Hi Leute,
mal wieder geistert mir eine Idee durch den Kopf. Durch Zufall traf ich
auf folgende Videos von Denis Gratton:
http://video.google.com/videoplay?docid=-1225149641263701224&hl=dehttp://video.google.com/videoplay?docid=-2237947353453839215&hl=dehttp://video.google.com/videoplay?docid=9091545735215129742&hl=dehttp://video.google.com/videoplay?docid=-6841229546604159614&hl=dehttp://video.google.com/videoplay?docid=6315263997897140798&hl=de
Wie man hier sieht, hat er eine Videokamera eingebaut (die zusätzlich
noch bewegt werden kann), die eine Ich-Perspektive aus dem Cockpit eines
Modellfliegers liefert. Diese Videobilder überträgt er (irgendwie) auf
seine Video-Brille. Die Videos wirken (auf mich) recht beeindruckend.
Mein Problem ist nun "haben wollen". Nun stellen sich einige Fragen, die
kein Ende zu haben scheinen:
- welche Kamera?
- welche Funkmodule?
- welche Video-Brille?
- was für eine Übertragungsart (Analog/Digital)?
- etc...
- etc...
Wie immer gibt es ein paar Randbedingungen, die meiner Meinung nach sehr
wichtig sind: legal, günstig, nachbaubar, praktisch, Video-Stream nicht
zu ruckelig (sonst wird fliegen unmöglich) etc... etc...
Wie ihr seht ist das Ganze erstmal nur eine Idee. Ich möchte nun hier
eine Diskussion anstossen, die dabei hilft eine Umsetzung dieser Idee zu
realisieren.
Ich fang mal mit einer Idee an (die darf gerne zerrissen werden,
konstruktive Vorschläge sind auch gerne genommen):
Video-Kamera: eine Web-Cam
- billig
- überall zu kriegen
- genügend fps für ein flüssiges Bild
- muss nicht unbedingt drehbar sein (statisch tut es auch erstmal für
den Anfang)
Übertragung: Funkmodul (Bluetooth, WLAN, irgendwas anderes, hab noch
keine rechte Idee)
- Reichweitenproblem
- Datenduchsatzproblem (evtl. komprimierter Mpeg-Stream oder sowas oder
sogar ganz analog, dann eine andere Videokamera)
- Legalitätsproblem (sollte die gesetzlichen Bestimmungen nicht
verletzen a la 1W Sendeleistung im WLAN-Bereich z.B.)
Video-Brille:
- z.B.
http://www.pearl.de/p/PE9965-auvisio-Multimedia-Headset-Cyberman-Aufloesung-230-000Pixel.html
Die Fragen sind immer die glechen, was ist machbar? Was kostet es,
etc... etc..
Ich hoffe auf eine konstruktive Diskussion.
Gruß, Willi
Eine Videokamera im Wuerfelzuckerformat gibt's fuer 50 Euro beim
E-Distributor. Der Ausgang ist ein Videosignal. Das kann man nut auf
einen Modulator geben, auf eine Antenne und weg.
Fuer digitale Uebertragung ist ein erhoehter Resourcenbedarf zu
erwarten. Ein vidosignal zu digitalisieren bedeutet um die 5Msample
@8Bit. Serialisiert sind das schon 40MBit. Schoen wenn man diese
Bandbreite hat. Falls nicht ist ein Kompressor angesagt. Der braucht
Strom und hat Gewicht, neben anderem.
Drahtlose Mini-Kameras mit Empfänger gibt es bei verschiedenen Anbietern
so ab 80 Euro. Die reichweite von denen ich jetzt grade nachgesehen
hatte lagen bei 100-300m (auf freiem Feld^^).
In dem Abspann von dem 4ten Video aus dem ersten Beitrag befinden sich
Angaben, was für Geräte hier zum Einsatz kommen. Hast Du Dir dies schon
einmal angeschaut? Dort wird auch ein Forum genannt.
