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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 7 Segmentanzeige zu schwach


Autor: jochen (Gast)
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Hallo,

ich betreibe größere Segmentanzeigen  (ca 60 mm) testweise ohne MC 
einfach an einer Batterie. Ich muss leider feststellen, dass sie immer 
schwächer leuchten, je mehr Anzeigen ich dranhänge und es macht sich 
schon ab 2 Anzeigen deutlich bemerkbar, mann kann sie kaum noch lesen.
Brauche ich einen Verstärker IC oder komme ich mit normalen PNP/NPN 
Transistoren aus? Wie müsste ich sie verschalten?
Oder soll ich einfach mehr Batterien  anlegen z.B. 30 V (wieviel V würde 
ein Mega 8  später aushalten?)

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Du nimmst aber schon Vorwiderstände für die einzelnen LED-Segmente?

Autor: Power (Gast)
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Oder geht die Batteriespannung in die Knie?

Autor: Matthias (Gast)
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Ein Atmel hält 5V +- 10% aus!

Du musst jedem Segment einen separaten Vorwiderstand geben! Und 
natürlich darf die Versorgungsspannung nicht (zu sehr) zusammenbrechen, 
wenn mehr als ein Segment leuchtet..

Autor: jochen (Gast)
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Ich habe eine normale 9 V Batterie.
Mir ist auch aufgefallen, dass mit der Zunahme der Segmente alles dunker 
wird.
Ich habe vor jede Anode, insgesamt also 14 Vorwiderstände. Jedoch sind 
sie sehr klein, ein paar ohm.

Autor: Power (Gast)
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Dann miss mal die Batteriespannung wenn mehrere Elemente an sind. Ich 
denke dass die stark einbricht!

Autor: Falk (Gast)
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@ jochen

>ich betreibe größere Segmentanzeigen  (ca 60 mm) testweise ohne MC
>einfach an einer Batterie.

Was für eine Batterie?

> Ich muss leider feststellen, dass sie immer
>schwächer leuchten, je mehr Anzeigen ich dranhänge und es macht sich
>schon ab 2 Anzeigen deutlich bemerkbar, mann kann sie kaum noch lesen.

Du hast sicher einen Schaltplan?

>Brauche ich einen Verstärker IC oder komme ich mit normalen PNP/NPN
>Transistoren aus? Wie müsste ich sie verschalten?

Erstmal die Grundlagen verstehen.

>Oder soll ich einfach mehr Batterien  anlegen z.B. 30 V (wieviel V würde
>ein Mega 8  später aushalten?)

Oder lieber gleiche 230V aus der Steckdose, sicher ist sicher?
HALT, das war ein Scherz.

http://www.mikrocontroller.net/articles/LED

MfG
Falk


Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Ein paar Ohm an 9V macht die LEDs kaputt. 20mA sollten durch jedes 
Segment fließen können (maximal). Zum Glück hast Du einen 9V-Block 
benutzt, der gibt nur etwa 100mA ab, bevor er in die Knie geht. Dadurch 
haben Deine LED-Segmente wahrscheinlich überlebt. Nimm an 5V etwa 300 
Ohm pro Segment, damit bist Du auf der sicheren Seite. Denke daran, daß 
die Ströme sich addieren, bei 10 leuchtenden LEDs bist Du dann schon bei 
200mA.

Autor: Jupp (Gast)
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> Erstmal die Grundlagen verstehen.

Drum ist er ja hier, also fang an und erkläre!

Autor: jochen (Gast)
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Also, die Batterie war leer und ich habe mit einer neuen alles richtig 
hell.
Da hätte ich auch drauf kommen können.
Leider hab ich den Beitrag erst danah gelesen und ich hoffe es war nicht 
schlimm das ganze 1 min in Betrieb zu haben.
Es ist zwar viel Arbeit aber wieviel Ohm sollte ich für 9 V nehmen? 330 
hätte ich hier.

Autor: Jack Braun (jackbraun)
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>Drum ist er ja hier, also fang an und erkläre!

Die Grundlagen kann sich jeder (Betonung liegt auf "jeder") selber
aneignen. Dazu ist das Forum nicht da.

Autor: Falk (Gast)
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@ jochen

>Es ist zwar viel Arbeit aber wieviel Ohm sollte ich für 9 V nehmen? 330
>hätte ich hier.

Den Link gelesen? Mal in Datenblatt der Anzeige geschaut? Mal gerechnet?

MfG
Falk


Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Den für den Betrieb einer LED an einer Gleichspannungsquelle 
erforderlichen Vorwiderstand kann man berechnen ... und das ist in 
diesem Forum sicherlich auch schon das eine oder andere Mal geschehen.

Dennoch: Über der LED fällt im Betriebszustand eine bestimmte Spannung 
ab, die ist von der Art der LED abhängig. Bei roten LEDs kann man von 
etwa 2 Volt ausgehen.
Desweiteren darf der durch die LED fließende Strom einen bestimmten Wert 
nicht überschreiten, da sonst die LED zerstört wird.

Ein für simple LEDs mehr als ausreichender Wert ist 20 mA.

Also muss die Summe der bei über der LED abfallenden und die über dem 
Vorwiderstand bei diesem Betriebsstrom abfallende Spannung der der 
Spannungsversorgung entsprechen.

Damit wird also ein Widerstand gesucht, über dem eine Spannung U bei 
einem Strom I abfällt. Der schweizer Kanton hilft uns, daraus den 
erforderlichen Widerstandswert zu bestimmen -

  R = U/I

Hier haben wir eine 9-V-Spannungsquelle, einen Strom von 20 mA und eine 
LED-Spannung von 2 V. Also müssen über dem Widerstand 7 V abfallen.

