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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Schlechter Abschluss ( FH ), was nun?


Autor: Steffen (Gast)
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Hi!
Bin verzweifelt, habe mein Elektrotechnik - Studium nur mit einer 3.0 
abgeschlossen. Habe ich überhaupt eine Chance auf dem Arbeitsmarkt???

Autor: frank (Gast)
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also ich werde auch nicht besser sein

so große probleme sehe ich da nicht

Autor: Steffen (Gast)
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Ja, dann schaue Dir das hier an:
Beitrag "Dipl.Ing(FH) Nachrichtentechnik arbeitslos"

Autor: Dirk (Gast)
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Über 50% der Absolventen E-Technik hat ein 2 oder 1 auf dem 
Diplomzeugnis.
Für einen der besseren Jobs musst Du da schon überzeugende Argumente 
haben. Daher mein Rat: Bereite Dich auf Bewerbungsgespräche sehr gut 
vor. Insbesondere eine gute und glaubwürdige Begründung für das Versagen 
ist wichtig.
Auf viele Absagen musst Du Dich aber trotzdem einstellen, da Du nur zur 
unteren Hälfte gehörst.

Autor: Heiko (Gast)
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Viele Unternehmen wollen nicht den Besten, sondern den passenden. Also 
wie Dirk auch schon gesagt hat, bereite Dich gut vor - damit kannst Du 
bestimmt was rausholen.

Viel Erfolg

Autor: A. N. (netbandit)
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@Steffen

Ich denke, wenn du erstmal ein paar Jahre im Job bist spielt deine 
Abschlussnote keine Rolle mehr... da spielt es eher eine Rolle, was du 
bisher gemacht hast und welche zusätzlichen Qualifikationen du erworben 
hast.

Aber vielleicht gibt es ja auch die Möglichkeit noch irgendwie einen 
Master oder so hinten ran zu hängen, dann wirfst du dich die nächsten 2 
Jahre absolut ins Zeug und kannst dann vielleicht mit einer besseren 
Note die jetzige "überdecken" :)

Ich wünsche dir auf jeden Fall viele Erfolg, das wird schon :)

Autor: UBoot-Stocki (Gast)
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Hi,

es kommt darauf an, was Du aus Deiner Note machst. Im Prinzip ist die 
Note noch zu gut. Schlieslich geht es darum mit gegebenem Aufwand "das 
beste" rauszuholen. Vielleicht hast Du ja einen Nebenjob gehabt um Dein 
Studium zu finanzieren - klar, dass Du da nicht so viel lernen konntest 
wie die Anderen, deren Studium Papi bezahlt hat. Vielleicht ... Es gibt 
tausend Gründe für einen Abschluss: Der wichtigste ist doch, dass Du ihn 
hast!
Die Note spielt keine Rolle solange Du Zielorientiert bist. Was ist Dein 
Ziel?
Wenn Du dem Personaler klar machen kannst, dass das Studium nur ein 
Schritt zu Deinem Ziel ist, ist plötzlich nicht mehr so wichtig wie 
"gut" der Abschluss ist...
Übrigens gibt es Jobs, da wollen die Personaler keine 1,0-Absolventen 
....


Gruß

Andreas

Autor: Steffen (Gast)
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Ich finde dass die Noten nicht das wiederspiegeln was man leisten kann. 
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass eine Note nicht immer 
aussagekräftig ist. Es gibt bei uns Leute die mit 1.3 abgeschlossen 
haben, aber von Tuten und Blasen keine Ahnung haben, und es gibt auch 
die, die mit 4.0 die tollsten Schaltungen entwickeln können.
Klar, der Arbeitgeber kann sicherlich nicht wissen wer geeigneter ist 
und wird einen besseren Abschluss bevorzugen, ob dies aber die richtige 
Entscheidung wird sei dahingestellt.

Autor: $$$ (Gast)
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Die Reale Welt...


in der Realität sieht es so aus, dass du über "häßliche" Frauen keine 
Gedanken verlierst. Vieleicht können die aber gut kochen oder sind ein 
besonderer Mensch im positiven Sinn. Wie du anfangs nur die visuelle 
Information deines gegenüber hast, hat der Personaler nur deine Noten.
Mit wievielen Frauen, die dir absolut nicht gefallen haben, warst du 
aus?
Hast du denen eine Chance gegeben?
Warum sollte dir der Personaler eine geben?

