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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Kommunikation über ein Kabel


Autor: meisteralex (Gast)
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Hi Leute ist es Möglich eine Kommunikation (kann auch ganz langsam sein) 
über ein kabel zu realisieren ??
Hierbei ist die Datenmenge die übertragen werden muss uninteressant, 
wichtig jedoch das es ca 100m weit geht.
wie mach ich sowas mit nem avr ???

Autor: Steffen (Gast)
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RS485?
CAN?
Ethernet?

Autor: D. W. (dave) Benutzerseite
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Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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>ist es Möglich eine Kommunikation (kann auch ganz langsam sein)
>über ein kabel zu realisieren ??

Ich weiß nicht, ob das mit einem Kabel funktioniert, aber ein 
Dosentelefon würde deine Anforderung wohl auch erfüllen.

Autor: fubu1000 (Gast)
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hallo,
falls es möglich ist ein protokoll zu erschaffen auf der empfänger 
seite, sollte es gehen. z.b. mit einem differential manchester code, 
..........
könnteste du dann bit für bit auf die leitung legen.

gruss

Autor: meisteralex (Gast)
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hmm geht das auch ohne masseleitung ?
hab nicht so die ahnung, aber soweit ich weiß, brauch man ja immer 2 
kabel für einen geschlossenen stromkreis , oder ?

Autor: Düsentrieb (Gast)
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naja, wenn du zb mit 300v - signalen arbeitest, kannst du die erde als 
rückleiter nehmen ...

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Ersetze "Kabel" durch "Draht" oder "Leiter", dann wird Deine Frage 
verständlicher.

Ein Kabel hat in der Regel mehrere Adern ...

Autor: meisteralex (Gast)
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ja halt ein kable über einen leitung, also eine ader, ein stück kupfer

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Per Funk geht das. Das Stück Kupfer sollte dann allerdings eine 
definierte Länge haben, also abgestimmt sein. Schau Dir mal das Thema zu 
den Funkmodulen an.

Autor: meisteralex (Gast)
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super eine funkübertragung bringt mir nix, besonders nicht, wenn das 
kupfer eine definierte länge haben muss
Wie sieht es mit modulationen im Niederfrequenten bereich aus ?
ein Niederfrequentest piepsen kann man ja über eine Leitung übertragen 
(siehe Leitungsfinder für Telefonarbeiten)
Wie sieht es da mit übersprechen aus ?

Autor: Andreas K. (oldcoolman)
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Sag mal, hattest du nich geschrieben EINE Ader???

was soll denn da wohin übersprechen???

TSS

Gruß
Andi

Autor: holger (Gast)
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>ja halt ein kable über einen leitung, also eine ader, ein stück kupfer

Nimm ein Kupferrohr und leite Wasser durch.
Am Ende ein Drucksensor. Den Druck modulierst du
am Anfang deiner Leitung. So kannst du Daten mit
nur einer Leitung übertragen.

Autor: Magnus Müller (Gast)
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holger wrote:
>>ja halt ein kable über einen leitung, also eine ader, ein stück kupfer
>
> Nimm ein Kupferrohr und leite Wasser durch.
> Am Ende ein Drucksensor. Den Druck modulierst du
> am Anfang deiner Leitung. So kannst du Daten mit
> nur einer Leitung übertragen.

Sehr kreative Idee ;)
 (ehrlich!)

Mit schmunzelnden Grüßen,
Magnetus

Autor: fubu1000 (Gast)
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hallo,
was willst du denn mit dem avr wohin schicken???
haben quelle und empfänger eine gemeinsame masse???
falls von avr zu avr nimm manchester code oder so und gut!!!

gruss

Autor: ehm (Gast)
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Hohe Spannung und Erde als Rückleitung geht.

Um Mal eine kleine Anekdote zu erzählen:

Das haben die Engländer bereits im ersten Weltkrieg gemacht: Damit der 
General ganz hinten (aus sicherem Abstand) vorne mit den Soldaten an der
Front kommunizieren konnte, bedurfte es eines Feldtelefons.
Damit dieses Telefon und seine Zuleitung(en) transportabel blieben, 
wurde nur ein Leiter, mit der Erde als Rückleiter, verwendet.
Einziger Nachteil: Die deutschen rammten an ihrer Front ebenfalls einen 
langen metallischen Stab in den Erdboden und stellten ein sich änderndes 
elektrisches Feld fest. Irgendwann konnten sie es schließlich verstärken 
und so den Briten bei ihren Telefonaten zu hören. Dumm gelaufen...

Evtl. hilft dir diese kleine Geschichte eine Einleitung oder einen 
ersten Ansatz für dein Projekt zu finden.


