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Forum: Offtopic FTIR - Spektroskopie


Autor: Kai Me. (Gast)
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Guten Abend,

ich habe ein Problem mit dem Verständnis der FTIR - Spektroskopie.
Auf dieser Seite: 
http://www.ir-spektroskopie.de/spec/ftir-prinzip/index.html
werden Formeln aufgeführt, deren Herleitung hier gar nicht behandelt 
werden.

Wie kommt man da auf die ersten beiden Gleichungen? Anschließend wird 
die Fouriertransformation eingesetzt.

Im Netz konnte ich nichts gescheites finden. Brauche unbedingt die 
exakte Herleitung für das Verständnis.

Autor: Stefan Salewski (Gast)
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In meiner Diplomarbeit (PDF) steht dazu einiges, bitte auch den Anhang 
beachten. Und nicht verwirren lassen, die beiden ersten Seiten sind 
leer!

http://www.ssalewski.de/Download.html.de

Autor: SintesiMoe (Gast)
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Die Spektren die du auf der Seite angibst sind aber auch nicht gerade 
ein tolles Beißpiel. Wer vermisst schon Anorganik?
Man sieht deutlich das sich der Background nicht sonderlich vom HCL 
unterscheidet, da sollte man lieber ein Raman nehmen.
Sowieso ein Background als Spektrum zu bezeichnen ist schon komisch.
Ich arbeite zwar in eimem IR labor hab aber seit der Ausbildung nicht 
mehr viel mit Fourier zu tun gehabt.
Eben weil man das einmal durchrechnet und dann nie wieder!
Wozu gibt es den PC der alles macht?
Außerdem ist ein fertiges spektrum 100000000 mal besser interpretierbar 
als die fouriertransformation.
Der vorteil liegt ja nur dabei polichromatischee strahlen durch die 
Probe zu schicken und trotzdem ein spektrum zu bekommen und das in 
kürzester zeit.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Interessant, Deuteriumchlorid also "schweres Salzsäuregas", was es alles 
gibt. Und die Gase haben auch noch Obertöne.

Autor: Kai Me. (Gast)
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Wie kommt man auf die Intensität I(x) ? Warum I(v) ?
Ich verstehe auch nicht, warum in der Herleitung die beiden e Funktionen 
wegfallen. So ganz klar ist mir dies noch nicht.

Autor: Kai Me. (Gast)
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Überall sehe ich die Formel für die Intensität I(x), aber es wird 
nirgends exakt erklärt woher die Formel jetzt kommt.

Autor: Stefan Salewski (Gast)
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>Überall sehe ich die Formel für die Intensität I(x), aber es wird
>nirgends exakt erklärt woher die Formel jetzt kommt.

Hast Du auch den Anhang A meiner Diplomarbeit gelesen?

Die Theorie der Fourier-Spektroskopie zu verstehen ist nicht ganz 
einfach --
ich habe damals auch ganz schön knobeln müssen. Aber ich habe jetzt auch 
nicht mehr alle Einzelheiten im Kopf und auch nicht viel Zeit.

Hast Du keinen Betreuer? Wenn nicht, besorge Dir ein gutes Buch. Die 
Erklärungen in meiner Arbeit sollten eigentlich relativ vollständig 
sein, aber für nicht-Physiker sind sie vielleicht doch zu knapp.

Gruß

Stefan Salewski

Autor: Kai Me. (Gast)
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Hallo also die Formel kann ich in deiner Diplomarbeit nicht finden:

I(x) = Integral[I(v) cos(2*pi*v*x) dv]

I(v) = 1/lambda

Autor: Stefan Salewski (Gast)
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(1.3) auf Seite 5 ist sehr ähnlich!

Autor: Kai Me. (Gast)
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Wenn ich so überlege bräuchte ich die Herleitung eigentlich nicht.
Die folgende Formel: I(x) = Integral[I(v) cos(2*pi*v*x) dv], kann man ja 
zunächst als bekannt betrachten. Die Herleitung braucht man doch 
eigentlich nicht so.
Ich möchte eigentlich nur die FTIR-Spektroskopie in meinem Bericht für 
die FH erläutern.Da könnte ich ja den Anhang von dir verwenden und die 
Intensitätsformel I(x) als gegeben betrachten.

