Hallo.
Ich suche einen Weg die Funktion dtostrf platzsparender unterzubringen.
Die Funktion dtostrf ist dafür da, einen Float-Wert in einen Ascii-Wert
umzurechnen, damit er bspw. auf einem LCD wiedergegeben werden kann.
Da ich Einsteiger in Sachen MC bin wollte ich mal fragen, ob es möglich
ist diese Funktion mit wenigen Befehlen selbst zu schreiben... der
Platzbedarf im Speicher des MCs ist nämlich enorm.
Anwendung:
Ich messen ein Spannung am ADC und möchte diesen im mV Bereich auf einem
LCD ausgeben. Da das Programm recht groß ist komme ich langsam an die
Grenzen des Speichers...
Vielen Dank für eure Antworten,
Alex
Das kommt ein wenig darauf an, welchen µC im Einsatz ist und wie dein
float-Typ aufgebaut ist. Vielleicht hast Du ja noch ein paar weitere
Informationen.
Alexander L. wrote:
> Ich suche einen Weg die Funktion dtostrf platzsparender unterzubringen.
Diese Funktion benötigt die float Library und diese ist so
speicherintensiv (AVR-GCC: etwa 2kB).
Wenn der Speicher knapp wird, mußt Du nen größeren nehmen oder in int
(long) rechnen.
Z.B. um 2 Nachkommastellen anzuzeigen, zu Anfang mit 100 multiplizieren
und dann für die Ausgabe x/100 bzw. x%100 (positive Zahlen).
Peter
Peter Dannegger wrote:
>Z.B. um 2 Nachkommastellen anzuzeigen, zu Anfang mit 100 multiplizieren>und dann für die Ausgabe x/100 bzw. x%100 (positive Zahlen).
Hallo Peter!
Erst mal Danke für Deine Hilfe!
Wie meinst Du das genau? Entsteht durch x/100 nicht wieder ein
Float-Wert? Vielleicht verstehe ich nicht, was Du meinst.
1
volatileuint16_tSpannung;//nun Ganzzahl
2
[...]
3
Spannung=2*Messwert;
4
//bei Spannung=0,02V wäre die Var Spannung=20;
5
//Wie bekomme ich nun das Ergebnis als Float anzeigt?
Jetzt hast du ja wieder float drin.
Das ganze ist eher so gemeint, dass du statt float nen ganzzahligen
Typen verwendest, nur dass du zum Beispiel "3,45V" zum Beispiel als
"3450mV" "abspeicherst". Da ist kein Komma drin, ergo auch kein float
nötig. In deiner anzeigen Routine musst du jetzt nur regeln, dass nach
der dritten Stelle von Hinten ein Komma eingefügt wird. Schon wird aus
dem als mV abgelegten Wert, wieder ein Kommawert mit der Einheit Volt.
PS: Um das nochmal klar zu machen: Nicht dtostrf braucht viel Speicher,
sondern die Float-lib. Die holst du dir sofort ein, wenn du eine
float-Variable deklarierst, die nicht im Vorhinein (während des
Kompilierens) bestimmt werden kann und zur Laufzeit ausgerechnet werden
muss.
Simon Küppers wrote:
> Jetzt hast du ja wieder float drin.>> Das ganze ist eher so gemeint, dass du statt float nen ganzzahligen> Typen verwendest, nur dass du zum Beispiel "3,45V" zum Beispiel als> "3450mV" "abspeicherst". Da ist kein Komma drin, ergo auch kein float> nötig. In deiner anzeigen Routine musst du jetzt nur regeln, dass nach> der dritten Stelle von Hinten ein Komma eingefügt wird. Schon wird aus> dem als mV abgelegten Wert, wieder ein Kommawert mit der Einheit Volt.>> PS: Um das nochmal klar zu machen: Nicht dtostrf braucht viel Speicher,> sondern die Float-lib. Die holst du dir sofort ein, wenn du eine> float-Variable deklarierst, die nicht im Vorhinein (während des> Kompilierens) bestimmt werden kann und zur Laufzeit ausgerechnet werden> muss.
Da habe ich was anderes festgestellt. Wenn ich die dtostrf-Funktion
drinnen habe sind nach dem Compilieren 98,5% belegt - wenn ich diese
rausnehme und durch mein oben genanntes Beispiel ersetzte bin ich bei
85,5%.
Die Prozentangaben sagen nichts*, hier zählen absolute Werte.
Hast Du Dir mal die von mir gepostete reine Int-Version angesehen?
*) bei einem Mega8 sind 95% was anderes als bei einem Mega128 ...