Hallo ihr alle, ich bin gerade dabei, ein Board nach dem Vorbild des AT91RM9200-EK von Atmel nachzubauen. Dabei möchte ich erstens wegen des horrenden Preises und zweitens wegen des komplizierten Layouts auf die getrennten SDRAM-Bausteine verzichten. Ist es möglich, einfach einen SD-Riegel aus einem PC zu zerlegen und daraus einen Baustein zu nehmen? In den Beschreibungen bei Reichelt steht immer "XXMBx64", haben die Bausteine dann 64 bit Datenbusbreite? Ich dachte, die älteren Prozessoren hätten nur 32 bit? Wäre klasse, wenn mir jemand von euch weiterhelfen könnte. Viele Grüße, Bernhard
Hallo! Versuche selbst gerade SDRAM mit nem FPGA zum laufen zu bekommen. Soweit kann ich Dir bestätigen das selbst die SDR-SDRAM Riegel (vor DDR) 64 Bit Datenbreite haben. Man sollte eigentlich problemlos in der Lage sein nur 32 Bit zu benützen falls die Hostseite diese Bandbreite benötigt. Hier brauch man dann halt die richtigen DQM Leitungen. Gruß, Manuel
Gast
#573193
Vielen Dank schon mal für eure Hilfe. Es fällt ja auf, dass auf jedem Speicherriegel immer genau 16 Chips sitzen und, zumindest bei dem DIMM-Beispiel von Ulrich Radig, alle DQM-Leitungen herausgeführt sind. Heißt das, dass jeder Speicherbaustein eine Datenbreite von 8 bit hat (soweit ich weiß werden ja zwei Hälften abwechselnd parallel betrieben, um die Erholzeit für den Speicher zu verdoppeln)? In diesem Fall wäre es ja wirklich sehr einfach, ein paar aus- und auf der eigenen Platine einzulöten. Hat jemand von euch ein Datenblatt eines Speicherchips mit ca. 32 bis 64 Mbyte, der in SD-RAMs verbaut wird? Leider habe ich die Bezeichnungen meiner Chips nirgends wiedergefunden, da sie offensichtlich OEM-Ware sind. Viele Grüße, Bernhard
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