Autor: Stefan Salewski (Gast)
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>Die folgende Formel: I(x) = Integral[I(v) cos(2*pi*v*x) dv], kann man ja
>zunächst als bekannt betrachten.

Naja, bekannt für diejenigen, die sich mit Fourier-Spektroskopie 
auskennen.
Es ist eben die Frage, wie lang dein Bericht sein soll. Ich hatte in 
meiner Arbeit für die Darstellung der Theorie 12 Seiten plus 2 Seiten 
Anhang gebraucht. Soll es auch für nicht-Fachleute verständlich sein, 
kann man es nicht viel kürzer machen. Wenn eine Formel vom Himmel fällt 
(als bekannt voraussetzen) ist es oft sehr unbefriedigend. Wenn ich 
Laien vor mir habe und  nicht Zeit für einen mehrstündigen Vortrag habe, 
würde ich persönlich weitgehend auf Formeln verzichten. Dann ist es 
besser, man sagt nur ein paar grundsätzliche Worte zum Phänomen 
Interferenz und zum grundsätzlichen Aufbau so eines Spektrometers, und 
sagt dann einfach, dass man aus dem ortsabhängigen Interferenzsignal 
(Interferogramm) durch einen mathematischen Prozess 
(Fourier-Transformation) das Spektrum errechnen kann.
Mathematisch und physikalisch vorgebildeten Personen (etwa Leistungskurs 
Physik und Mathematik) sollte man in einem einstündigen Vortrag oder auf 
ca. 10 Seiten die theoretischen Grundlagen verständlich machen können.

Gruß

Stefan Salewski


Autor: Kai Me. (Gast)
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Auf dieser Seite: 
http://www.ir-spektroskopie.de/spec/ftir-prinzip/i...
wird gleich zur Fouriertransformation übergegangen. Für eine kurze 
Beschreibung der FTIR könnte ich ja diese Seite verwenden oder?

Autor: Stefan Salewski (Gast)
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>Auf dieser Seite:
>http://www.ir-spektroskopie.de/spec/ftir-prinzip/i...
>wird gleich zur Fouriertransformation übergegangen. Für eine kurze
>Beschreibung der FTIR könnte ich ja diese Seite verwenden oder?

Anfangs hast Du doch geschrieben, dass Du obige Seite selber nicht so 
recht verstanden hast. Und nun willst Du sie doch als Grundlage für 
Deinen Bericht nehmen?

Ich kenne ja Deine Zielgruppe nicht. Ich weiss auch nicht, ob Du einen 
Vortrag halten willst, oder einen schriftlichen Bericht abliefern 
sollst.
Ich glaube, Du hattest geschrieben, dass Du an einer FH bist. Da müsste 
es doch einen Ansprechpartner geben, der Dir etwas helfen kann und Dir 
insbesondere sagen kann, wie detailliert Dein "Bericht" sein soll. Und 
es müsste auch eine Bibliothek geben, wo man geeignete Bücher bekommen 
kann, eventuell über Fernleihe. Ich hatte damals ein recht altes Buch 
zur Verfügung, dass müsste in der Literaturliste meiner Arbeit angegeben 
sein. (Ja, R.J. Bell, Introductory Fourier Transform Spectroscopy). 
Eventuell gibt es jetzt aber modernere Bücher!

Alles findet man auch heute noch nicht im Internet! Bibliotheken und 
Bücher haben noch ihre Daseinsberechtigung!

Wie ich schon sagte: In meiner Diplomarbeit steht im Prinzip alles drin, 
mit den nötigen physikalischen und mathematischen Grundkenntnissen 
sollte man es verstehen können. Die Gutachter haben es jedenfalls 
verstanden, und einige meiner ehemaligen Kollegen auch. Aber in einem 
Buch steht das alles sicher besser und ausführlicher.

Gruß

Stefan Salewski

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