Mit Personalern und Noten ist es so ähnlich.

Mag ja sein, dass du self made bist und nicht alles (erstklassige 
Bildung von Kiga bis Diplom ) von akademisch gebildeten Eltern 
gesponsort bekommen hast.

Natürlich ist deine Leistung ohne so ein Sprungbrett lobenswert.

Nun ist es aber so, dass die Jungs und Mädels mit Sprungbrett, 
wesentlich höher, mit gleichem Leistungseinsatz, springen können als die 
ohne.

Will heißen:   Jeder Personaler einer großen Firma schaut die Bewerbung
               ab einem gewissen Notendurchschnitt nicht einmal an.
               Es sei denn, er hat langeweile.


Nu, die Welt is halt ungerecht aber dafür hart.
Wer viel Geld auf die Bank bringt, bekommt einen höheren Zinssatz als 
der der wenig auf die Bank bringt.
Wer sein Auto Bar bezahlen kann, bekommt Rabat. Der andere der wenig 
Kohle hat, darf es abstottern und darf auch noch mehr dafür zahlen.

Unser System stützt die Starken und hemmt die Schwachen.
Das gleiche macht die Natur auch also irgendwo geht es vielleicht nicht 
anders oder wir sind genauso primitiv wie die Tierchen in der Natur.

Wie meine Vorschreiber aber auch schon sagten: Bewerben, Bewerben, 
Bewerben, vielleicht haste ja Projekte nebenher gemacht und dabei 
praktische Erfahrungen gesammelt, die im Job nützlich sind.

Meinetwegen darfste auch lügen, da dies die Firmen ja auch im großen 
Stil tun (Schmiergeldaffären, Doppelmoral, Umwelt- und Sozial-Sünden ). 
Also kämpf mit gleichen Bandagen. Aber so, das du damit glücklich wirst 
und es kein Pyrrhussieg für dich wird.

Bin davon überzeugt, dass du was finden wirst. Mußte halt am Anfang 
kleinere Brötchen backen. Hast immerhin ein Diplom in der Tasche und 
dafür einiges leisten müßen und kannst eigentlich Stolz darüber sein.

Sei aber ehrlich zu dir selbst. Sind deine Noten schlecht, weil kein 
Interesse an Elektrotechnik oder weil andersweitige Belastungen durch 
Nebenjob oder schwierige Lebenssituationen.

Autor: Steffen (Gast)
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Ja, hatte mindestens 40 Stunden in der Woche auf dem Bau verbracht um 
mir und meiner Frau (arbeitslos) so den Lebensunterhalt zu sichern. 
Sicher hatte ich nie Zeit zum Lernen. Aber wen interessiert das später? 
Keinen.

Autor: Knuddel Pudel (knopf)
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Was hast du für das Diplom bekommen?

Autor: frank (Gast)
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wie mein opa immer sagte man muss sich auf freie stellen
bewerben es gibt unatraktive stellen bei denen die bewerberzahl gering
ist.
und du solltest wenn möglich direkt hingehen bzw vorher anrufen
und dann direkt in der firma vorbeischauen.
usw


Autor: Knuddel Pudel (knopf)
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du kannst dich auch auf eine Techbnikerstelle bewerben. Bekommst 
natülich weniger Geld. Nach ein paar Jahren ist es dann egal was in 
deinem jetzigen zeugnis steht.

Autor: Stephan (Gast)
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Sorry, Leute, da muss ich den Schwarzmalern mal widersprechen. Hab 
selber mit 3,29 abgeschlossen und hatte trotzdem nach fünf Bewerbungen 
einen ordentlichen Job ergattert. Da ich schon damals selbständig 
Elektronik entwickelt habe, war es nicht schwierig, mich in meiner 
Bewerbung entsprechend zu präsentieren.

Mein Tip: Du musst Dich richtig verkaufen, das fängt schon in der 
Bewerbung an. Du brauchst ja nicht explizit auf Deine Note hinzuweisen, 
aber solltest genügend Gründe aufführen, die der Personaler dann 
problemlos mit Deiner Abschlussnote assoziiert. Wirst sehen, das klappt.

Ich habe auch selber Geld verdienen müssen, und den Personaler hat's 
sogar gefreut, dass ich soviel "Biss" gezeigt habe und niemandem auf der 
Tasche gelegen habe und alles erfolgreich abgeschlossen habe.