Autor: Michael Wilhelm (Gast)
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Oder schmeiss das "Kabel" weg und nimm eine optische Übertragung.

MW

Autor: meisteralex (Gast)
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Also es geht darum einen Leitunszuordner zu bauen.
Nehmen wir z.b. ein Telefonkabel, welches 20 Adern hat.

An der einen Seite wird ein Gerät angeschlossen, welches Informationen 
auf eine Ader senden.
Das Gerät was an der anderen Seite angeschlossen ist, empfängt diese 
Informatioen und sendet zurück "Informationen sind bei mir an Position 
xx angekommen).

Wichtig ist, das dieser Leitungszuordner funktionieren soll, ohne das 
vorher eine gemeinesame Leitung bekannt ist!


Ein solches Gerät gibt es bei Conrad
http://www.order.conrad.com/xl/1000_1999/1300/1300...
nur ist hier eine Bezugs, bzw. Masseleitung erforderlich, in meinen 
Gerät soll das nicht erforderlich sein !

Autor: A.K. (Gast)
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Strom fliess nun einmal immer im Kreis. Folglich geht es mit Strom nicht 
unter 2 Adern, woraus auch immer die Adern bestehen.

Grundidee zum eigentlichen Problem:

Wenn das Kabel nur eine Ader hat, benötigst du hoffentlich kein solches 
Gerät ;-).

Wenn es mehr als eine Ader hat, dann hast du auch 2 Adern zur Verfügung. 
Du musst dafür sorgen, dass die Adern aufgrund ihres Signals 
unterscheidbar sind (z.B. Anzahl Impulse) und nie 2 Adern gleichzeitig 
aktiv sind (Zeitraster). Eine virtuelle Masse lässt sich beim Empfänger 
erreichen, indem alle Eingänge per Widerstand an dessen GND liegen. Dann 
stört es das Verfahren auch nicht, wenn die eine oder andere davon 
defekt ist.

Und die Rücksendung der Information entfällt, indem du auf der Seite des 
ebendieses Empfängers stehst.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Das geht dann nicht. Eine Ader alleine reicht nicht. Auch der von Dir 
schon mal erwähnte Telephontestpiepser kommt nicht mit einem Draht 
alleine aus.
No way.
No go.

Autor: Falk (Gast)
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@ meisteralex

>Also es geht darum einen Leitunszuordner zu bauen.
>Nehmen wir z.b. ein Telefonkabel, welches 20 Adern hat.

>An der einen Seite wird ein Gerät angeschlossen, welches Informationen
>auf eine Ader senden.
>Das Gerät was an der anderen Seite angeschlossen ist, empfängt diese
>Informatioen und sendet zurück "Informationen sind bei mir an Position
>xx angekommen).

>Wichtig ist, das dieser Leitungszuordner funktionieren soll, ohne das
>vorher eine gemeinesame Leitung bekannt ist!

Das ist ein rein logisches Problem. Die eine Seite sendet einfach über 
zwei beliebige Adern. Die andere Seite klappert nun alle Kombinationen 
durch bis sie ein starkes, gültiges Signal gefunden hat. Macht bei N 
Adern N*(N-1) Kombinationen. Ähhh voala. Der Rest dito.

>nur ist hier eine Bezugs, bzw. Masseleitung erforderlich, in meinen
>Gerät soll das nicht erforderlich sein !

Brain 2.0 ist hier von Vorteil ;-)

MfG
Falk

Autor: A.K. (Gast)
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> Brain 2.0 ist hier von Vorteil ;-)

Hat er doch gemacht. Brain 1.0 (oben auf dem Hals) hat ihm gesagt, er 
solle Brain 2.0 bemühen (Andere fragen).

Autor: meisteralex (Gast)
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kann man mir das mit der virtuellen masse nochmal erklären ?

Autor: kitesurfer1404 (Gast)
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Autor: holger (Gast)
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>Was ist mit 1-Wire?

Braucht auch zwei Leitungen.
GND und Signal. Signal ohne GND
ist nicht verwertbar.

Autor: A.K. (Gast)
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Nehmen wir deine 20 Kabel. Jedes davon hat einen Widerstand nach Punkt A 
(alle Rs sind gleich). Ein Kabel B wird von der sendenden Seite auf 5V 
gezogen, alle anderen auf 0V. Wie gross ist nun die Spannungsdifferenz 
zwischen B und A? Und wie gross zwischen den anderen Adern und A?

Punkt A ist der GND-Anschluss des empfangenden Controllers, alle Kabel 
hängen an seinen Pins.

Man muss dabei freilich mit negativen Pegeln an den Eingängen vom 
Controller rechnen, also mit grösseren Serienwiderständen und evtl. 
Schottky-Dioden absichern (ohnehin empfehlenswert).