Gruß
Lars
Ich hab vor einiger zeit auch mal ein paar Jahre Modellfliegerei
betrieben, und bei uns gab es jemanden der Videos aus ein paar seiner
Modelle übertragen und aufgezeichnet hat. Zum Einsatz kam ein recht
günstiges Übertragungssystem glaub sogar vom grossen C. Für seine Zwecke
ausrechend, die reichweite erhöht sich mit der Flughöhe wunderbar aber
für deine Zwecke würde ich etwas besseres nehmen. Gerade in bodennähe
riss die Übertragung oft ab. Und ich wiss nicht ob das so toll ist wenn
man das Modell darüber fliegen will. Auf jedenfall solltest du bei
"billisch willisch" ne gute Haftpflicht haben :)
@Lars
Habe ich in der tat. Der Transmitter, der da verwendet wird hat 500mW
Output im 2,4GHz Band. Sollte man das hier in Betrieb nehmen, hast du
wahrscheinlich schnell einen Peilwagen vor dir stehen. Ich weiss nicht
genau, aber es sind glaub ich 10mW (100mW???) erlaubt?
Eine Kamera zu finden ist wahrscheinlich das kleinste Problem, ebenso
die Möglichkeit das Bild darzustellen. Ich denke der Knackpunkt ist die
sicheere Bildübertragung damit nicht die Haftpflicht einspringen muss,
falls mal ein Aussetzer kommt @Christian :).
Eine Haftpflich bringt gar nichts wenn sie dir grobe Fahrlaessigkeit
vorwerfen koennen. Und das koennen sie wenn du nicht alles unternimmst,
um einen Schaden zu vermeiden. Dh wenn die bidirektionale Kommunikation
abreisst muss der Flieger wissen was zu tun ist, das tun, und das muss
sicher sein. Fuer Stadtaufnahmen nehmen sie hier einen Modellheli. Ich
nehme an, der kann nach GPS fliegen und landen.
>Ich nehme an, der kann nach GPS fliegen und landen.
Neee.
Das kann gerade mal die Airforce mit ihren unbemannten Dronen (ich
sprech von heli artigen fluggeräten)
Soweit ich weiss gibts keine freie bzw öffentlich zugängliche
technologie um sowas wie einen Heli roboter zu haben. Das ist bei nem
Flugzeug schon schwer genug.
Auch ist keine standart Modellflug kommunikation bidirektional und da
springt auch die Haftpflicht ein solang man sich an die geltenden
Gesätze hält (Sciherheitszaun, eingetragenes Gelände ...). Aber hier
liegt der Fall wohl noch etwas anders da man mit Brille fliegt. Umd bis
die im Ernstfall ab ist...
Also mit hier geltenden Bestimmungen zur Funkübertragung würde ich das
nur mit nehm HLG oder ähnliches machen auf jedenfall schwach motorisiert
und leicht.
Einen Heli mit GPS fliegen zu lassen ist viel einfacher als einen
Flieger. Die gesammt Flugdynamik ist einfacher. Ein Heli mit Gyro steht
schon mal in der Luft. Eine GPS Steuerung sollte mit nicht allzuviel
Aufwand moeglich sein. Das Militaer kann gar nichts, allenfalls so ein
Ding bei irgend einer Firma kaufen.
Christian Ulrich wrote:
>>Ich nehme an, der kann nach GPS fliegen und landen.>> Neee.>> Das kann gerade mal die Airforce mit ihren unbemannten Dronen (ich> sprech von heli artigen fluggeräten)> Soweit ich weiss gibts keine freie bzw öffentlich zugängliche> technologie um sowas wie einen Heli roboter zu haben.
Das ist auch keine Geheimwissenschaft. Die nötigen Sensoren (INS, GPS)
gibt's überall zu kaufen, die Entwicklung sollte jeder gute
E-Technik-Ing. hinbekommen. Fertige Geräte gibt's z.B. bei
http://www.microdrones.de/.
> Eine Haftpflich bringt gar nichts wenn sie dir grobe Fahrlaessigkeit> vorwerfen koennen. Und das koennen sie wenn du nicht alles unternimmst,> um einen Schaden zu vermeiden.
So schnell ist das keine grobe Fahrlässigkeit, und selbst dann können
sie sich nicht ganz so einfach rausreden.
> Fuer Stadtaufnahmen nehmen sie hier einen Modellheli. Ich> nehme an, der kann nach GPS fliegen und landen.
Das denke ich eher nicht. Alleine schon einen Heli automatisch auf einer
festen Position zu halten, ist unglaublich schwierig. Es gibt ein System
von Robbe, das sowas kann, aber nur in Bodennähe, weil es per Kamera den
Boden abstastet und so die Bewegungen des Helis erkennt und kompensiert.