Stephan.

Autor: Der Fönig (zotos)
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Also an der Grundeinstellung von dem Personaler kannst Du eh nichts 
ändern. Also ob der im Allgemeinen viel oder wenig Wert auf die Noten 
legt.

Aber den Eindruck den Deine Bewerbungsunterlagen machen und an dem 
Eindruck den Du im Bewerbungsgespräch macht kannst Du arbeiten.

Geh mal davon aus das wenn sie dich zu einem Gespräch laden das mit der 
Note kein grundsätzliches Problem ist. Die stellen ja einen Mitarbeiter 
ein und keinen Werksstudenten. Also die Aufgaben sind ja auch anders als 
in einer Klausur.

Also ich würde das alles nicht so schlimm sehn.

Autor: Der Dude (Gast)
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>wie mein opa immer sagte man muss sich auf freie stellen
>bewerben es gibt unatraktive stellen bei denen die bewerberzahl gering
>ist.

>du kannst dich auch auf eine Techbnikerstelle bewerben. Bekommst
>natülich weniger Geld.

Lass Dir nicht so einen Opa- oder ähnlichen Schmarrn erzählen. Es gibt 
auch gute Ingenieurstellen, wo es nicht auf die Noten, sondern auf das 
Können ankommt.

Autor: Peterle Anonym (Firma: keine) (wanderameise)
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du willst wissen wie es in der realität ist?
wenn du deinem gegenüber klarmachen kannst, das du dich auch in deiner 
freizeit mit dem gebiet auseinandergesetzt hast und ZB durch praktika 
oder eben eigene basteleien dein handwerk beherrschst und eben nur eine 
"lernschwäche" besitzt, dann hättest du evtl bessere chancen als ein 
guter absolvent, der nur am lernen war, aber in der praxis nicht weiss 
wie man einen lötkolben richtig anfasst!
diese erfahrungen habe ich in unserer firma gemacht!
niemand will, zumindest bei uns, was von formeln wissen, aber ein 
flinkes händchen,etwas praxis erfahrung,teamgeist und kreativität können 
eine menge bewirken!

Autor: Knuddel Pudel (knopf)
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... dass Du nur Lernschwächen hast  .. oder dass Du unter stress nicht 
arbeiten kannst...

Dies heist Du bist unbrauchbar. Du wirst Dich immer in neue Dinge 
einlernen müssen oder Dich weiterbilden müssen. Mit dem was du im 
Studium hattest kannst
Du noch gar nichts anfangen. Im Studium hattest Du mehr Zeit was zu 
lernen wie im Beruf. Dort druckt es ständig mit Terminen und Du musst 
unbekanntes schnell auf die Reieh kriegen und Du musst unter Stress 
arbeiten können.

Sprich Du brauchst eine andere Ausrede.

Du solltest so ein Argument bringen, dasss nicht negativ auf Dich zurück 
wirkt wie zum Beispiel kein Geld gehabt ständig nebenher arbeiten müssen 
oder so.

Du musst aber aufpassen. Es wird dann schnell so ausgelegt, dass Du 
nicht bei der Sache bist und Dir etwas anderes wohl wichtiger war als 
Deine Sache ordentlich zu machen (Studium). Das legen die dann so aus, 
dass Du dann auch im Job so arbeitest und erst recht, wenn andere Dinge 
dazu kommen wie Freundin oder Familie.

Autor: Student (Gast)
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Kennst Du die VDI-Nachrichten ?

Jede Woche erscheint dort seit mindestens 25 Jahren eine Seite 
Leseranfragen mit Heiko Mell. Er hat auch Bücher rausgebracht, die diese 
zusammenfassen.

Ich lese seine Seiten seit meinem Studium - er hat absolut Recht - so 
werden Stellen in Unternehmen entschieden - und nur so - knallharte 
Realität.

Ich will nicht sagen, dass ich meine Karriere seinen Ratschlägen zu 
verdanken habe - aber er hat mir frühzeitig die Flausen genommen (Ich 
war beim Berufseintritt 29 Jahre alt - nach einem Doppelstudium - viel 
zu alt .... das weiss ich heute!!!

