USA mal positiv

Gast #569318
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laut aktueller Meldung haben die USA gerade ein scharfes 
Antikorruptionsgesetz verabschiedet, dass den Lobbyisten schwer zu 
schaffen macht. So sollen Einladungen zu Geschäftsessen nur noch dann 
erlaubt sein, wenn die Summe nicht 10 US-Dollar übersteigt. Hört sich 
irgendwie wie ein Aprilscherz an, aber ab jetzt ist nur quasi ein Essen 
mit dem zahlenden Geschäftspartner nur noch beim Fastfood-Laden um die 
Ecke gestattet, wenn man nicht in Jail wandern möchte. Ob da etwa eine 
bekannte Hamburgerkette mit am Gesetz gestrickt hat?

Verrücktes Amiland :) aber sowas wünsche ich mir mal hier bei uns
Gast #569411
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oder die Politiker werden in das Restaurant vom Golfclub eingeladen, bei 
dem das Essen im Monatsbeitrag enthalten ist, oder es wird nur noch auf 
der Firmenjacht gegessen, oder...  - Opium fürs Volk!


aber was "white-collar" crime angeht wird in den USA wirklich um einiges 
härter geurteilt als bei uns, in unseren Medien wird dieser Begriff 
sogar strengstes vermieden um kein Bewusstsein dafür zu schaffen !
Gast #569427
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ganz so harmlos kann das Gesetz nach ersten Reaktionen zu urteilen nicht 
sein und man muss sich immer klar machen, dass jedes Gesetz unterlaufen 
werden kann. Wenn Gesetze nicht mehr zustande kämen, nur weil irgendeine 
Möglichkeit der Umgehung sich aufmacht, dann wäre jedes Gesetz schlicht 
sinnlos! Ich glaube nicht an die vollständige Umgehung dieses Gesetzes, 
denn die Strafbarkeit bleibt auch im privaten Club bestehen und wie 
viele Geschäftsleute (prozentual) bzw. Lobbyisten wollen nach solchen 
"privaten Clubessen" als Rechtsbrecher dastehen? Noch dazu bei den 
drakonischen Strafen, die die USA im allg. verhängt würde ich mir das 
sehr genau überlegen, ob es dieses Risiko wert ist und so werden 
vermutlich viele denken. Stellt sich doch mir die Frage, worum gibt es 
so ein Gesetz nicht auch bei uns? Das Thema Korruption ist doch auch bei 
uns ein bekanntes Ärgernis.
Gast #569434
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So bekämpft man die Korruption:
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1. Man schreit unüberhörbar: "Weg, jetzt komm ich!!!"
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2. Man beschuldigt alle, die den eigenen Interessen auch nur im Weg stehen
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   könnten, der Korruption und mobbt sie weg.
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   Handelt es sich um Staaten, überzieht man sie im Namen der Menschenrechte
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   mit Sanktionen. Gehen dabei Millionen Unschuldige drauf, sagt man
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   einfach: "Die waren es das heere Ziel allemal wert!".
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3. Man läßt sich bejubeln und genießt das Leben - auf Kosten Dritter.
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4. Wenn man dabei als korrupt auffällt, hat man Wolfowitz'schen Fauxpas
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   begangen: Man war wohl etwas zu unverschämt.
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5. Dann tritt man eben zurück und in den Nachrufen wird mal stehen, daß man
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   ein großer Politiker und Staatsmann war.

Grüße aus dem Off

TroPi der Ungewollte
Gast #569717
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>Nichts ist so alt wie eine Meldung von vor über 2 Monaten...:

>http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,471359,00.html

>Sei doch bitte so gut, und komm nicht mehr mit so ranzig alten News, ja?

Gehörst du etwa auch zu denjenigen, die Meldungen nach 8 Wochen schon 
nicht mehr zur Kenntnis nehmen? Da brauchen wir uns nicht wundern, dass 
die meisten Mitbürger in unserer Gesellschaft schon nach einem Jahr nix 
mehr davon wissen, was ihnen Parteien vor Wahlen mitgeteilt haben und 
wofür sie standen. Schön wenn du so zeitnah am Ball bist und die Meldung 
bereits kanntest, mir war sie neu bzw. durchgeschlupft und ich höre sehr 
viel Nachrichten und ich glaube andere werden sie ebenfalls nicht 
gekannt haben. Die Nachricht lief gestern in N-TV und der Sender ist ja 
bekannt dafür, dass er nur alte Nachrichten verbreitet die jeder schon 
kennt!

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