Gast
#567202
Hallo, ich möchte einen rauscharmen Verstärker bauen und arbeite mich gerade etwas in die Theorie und Anwendung von JFETs ein. Hier gibt's ein kleines Tutorial dazu: http://www.qrp.pops.net/fetbias.htm Schaut euch bitte mal Abbildung 5 an, es ist ein kleiner Verstärker mit 6dB und 50 Ohm am Ausgang, wobei hier ein Übertrager eingesetzt wird. Laut Text besteht dieser aus 15 Windungen primär nud 3 Windungen sekundär auf einem FT37-43. Schön, nur wie zum Henker wickelt man so ein Teil? Also vorteilhaft ist auf jeden Fall mal, wenn beide Windungen gleichphasig gewickelt werden, so hätte man dann keine 180° Phasendrehung des Ausgangssignals. Sollte man nun auf die linke Hälfte des Kerns 15 Windungen wickeln, und auf die rechte Hälfte 3 Windungen? Wenn ja, sollten die Windungen auf der Sekundärseite so angebracht werden, dass sie den zu Verfügung stehenden Wickelraum optimal ausnutzen? Wobei man bei drei Windungen nicht wirklich viel ausnutzen kann. Wie sieht es da mit dem Koppelfaktor aus, hat jemand Erfahrungswerte? Dann wäre ja auch denkbar, dass man beide Wicklungen bifilar wickelt. Man müßte quasi mit den 15 Windungen anfangen, nach 6 Windungen dann einen zweiten Draht dazu nehmen um die 3 Sekundärwindungen "einzuarbeiten", schließlich die noch verbleibenden 6 Windungen der Primärseite wickeln. Die Kopplung sollte hier doch besser sein, oder? Und auch hier die Frage, sollte bei dieser Variante der Wickelraum möglichst vollständig ausgefüllt werden? Evtl. sogar einen kleineren Ring nehmen? Viele Fragen aber mir fehlt es da völlig an Wissen und habe lange gesucht, aber absolut nichts zu diesem Thema gefunden. Ich hoffe, ihr versteht mein Problem. Kann mir da jemand Tips, Links o. ä. geben? Wäre sehr nett. Schorsch