Damit beträgt der Vorwiderstand

  R = 7 V / 0.02 A = 350 Ohm

Mit Deinen 330-Ohm-Widerständen liegst Du also gar nicht so irrwitzig 
schlecht.

Autor: Falk (Gast)
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@  Rufus t. Firefly

Inhaltlich zwar richtig, aber IMO pädagogisch eher schlecht. Wenn sich 
der OP nicht mal nen Link durchlesen kann und den (eher einfachen) 
Inhalt erarbeiten kann, naja . . .

MfG
Falk

Autor: Philipp Burch (philipp_burch)
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@Rufus:

Also RUI ist kein schweizer Kanton. Du meinst wohl eher
;)

Autor: jochen (Gast)
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Ok danke ich habe es jetzt verstanden.
350 Ohm hab ich nicht hier, ist es fatal die 330 zu nehmen oder kann man 
das problemlos machen?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Rechne doch aus, welcher Strom dann durch die LED fließt - und schaue 
vorher in deren Datenblatt, wie deren Durchlass-Spannung genau ist, und 
welchen maximalen Strom die LED überlebt.

Dafür sind diese Dinger nämlich da.

Autor: Philipp Burch (philipp_burch)
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350R wirste lang suchen müssen. Bei Widerständen ist es üblich, den 
nächsten Wert aus einer gescheiten Reihe (z.B. E12) zu nehmen. Also nimm 
deine 330R. Du hättest aber ruhig auch selbst rechnen dürfen, wie gross 
der Strom dann wird.

Autor: jochen (Gast)
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ja, dann werde ich das machen.
Danke für deine Tipps!

Autor: Jupp (Gast)
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> Die Grundlagen kann sich jeder (Betonung liegt auf "jeder") selber
> aneignen.

Sofern man weiß, welche Grundlagen benötigt werden.

Autor: holger (Gast)
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>ich betreibe größere Segmentanzeigen  (ca 60 mm) testweise ohne MC

Bei so grossen Anzeigen liegen meist mehrere LED's pro
Segment in Reihe. Bei einem 100mm Display waren es bei mir
4 Stück pro Segment. Die Segmentspannung betrug ca. 8.2V.
Bei 60mm könnten es aber auch nur drei LED's pro Segment
sein. Besorg dir mal das Datenblatt zum Display, oder
schreib mal um welchen Typ es sich handelt.

Bei mehr als zwei LED's pro Segment kannst du die
Anzeige nicht mehr mit einem 5V uC direkt ansteuern.
Da müssen dann ein paar Transistoren oder ein
Transistorarray wie ULN2803A dran.

Autor: Jack Braun (jackbraun)
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>Sofern man weiß, welche Grundlagen benötigt werden.

Wenn man DAS nicht weiß, sollte man sich Angeln als Hobby aussuchen.

Autor: jochen (Gast)
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Hi Holger,

ich habe das sc23 12srwa  ca. 60 mm.

Hat die Tatsache, dass mehrere Leds in Reihe liegen auch Auswirkungen 
auf den Vorwiderstand? Die Durchlasspannung addiert sich doch bei in 
Reihe liegenden Dioden, oder ?

Autor: frank (Gast)
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Autor: holger (Gast)
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>ich habe das sc23 12srwa  ca. 60 mm.

>Hat die Tatsache, dass mehrere Leds in Reihe liegen auch Auswirkungen
>auf den Vorwiderstand? Die Durchlasspannung addiert sich doch bei in
>Reihe liegenden Dioden, oder ?

Ja , dein Display hat auch vier LED's pro Segment.
Also auch ca. 8V Segmentspannung.
(9V-8V)/20mA = 50 Ohm Vorwiderstand.
Nimm 56 Ohm.

Das SA23 wäre besser für ne uC Ansteuerung gewesen :(

Autor: jochen (Gast)
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Ich habe leider nur 100 ohm hier ich nehme den dann und hoffe es wird 
noch lesbar.

Du / Ihr habt mir echt viel geholfen und vor allen Dingen meine Anzeigen 
gerettet, ich danke die vielmals!

Entnehme ich dem Datenlatt richtig, dass die Spannung nicht ganz 2 V 
sondern eher so 1,7 V für rote Leds ist?

Autor: Sajuuk (Gast)
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ka du kannst ja mal nen link zu dem datenblatt posten dann kann man dir 
auch antworten.

Autor: jochen (Gast)
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klar 
http://www.datasheetarchive.com/semiconductors/dow...

S.4 High...red

das Diagramm links.
Ist das diese Durchbuchspannung und somit die für die rechnung 
relevante?

Autor: holger (Gast)
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>Entnehme ich dem Datenlatt richtig, dass die Spannung nicht ganz 2 V
>sondern eher so 1,7 V für rote Leds ist?

Für dein Super Bright Red sind es 1,8V bei 20mA.
Rechne einfach damit und nimm einen etwas größeren
Widerstand.

(9V-1.8V*4)/20mA = 90 Ohm.
Da kommst du mit deinen 100 Ohm schon ganz gut hin.

@ Sajuuk
Gibts bei Reichelt ;) Suche nach SC23

Autor: jochen (Gast)
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Ok ich baue jetzt die 100 ohm ein. Danke für die Unterstützung!

Autor: Sajuuk (Gast)
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@  holger

schon klar
bin aber viel zu faul :D

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