Und dass ich heute Geschäftsführer bin verdanke ich seinen Hinweisen 
(wie man strategisch doch noch dahin kommt - nicht was man operativ im 
einzelnen tun muss, um dort zu kommen). Habe in 2 Grosskonzernen 
"gelernt", habe mind. 5 - 10 Jahre bei jedem Unternehmen verbracht und 
bin nun glücklich im Mittelstand. Okay - das beantwortet nicht Deine 
Frage, wie bekomme ich einen Job. Alles was ich weiss und meine 
Versuche, die richtigen Ingenieure für mein U. zu finden resultieren in 
folgenden Erkenntnissen:

Manche stellen sich saudumm in der Bewerbung an - und leben nicht in der 
Realität. Andere wollen nicht verstehen, was dem Unternehmen wichtig ist 
... - alles schon erlebt - jeder hat sein eigenes Problem - es gibt kaum 
Raster.

Für E-Ingenieure dürfte es eigentlich keine Probleme geben - sagt die 
Agentur f. Arbeit - und warum sollte die lügen wenn sie dies sagt ? Was 
glaubst Du wie Deine Zukunft aussehen würde, wenn Du Jura studiert 
hättest (ohne Prädikatsexamen und älter als 25 ...)- da würde Dir die 
Agentur f. Arbeit aber nur noch Tempo-Taschentücher reichen ... (und 
eine Umschulung auf E-Technik empfehlen ...!)

Meines Wissens kriegt hier jeder E-Ing einen Job - wenn er einen 
Abschluss hat.

Schicke Heiko Mell Deine Bewerbung, wenn Du Glück hast, schreibt er 
zurück. Aber die Realität musst Du vertragen können, sonst brauchst Du 
hinterher eine Psychotherapie ...

UND: Die Aussage EINER Personalberatung würde mir nie reichen, wenn ich 
meine Bewerbung beurteilen lasse. Da kann ich nur empfehlen, mind. 5 zu 
fragen ... und die müssen Zeit haben und ehrlich sein. Vielleicht hat 
man Dir nur gesagt, Bewerbung ist o.k. , um Dich loszuwerden. 
Schliesslich konnte man mit Dir ja kein Geschäft machen - und bei den 
Personalberatern bist Du nichts anderes als Ware ...

Grüsse und viel Glück - wird schon klappen - aber Jammern ist nicht der 
richtige Weg.

Autor: Teery (Gast)
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Was dieser Herr Mell so schreibt, kann ich nicht immer so folgen! 
Bishweilen habe ich den Eindruck, daß er keine Zeit hatte für eine 
Kolumne und daher mal wieder etwas vollkommen Banales publiziert. 
Manchmal liest sich das wie Dr.Sommer bei der Bravo!

Autor: Ralph (Gast)
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Bereite dich sehr gut auf die Bewerbung, das Vorstellungsgespräch vor.
Das heiß informiere dich über das Unternehmen, was wird gesucht, welche 
Fähigkeiten werden verlangt, was macht das Unternehmen, wo sind die 
Standorte, wie groß ist das Unternehmen,.............
Die Informationen bekommst du aus Stellenauschreibungen und aus dem 
Internet.

Achte darauf das die Bewerbung vollständig und optisch ansprechend ist.
Ich meine damit nicht das du ein Kunstwerk abgeben sollst, aber es 
sollte auch kein Geschmiere sein.
Geh im Bewerbungschreiben auf das Unternehmen ein.

Ich arbeite bei einem Internationalen Konzern mit >60000 Mitarbeiter. 
Hier ist es so das die Personalabteilung nur formale Dinge einer 
Bewerbung prüft.
+ Vollständigeit der Bewerbung.
+ geforderte Abschlüsse
+ möglicher Arbeitsbeginn
+ Auswahl aller passenden Stellenausschreibungen
( das heißt: du hast dich auf Ausschreibung A beworben, die 
Ausschreibung C und D würden auch passen, dann geht die Bewerbung 
zusätzlich in die Abteilung für C und D)
.
.
.

Alle Bewerbungen, unabhängig von Noten, gelangen danach in die 
entsprechende Abteilung ( zb Entwicklung, Fertigung,...) und werden dort 
bewertet, inclusive einem eventuellen Bewerbungsgespräch und 
Eignungstest.

Die Personalabteilung macht danach nur den formalen Akt der Einstellung.

Auch mit "schlechten" Noten sind durchaus gute Chancen, weil die Auswahl 
nicht nach dem Papier durch einen Fachfremden sondern nach fachlichen 
Aspekten erfolgt.