Bei wenig Adern wird die Signaldifferenz etwas knapp, es kann daher 
sinnvoll sein, den empfangenden Controller mit niedrigerer 
Versorgungsspannung zu fahren als den sendenden.

Autor: Ricardo (Gast)
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Linbus

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Ist auch mehr als ein Leiter.

Autor: DKM (Gast)
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Es gibt einen Leitungstester, der kommt mit nur einer Leitung aus, den 
klemmt man an einem Ende an und mit einem Prüfstift tastet man am 
anderen Ende die Leitungen mit einem Prüfstift ab. Der Prüfstift gibt 
ein akustisches Signal ab, das immer lauter wird je näher man an der 
richtigen Leitung ist. Ich vermute, das funktioniert  mit Hochfrequenz 
und im Prüfstift ist ein Emfänger drin, der Prüfstift gibt ein leises 
Signal auch schon dann ab, wenn man in der Nähe der leitung ist. wenn 
Man die Leitung dann berührt, wirds nochmal deutlich lauter.


Ich hab früher mit dem Teil mal gearbeitet, es war super gut geeignet, 
in Telefonverteilungen die richtige Leitung unter hunderten 
herauszufinden.

Ich weiss leider nicht mehr, von welcher Firma das Gerät war.

Autor: DKM (Gast)
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Das war sowas wie das hier

http://www.ferret.com.au/articles/f3/0c0326f3.asp


nur etwas einfacher.

Autor: DKM (Gast)
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Da hab ich noch was gefunden  http://www.isatel.ch/Produkt/LAN/ton.php

Autor: meisteralex (Gast)
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ja über so ein gerät hab ich doch anfangs schon gesprochen

Autor: Andreas K. (oldcoolman)
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Ich hab eins von ELV. Es ist ein Tongenerator der abwechselnd
2 unterschiedlich hohe Töne erzeugt. Er koppelt über
Kondensatoren aus.
Ferner hat er eine Schalterstellung die über 3 LEDs ungefähr den
Widerstand am Sender ausgibt 0OHM 1kOHM unendlich .
Der Empfänger ist mit zwei ops aufgebaut Verstärkung über 100.000
Es reicht in die Nähe der Leidung zu Kommen und man hört schon
das wechselpiepsen. Wenn ich nur einen Draht wissen will,dann klemm
ich GND des Senders auf die Abschirmung,falls nicht vorhanden an den
Schutzkontakt einer Steckdose. Ich kann so deutlich durch die Lautstärke
des Piepens herrausfinden welche Ader angeschloßßen ist.
Das Gerät hat mir schon viele gute Dienste geleistet.
Der Empfäner hat nur eine Tastspitze,kein GND Anschluß,jener wird 
kapazitiv
durch des Benutzers Hand gebildet.
Es gibt aber auch von Beha zum Beispiel ein Gerät das mit 100...kHz 
arbeitet. Da kann man das Signal schon von weitem orden. Ich hab es mir 
schon 2mal geliehen,aber war nicht sooo begeistert. Die hohe Freqenz
koppelt sich über wenn da mehrere Leitungen zusammenliegen. Da soll
man dann alle andere erden. Da ist der Arbeitsaufwand enorm.
Außerdem kostet es so um sie 500 euronen glaub ich.

Gruß
Andi

Autor: Christian (Gast)
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Lichtwellenleiter?

Autor: Alter Mann (Gast)
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Ich weiss nicht, wozu den ganzen Aufwand treiben. In gängigen 
Telefonleitungen liegen die Adernpaare in einer bestimmten Anordnung und 
sind, sofern man nicht vorher schon angefangen hat, die Adernpaare und 
die einzelnen Lagen aufzudröseln recht leicht erkennbar.

Die Farbreihen folge :
blau, gelb, grün, braun, schwarz.

dazu gehört immer auch eine a-ader die meistens weiss ist, ausser am 
Anfang einer Lage, da ist diese rot.
Und die Lagen werden von aussen nach innen gezählt.
das erste Adernpaar in einer Leitung / einem Kabel ist also blau/rot, 
die nächsten dann gelb/weiss, grün/weiss, braun/weiss, schwarz/weiss, 
blau/weiss, gelb/weiss  usw.


Andere Leitungen sind auch wie auch immer codiert. entweder durch 
Farbige Gruppen mit einer unterschiedlichen Anzahl von schwarzen Ringen, 
Aufgedruckte Nummern.....

Wenn natürlich irgend wo schon jemand den Fehler gemacht hat, wild hin 
und her zu verdrahten, ist es problematisch, da noch eine sinnvolle 
Zuordnung zu sehen. In diesem Falle würde ich denjenigen ranholen, der 
den Mist verzapft hat ;-)

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