Die Steuerung eines Modellflugzeugs per onboard-Ansicht mit Kamera halte
ich für recht schwierig. Die Kameras bieten ein ziemlich eingeschränktes
Sichtfeld, und die Auflösung ist ziemlich niedrig, wenn man nicht gerade
mit HDTV arbeitet. Selbst dann fliegt es sich eher wie ein Flugsimulator
als wie ein echtes Flugzeug. Ich denke ehrlich gesagt nicht, daß sich
der Aufwand lohnt.
Auf der Hannovermesse hatte die Bundeswehr eine Luftaufklärungsdrohne
ausgestellt, die von einem Terminal ferngesteuert werden konnte und
mehrere Kameras integriert hatte.
Wenn ich recht gesehen habe, lief die Kommunikation über mehrere Wlan -
Verbindungen oder einen LAN - Funk Umsetzer.
Die Position eines Modellheli kann man mit Sensoren halten. Einen Satz
Gyros, einen barometrischen Hoehenmesser, und vielleicht noch ein oder
zwei Beschleunigungsaufnehmer als schnellen Regelkreis, das GPS langsam
darueber. Ein Heli ist eine Differentialgleichung 3.Ordnung. Sollte
gehen. Dass Robbe oder Graupner da ev. Probleme haben ist schon klar.
Die Cracks sind nicht unbedingt dort. Die verkloppen auch nur was
Fremdfirmen anliefern.
Hab da mal was über den WLAN Standard 802.11h gelesen. Hier ein Link zu
Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/IEEE_802.11h
So wie es aussieht könnte man mit 1W Sendeleistung senden (auch
outdoor). Ich schätze die Reichweite würde dann ausreichen. Die
Übertragungsrate geht bis zu 54MBit/s. Schätze das dürfte reichen um das
Videosignal einer Webcam zu übertragen auch wenn die Datendurchsatzrate
runtergehen würde.
Hat jemand schon mal so ein Gerät irgendwo gesehen? Google konnte mir da
nicht weiterhelfen. Wäre eine interessante Spur.
Viel Leistung ist nichtt gleichbedeutend mit grosser Reichweite. Es ist
zwar richtig, dass mehr Leistung mehr Reichweite bedeutet. Aber wenn die
Bandbreite Staerkerzunimmt wie die Leistung nimmt die Reichweite ab.
Wenn nun XBee mit 100mW 1.5km macht, so ist das zusammenhaengend mit
der Bandbreite von 250kbit. Mit einem Watt kommt man Wurzel 10 so weit,
also etwa 4.5km. Wenn man nun die Bandbreite erhoeht, zB auf 25MBit, so
nimmt die Reichweite um wurzel 100 ab, und man ist bei 500m. Nein ?
Nicht nur die Bandbreite auch die Frequenz spielt hier eine
entscheidende rolle ...
Und schon mal überlegt wo bitte die 1W herkommen sollen ?
Ich mein Der Flugakku sollte sicher auch noch nen Motor und den
Empfänger versorgen ...
Das Gewicht ist sicher eine Ueberlegung wert. Flugakku ? Das ist doch
genau das Einsatzgebiet von Verbrennern. Ein 10 Kubiker hat sicher noch
ein Watt oder zwei uebrig. Nein ? Wenn man mit der Bandbreite runtergeht
nimmt man einen 32 bitter zur MPEG4 kompression, das waeren dann
nochmals ein Watt oder so.
Wenn man Encoder, Pufferung bei der Übertragung und Decoder
zusammenrechnet würde es mich wundern wenn man auf eine Ende-zu-Ende
Verzögerung von weniger als ca. 300ms kommen würde. Ob das reicht ein
Flugzeug zu steuern? Keine Ahnung.
bringt es was bei den 2,4 GHz kameras die Antenne als kleine Alufläche
unter den Tragflächen aus zu führen? (sozusagen direkte Abstrahlung nach
unten)
Das problem bei den billig kameras von eBay ist, dass die nur 200 meter
im freien schaffen. das ist recht wenig.
Schau mal auf http://www.rc-tech.ch/ da kannst du dir ein High-End
übertragungssystem zusammenstellen. Aber ist nicht gerade billig
sowas... die verkaufen da auch nur die besten Komponenten (sehr gute
Kamera und 3D Brille, teure gyro steuerung...)