Und abgesehen davon, sooo schlecht ist ein Schnitt mit 3.0 auch wieder 
nicht.

Sei ehrlich beim Vorstellungsgespräch und fang gar nicht erst mit 
Ausreden an. Die jenigen die dort mit dir sprechen, haben auch mal 
studiert und wissen was es bedeutet neben dem Studium zu arbeiten.

Neben dem Studium eine Familie zu ernähren ist eine gewaltige Leistung 
auf die du durchaus Stolz sein kannst.
Und das solltest du auch deutlich machen.

Du hast schon gearbeitet, weißt was es bedeutet im Dauerstress zu 
arbeiten (Studium und Bau), bei jungen Ingenieuren, also Abi und dann 
sofort Studium, ist das anderst.
Was die leisten können sieht mann erst nach einigen Monaten.
Vielen Unternehmen ist es da lieber wenn sie einschätzen können wie der 
zukünftige Mitarbeiter unter Stress arbeiten kann.

Du hast da schon eine solide Leistung vorzuweisen.


Ich will damit jetzt nicht sagen das du es einfach haben wirst eine 
Stelle zu finden, das ist für niemanden einfach, aber du hast durchaus 
gute Chancen.


Autor: diwe (Gast)
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ich denke mal derzeit ist es kein Problem mit einer 3 einen Job im 
Bereich E-Technik zu bekommen. Wir haben 30 offene Stellen und bekommen 
die fast nicht besetzt. Z.T warten wir schon seit 2 Jahren auf einen 
Bewerber...

Gruss DiWe

Autor: Teery (Gast)
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Was ich noch vergessen habe: Es macht wenig Sinn, seine Situation zu 
hinterfragen, die nun nicht mehr zu ändern ist. Hättest Dich halt mehr 
anstrengen müssen.

>Ich finde dass die Noten nicht das wiederspiegeln was man leisten kann.

Ja, ja die Ausrede derer, die keine guten Noten haven. So würde ich garn 
icht erst anfangen zu diskutieren und die Wertigkeit der Noten 
runterzureden. Das macht einen schlechten Eindruck- Selbstkritik ist 
hier eher angebracht: Die anderen waren entweder fleissiger oder habens 
besser drauf.

>Ich habe die Erfahrung gemacht, dass eine Note nicht immer
>aussagekräftig ist.

Was hast Du denn für reale Erfahrungen als Anfänger, daß du das so von 
oben beurteilen kansst? Hast Du andere (1er / 2er-Absolventen) mal im 
Job gesehen?


>Es gibt bei uns ... [welche] ... die mit 4.0 die tollsten Schaltungen entwickeln 
können.

Wieder so ein zweischneidiges Schwert : Kannst Du beurteilen, was eine 
tolle Schaltung ist ? Wievil Horizont hast Du, als Anfänger ?

Autor: Knuddel Pudel (knopf)
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wo wären die 30 ofene Stellen?? Also in welcher stadt.

Autor: Axel (Gast)
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Analyse der Aussage:

>Wir haben 30 offene Stellen und bekommen die fast nicht besetzt.

Das macht wohl keinen Sinn. Wenn ihr die Stellen FAST nicht besetzt 
bekommt, sind sie also weitgehend besetzt und nur wenige noch offen. 
Anders herum musste es heissen, wir "hatten 30 Stellen offen" und diese 
wiederum gibt inhaltlich keinen Sinn. Keine Firma hat im Laufe der Zeit 
30 Stellen offen und konnte sie dann kurz vor der Aussage zufällig alle 
besetzen.

Ihr habt wahrscheinlich eine Masse an pauschalen Suchstellen "offen" die 
den permanenten Bewerbunsmappenstrom sicherstellen sollen. Da ich áber 
soviele Stellen offen habt, solltet ihr auch Bewerbung haben, d.h. alle, 
die sich namenentlich für eure Firma interessieren, haben sich 
inzwischen beworben und da 30 Stellen eine große Breite abdecken, habt 
ihr auch ein heterogenes Image der Bewerber.

Wenn ihr, obwohl ihr heterogen angefragt werdet, keinen passenden 
findet, da habt ihr die falschen Anspüche, oder ihr zahl nicht genug 
oder aber ihr kriegt von Guten keine Anfragen, da ihr einen schlechen 
Ruf habt.

