> mir außerdem, warum alle Versionen vom Preis her gleich sind (bei
> Reichelt, Mega88), hat man doch mit der V-Version einen echten Mehrwert
> ? Oder was übersehe ich hier ?
>
> Gruß Jens
Für welchen Takt- und Spannungsbereich willst Du den µC denn jetzt 
eigentlich verwenden?
Bis 4 MHz kannst Du nur den "V" nehmen, dafür aber auch ab 1,8V
Bis 10 MHz kannst Du beide nehmen mit 2,7V-5,5V
Bis 20 MHz kannst Du "möglicherweise" nur den ohne "V" nehmen bei 
4,5V-5,5V

Suchst Du jetzt die Eierlegendewollmilchsau die mit 1,8V und 20MHz 
läuft?
Gast #637751
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@Jörg Nein,natürlich nicht! Die Frage war ob die V-Version überhaupt 
mehr als 10 MHz schafft.Meinetwegen mit 10 Volt :) Wenn ja,dann böte das 
V doch einen echten Mehrwert! Wenn nein, aus welchem physikalischem 
Grund? Jens
Gast #637785
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1. High entspricht meistens knapp der Betriebsspannung,Low meistens 
etwas über Null. Da zwischen High und Low eine Reserve (verbotender 
Spannungsbereich) liegen muss,um ein undefiniertes 'klappern' von 
logisch Null und logisch Eins im Controller zu verhindern,ist es 
natürlich einfacher mit einer hohen Spannung zu arbeiten.Je niedriger 
die Betriebsspannung,desto enger werden die Toleranzen für Fehler und 
desto besser muss der Fertigungsprozess des Chips sein.

2. Die AVRs (genauso wie eigentlich alle aktuelle CMOS-Chips) benötigen 
im Grunde nur beim Umladen der internen Gatter Strom.Der Ruhestrom wenn 
nix umgeschalten wird ist sehr gering.Je höher man taktet,desto häufiger 
müssen interne Gatter in großer Stückzahl umgeschaltet werden und damit 
steigt dann auch der Stromverbrauch entsprechend an.
Gast #637794
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Hmm..., kann keinen Zusammenhang zwischen Frage und Antwort finden.
Im allgemeinen ist sollten die V-Versionen bei 5 V auch die 20 MHz 
schaffen. Allerdings ist das eben nicht spezifiziert und scheidet 
deshalb für einen Serieneinsatz IMO aus. Zum Basteln sag ich: Versuch 
macht kluch.

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