Ich bin nicht so bewandert in Kompressoren, denke aber die arbeiten in
Echtzeit. Die Kamera bringt 25 Bilder, das heisst die Verzoegerung hier
ist 40ms. Der Kompressor kann ja auch hoechstens ein Frame hintennach
sein. Also nochmals 40ms. Dann noch 1km Luftlinie, machen nochmals 3us,
dann nochmals auf einen display, diesmal mit 60Hz, machen nochmals 16ms.
Ich bin hier erst bei 100ms. Das WLAN sollte natuerlich nicht mit TCP/IP
laufen sondern nur mit UDP. Wo kommen nochmals 200ms rein ? Gut, ich
weiss nicht wie sich denn 100ms oder auch 300ms anfuehlen wuerden.
Kommt drauf an welchen Encoder man genau verwendet. Da gibt es große
Unterschiede je nachdem welche Art von Frames verwendet wird (P- oder
auch B-Frames), wie diese angeordnet sind, wie der Datenstrom erzeugt
wird (der Encoder hat oft einen Ausgangspuffer zur Bitratenkontrolle)...
bei der Übertragung braucht man einen FIFO, weil Daten mal langsamer
(ARQ) und mal schneller ankommen können, und man sicherstellen muss dass
immer schon ein kompletter Frame im Speicher ist den der Decodierer
verarbeiten kann, usw. Ich will nicht behaupten dass es ausgeschlossen
ist das mit ausreichend geringer Verzögerung zu realisieren, aber es ist
auf jeden Fall ein Problem über das man sich Gedanken machen muss.
Warum soll jetzt hier irgendwas komprimiert werden? Ging es nicht darum
ein Modell mit einer Kamera aus zu rüsten? Falsches topic? Glaube nicht
:)
Ich wundere mich wie die rc-tech.ch Leute eine 10mW Kamera anbieten
können die 500 Meter im freien schaffen soll, wo bei eBay alle Anbieter
bei ihren 10mW Kameras maximal 200 Meter angeben.
Ich glaub das Hauptproblem wird nicht irgend eine Komprimierung sein,
sondern das ganze günstig zu bekommen (vor allem beim gyro sehe ich
probleme). Die VR Brille gibt es auch als billigversion mit 320x240
Auflösung bei eBay (für 100 Euro). Das sollte trotzdem reichen (so super
ist das Bild einer so kleinen Kamera ja nicht).
Ja, ich wuerd auch das analoge Videosignal auf einen Traeger raufmachen
und weg. Ich wuerd mir auch Gedanken ueber die Antenne machen.Wenn die
Antenne und der Empfaenger senkrecht zueinander sind hat man Pech
gehabt. Das sollte nie geschehen. Je kuerzewr die Wellenlaenge, desto
eher muss man freie Sicht haben. Bei 2.4GHz, muss auch die Fresnellzone
noch frei sein. Mir scheint das Band um die 800MHz noch optimal zu sein.
die Antenne ist klein genug, Und es darf auch mal ein Hindernis haben.
>Eine Patchantenne ist sicher eine gute Idee, damit strahlt man nur>nach unten ab und verschwendet nicht Leistung für die Bestrahlung>des Weltalls.
Die Weltallstrahlung wird aber an der Ionosphäre reflektiert und
ermöglicht die Übertragung auch nach Kamtschatka.
>Das ist doch>genau das Einsatzgebiet von Verbrennern. Ein 10 Kubiker hat sicher noch>ein Watt oder zwei uebrig.
Irre, dann haben wir ein 180 kmh Modell das sich mühelos 2m in den Boden
oder Fleisch oder 10 cm in ne Hauswand arbeiten kann aber dafür ne
ordentliche Übertragung nur scheisse das wenn der Motor bei 150 kmh mal
versäuft auch die kammeraübertragung abreisst und in der zeit wo wir die
Brille abgenommen haben wars das mit der meute Kinder die hinterm
Sicherheitszaun (der natürlich für unser gefährt kein Problem war) die
Show verfolgte...
>Eine Patchantenne ist sicher eine gute Idee, damit strahlt man nur>nach unten ab und verschwendet nicht Leistung für die Bestrahlung>des Weltalls.
Irre Idee, landen brauch man ja auch nicht so ab kopfhöhe reisst dan
selbstverständlich auch die Verbindung ab also genau das richtige im
Landeanflug. Viel Spass mit der Beule.
Den 10 kubiker braucht man eben nicht fuer ein schnittiges Modell,
sondern fuer einen Pflug. Das schnittige Modell fliegt mit viel weniger.
Helis scheinen auch bevorzugt mit 10 kubikern zu fliegen, da die eben
was an Reserve haben. Zudem hat man bei den 10 kubikern schon 4 Takt als
Standard, bei den Kleineren nicht unbedingt. Nein ?
> Irre Idee, landen brauch man ja auch nicht so ab kopfhöhe reisst dan> selbstverständlich auch die Verbindung ab also genau das richtige im> Landeanflug. Viel Spass mit der Beule.
Normalerweise ist an den Kameras die man bei eBay kaufen kann ein Stück
draht als Antenne dran... ich denke mal die Abstrahlung wird noch stark
genug sein um unter Kopfhöhe noch was übertragen zu können...
Irgendwie hab ich das Gefühl, dass hier keiner die Problematik so
richtig erkennt oder Lösungen nennen kann.
Christian Ulrich wrote:
>>Eine Patchantenne ist sicher eine gute Idee, damit strahlt man nur>>nach unten ab und verschwendet nicht Leistung für die Bestrahlung>>des Weltalls.>> Irre Idee, landen brauch man ja auch nicht so ab kopfhöhe reisst dan> selbstverständlich auch die Verbindung ab also genau das richtige im> Landeanflug. Viel Spass mit der Beule.
Eine 30-Euro-Kameraset von eBay kann nicht mehr als ein Hilfsmittel oder
eine Spielerei sein. Ein Flugzeug damit komplett außer Sichtweite zu
fliegen oder gar zu landen ist, das ist "irre".
Genauso irre ist es Antennen zu haben die nur nach unten abstrahlen oder
dort n 10 Kubiker draufzunageln. Wozu die reserven weiss ich bis jetzt
nicht denn dort nen Generator dranzuhängen und fü den Flug erforderliche
Komponenten daraus zu speisen ist jawohl ne reichlich blöde idee.
Fazit: Solang man kein großes Risiko sicherheitstecnischer Natur
eingehen will, sollte man das mit den Deutschen Bestimmungen zur
Übertragung lieber sein lassen. Was ich mir vorstellen könnte wäre statt
der Brille ein Display auf dem Sender dann kann man auch jedes dumme
ebay Funksystem nutzen solang das Modell nicht allzu schnell ist wird
man es schaffen vom Bildschirm nach oben zu gucken immer vorrausgesetzt
man versucht nicht ausser Sichtweite zu fliegen aber ich geh davon aus
das das nie das Ziel war.
Mit Britte und Lehrer/Schüler System und nem 2. Mann als Sicherheit
würde es auch gehn.
wie gesagt, bei www.rc-tech.ch wird eine 10mW Kamera angeboten die nach
deren Aussage 500 Meter schaffen soll (ohne Spezialantennen! Mit
Spezialantenne am Empfänger sind es 1km)...
500mW sender kann man auch einfach bekommen, ist aber leider in DE nicht
erlaubt die in Betrieb zu nehmen und ich glaub das darf auch nicht jeder
Funkamateur (weil das ja im GHz bereich ist).
Ich hab mir bei eBay jetzt ein TFT Display set zum anschluss einer PSP
für 40 euro gekauft... da ist ein 7" TFT und ein Wechselrichter (?) für
die Versorgung der PSP aus 12V dabei, find ich schon sehr günstig.
> Die Position eines Modellheli kann man mit Sensoren halten. Einen Satz> Gyros, einen barometrischen Hoehenmesser, und vielleicht noch ein oder> zwei Beschleunigungsaufnehmer als schnellen Regelkreis, das GPS langsam> darueber.
Das Problem ist, daß Beschleunigungssensoren nicht zwischen statischer
(also Erdbeschleunigung) und dynamischer Beschleunigung unterscheiden
können. Wenn die Beschleunigung vom Heli aus gesehen schräg nach links
unten geht, weißt du nicht, ob er nach nach links gekippt ist oder z.B.
duch Wind nach rechts verschoben wurde. Dummerweise sind die nötigen
Steuerbewegungen für die beiden Fälle genau entgegengesetzt. Bei den
Gyros sorgt jede winzige Abweichung für eine konstante Drift. Das GPS
ist zu grob und zu langsam, um das auszuregeln.
Du mißt mit den Sensoren eben nicht die absolute Lage, sondern nur deren
zweite Ableitung. Per GPS mißt du die absolute Lage, aber die dann mit
etichen Metern Abweichung und nur einmal pro Sekunde.
> Ein Heli ist eine Differentialgleichung 3.Ordnung. Sollte gehen.
Wenn's so einfach ist, dann mach doch. Damit könntest du dir nämlich
eine goldene Nase verdienen. Alles, was es in der Richtung bisher gibt,
funktioniert nicht oder ist sauteuer.
> Die verkloppen auch nur was Fremdfirmen anliefern.
Und warum sollten diese Fremdfirmen ein aufwendiges
Bildverarbeitungssystem bauen, wenn's doch eigentlich viel einfacher
ginge?
Rolf Magnus wrote:
>> Die verkloppen auch nur was Fremdfirmen anliefern.>> Und warum sollten diese Fremdfirmen ein aufwendiges> Bildverarbeitungssystem bauen, wenn's doch eigentlich viel einfacher> ginge?
Weil gute Inertialsensorik teurer ist als eine kleine Kamera +
Auswertung. Einfach bedeutet nicht unbedingt billig.
@Rolf Magnus,
Das stimmt alles was du schreibst. Man muss die Sensoren integrieren
lassen, um eine Idee der Position, resp Winkelgeschwinfgigkeit zu
erhalten. Die Offset kriegt man mit einem uebergelagerten Kreis wieder
weg. Wenn der Rollsensor eine Winkelgeschwindigkeit bringt, das Modell
aber nicht seitwaerts beschleunigt, war's wohl nichts. Eine
Vertikaldrift findet man mit einem Barometer.
Es gibt eine Modellfluggruppe, oder mehr als eine, die haben unbemannte
modelle ueber den Atlantik losgeschickt. Erfolgreich.
http://www.progressiveengineer.com/profiles/maynardHill.htmhttp://findarticles.com/p/articles/mi_qa3819/is_200401/ai_n9400487http://www.google.ch/search?q=rc+model+airplanes+over+the+atlantic
Zum Preis von solchen Systemen. Ich trau mir sowas zu. Aber ein Monat,
zwei, drei sind schnell weg. Wenn die Entwicklung dann nur auf 10 Stueck
abgewaelzt werden muss wird's wahnsinnig teuer. Das heisst aber nicht,
dass es nicht moeglich ist.
Wenn ihr mal sehen wollt, wie gut eine selbstentwickelte (nicht von mir)
Positionsregelung (mit GPS) funktionieren kann, dann schaut doch mal
bei http://www.mikrokopter.de/ unter "Videos" rein...
Finde ich sehr beeindruckend und "auch-haben-will" :-)))
Es gibt einen hubschrauberähnliches Gerät mit diversen Kameras,
GPS-Funktion usw. auf dem freien Markt.
Leider steht dort nichts über den Preis, wird aber bestimmt nicht ganz
billig sein
http://www.airrobot.de
Hi,
finde das Thema auch interessant. Habe mir dann auch die Webseite
www.rc-tech.ch angeschaut. Ich muss sagen, dass deren Preise für
einfache Systeme, die für den Einstieg ja völlig ausreichen (eben ohne
Gyrosensor), doch in Ordnung sind. Bevor ich mich da hinsetze und
etliche Monate entwickeln muss, würde ich mir bei ernsthaftem Interesse
das doch fertig kaufen, denn rechne doch mal zusammen, was du bei einer
Selbstentwicklung an Materialkosten hättest und vor allem ob du ein
zufriedenstellendes Ergebnis hättest, oder dann doch eher ein System
dass nach 2 Wochen auf dem Speicher verschwindet...
Ach ja, noch ne andere Frage: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass
es überhaupt jemand bemerkt, wenn ein Modellflugzeug irgendwo über Äcker
und Seen ein Rehkitz mit 500mW anstatt nur mit den erlaubten 100mW bei
2,4GHz anstrahlt? Ist doch bei soetwas eher gering, oder? Keine Frage,
in dicht besiedelten Gegenden sind die Vorschriften auf jeden Fall
sinnvoll und einzuhalten, aber dort draußen???
Hans,
es wird wahrscheinlich niemand merken. Die Frage ist eher, ob du dir
500mW leisten kannst. 500mW an der Antenne sind sicher 2-3Watt
elektrisch. Schon wieder ein Ampere, schon wieder eine Reduktion der
Flugzeit. Man koennte die Reichweite zB durch eine passende Richtantenne
beim Empfaenger erhoehen. Es ist einfacher dort 10dB zu gewinnen, als
mit einem staerkeren Sender. Die 12cm Wellen lassen sich platzsparend
Empfangen, auch mit einer Yagi
Hab mir bei eBay eine ziemlich lange 10 dB Stabantenne geholt. Die will
ich dann längs am Rumpf befästigen. mal schauen... Wenn das system steht
werd ich den thread mal wieder hoch holen :)
Nun frag ich mich nur ob ich mir ein 10 oder 500 mW system holen sollte.
die 500 mW dinger kosten bei ebay schon 90 euro
Ja das dachte ich mir auch... tja hab halt keine Ahnung, wenn 10 dB
drauf steht werden wohl auch 10 dB drin sein, den Verkäufern bei eBay
kann man im allgemeinen ja vertrauen :D
Soo jetzt aber ab in die Heia
Um nochmal den Fred nach vorne zu holen ;)
Die Frage wurde hier schon mal gestellt, wie zum Henker kriegen die
Leute von RC-TECH eine Reichweite von bis zu 500m mit einer 10mW
Sendeleistung hin? Andere Anbieter z.B.
http://www.lupus-electronics.de/Lupus.htmlhttp://www.minielektronik.de/minispion-daten.htmhttp://www.pearl.de/p/PE1500-VisorTech-Micro-Cam-Profi-m-Funkuebertragung-2-4-GHz-Color.html
geben eine Reichweite von 100 bis 150m an. Wie kann das sein? OK, es
gibt noch eine 8dBi Antenne, die ist aber OPTIONAL. Das Empfangsteil ist
auch nicht mit einer speziellen Empfangantenne ausgerüstet (zumindest
sieht man aufm Bild nichts).
Was gegen Preis von 300€ ca. für das günstigste Teil von RC-TECH
spricht?
ganz einfach:
- Kamera+Empfänger ca. 70 €
- Video-Brille 120/160€ je nach Anspruch
In der Summe 190/230€ + 8dbiAntenne (falls notwendig)
Ich weiss natürlich auch nicht welche Qualität davon zu erwarten ist.
Die Leute von RC-TECH haben bestimmt einiges herumexperimentiert und ein
System zusammengestellt, das funktionieren sollte. Ich dagegen könnte
dann feststellen, dass es nicht taugt und andere Sachen besorgen (könnte
teuer werden). Außerdem muss man seinem Drang zum Basteln irgendwie
nachkommen, man muss ja nicht alles von der Stange kaufen, macht ja
schliesslich Spass es selbst zu bauen und zu experimentieren und darum
geht es mir vorrangig.
> Es gibt eine Modellfluggruppe, oder mehr als eine, die haben unbemannte> modelle ueber den Atlantik losgeschickt. Erfolgreich.
Das waren aber keine Hubschrauber. Ein Starrflügler ist im Vergleich
sehr einfach zu steuern, da seine Fluglage von sich aus stabil ist.
@Rolf Magnus,
wenn man einen Heli oder Quadrokopter mit einem Kreiselsystem im Raum
haengen hat, ist die Steuerung einfacher als fuer ein Flugzeug. Dies, da
das Flugzeug eine geschwindigkeitsabhaengige Steuerung benoetigt,
insbesondere Geschwindigkeit gegen null nicht erlaubt ist. Einem Heli
muss ich nur die neuen Koordinaten geben, der geht hin und seht da. Ich
hab den Transatlantiklink gepostet, da dies die letzte mir bekannte
GPS-Modell-Technologies war. Die Quadrokopter sind natuerlich eine Stufe
weiter. Echt stark die Dinger.
Evtl. kann man sich hier auch noch Anregungen holen. Marvin von der
TU-Berlin ,mit 25kg am oberen legalen Limit für Modelle. Die haben RC,
DECT und Wlan gleichzeitig. Sicher etwas ernsthfter aber die kochen auch
nur mit Wasser.
http://pdv.cs.tu-berlin.de/MARVIN/mark_ii_frameset_system.html
Ich, ich, ich!!! Darf ich zuerst?
Ich helfe so gerne Leuten die ich nicht kenne, nur deren email adr habe
und garnicht weiss was deren Problem ist.
So ne richtig schöne Herausforderung ;P