-----

Ich sage zu dem penetranten Gejaule der Firmen, das auch hier wieder 
durchklingt, nur noch das, was ein Ex-Chef mir mal sagte:

Wir SUCHEN keine Mitarbeiter, sondern STELLEN sie einfach ein. Wer in 
ganz Deutschland keinen Mitarbeiter findet, der findet nirgendwo einen.

Autor: Piccoz (Gast)
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Hallo,

das mit den Noten ist im Grunde eine Farce....

Was soll die Note als Alleinstellungsmerkmal aussagen.

Es ist bekannt ,daß zuviele Prof "Gefälligkeitsnoten" vergeben,
weil es eben nicht gut aussieht , wenn "seine" Leute keinen
Job bekommen.

Bzgl der al so vielen nicht besetzbaren Stellen.

Das "Geschmeiß" in der HR sollte mal dringend runter vom hohen
Sockel und weg von den Checklistenkriterien, die Ihr Gewissen
entlasten sollen.

Letztens habe ich ne Weltcompany angeschrieben ( nicht beworben)
weil zb Entwicklungsing gesucht werden, aber auf der Hp keine
einzige Stelle vakant ist.

Als Antwort bekommt man u.a. Wir wünschen Ihnen alle Gute ...

ALso . solange man net in der Lage ist sich auf Höhe des aktuellen
Horizonts zu bewegen , ist es völlig egal welche Note einer hat.

man sagt quasi grundsätzlich ab  und wundert sich , das alle so
schlecht sind

Standardhinwiese, wie bereite dich gut aufs Gespräch vor sind
offen gesagt olle Kamellen, weil unklar ist , auf was für einen
Stuhlsäger man trifft.

Ich hatte mal einen , da paßten nur zwei Kenngrößen , seine 2m
und sein Outfit ( selten wirklich angemessen) und was sollte man
machen : Testkreuzchen in einer losen Sammlung Papier machen, wobei
wg der losen Anordnung das ganze natürlich gerutschte - und man
was ganz anderes "angekreuzt" hat.

Andere speilen schon beim Hinsetzen an der Uhr, was besonders
bemerkenswert ist, weil dies ein Zeichen der Langeweile ist...
Oder wieder andere wollen 2 Stärken/ Schwächen hören.

ABER: etwas in Sinne, was von Kandidaten gefordert wird, nämlich
ein Eingehen auf den Kandidaten in Korelation mit einem Job , das
habe ich noch nie erlebt.

Man macht also genau das Gegenteil dessen, was man selbst vom
Kandidaten fordert.
Ja in einer Großklitsche war man noch nicht mal in der Lage den
zukünftigen Arbeitsplatz / Umfeld zu zeigen....

Und nochwas - mit 29 viel zu alt - klar wenn man mit 22,5 bei Aldi
im Regal stehen soll . Aber das hat mehr mit fragwürdigem Wunschdenken
als mit üblicher Realität zu tun.

Zudem das auch noch von der Uni abhängt - und das ist hoch bedauerlich
Es scheint nur Schnell , Schnell zu zählen und alles andere ist
eher karriereschädlich.

SO verwundert es nicht , daß viele sog. Geschäfts- und sonstige Führer
beim kleinsten Windhauch weggeblasen werden .

Übrigens selbst Geschäftführer - und ging mit 32 von der TH...


Autor: Fallout-Boy (Gast)
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@diwe

"Wir haben 30 offene Stellen und bekommen die fast nicht besetzt."

Welches Unternehmen ist das? Vielleicht sollte ich mich da mal bewerben.

Autor: Mehmet (Gast)
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@Teery

Ich finde Steffen hat schon Recht mit den Noten. Also bei uns in der 
Firma haben wir viele "Kandidaten" die mit 2.0 und besser zu uns 
gekommen sind. Wir haben aber auch 3.0 und schlechter. Teilweise sind 
die 3er - Leute besser und leisten auch mehr. Sicher hängt das von der 
Uni/Fh ab, auch von den Profs. Bei uns war es auch so, dass viele Profs 
aus Feulheit oder was auch immer seit 5 Jahren immer und immer wieder 
die selbe Klausur aufgetischt haben.
Wieviel Wert ist dann so ein Abschluss? Auch wenn er notentechnisch sehr 
gut ist?
Ich kann also nur sagen: Noten sind nicht alles, und da spreche ich aus 
Erfahrung. Letzten Monat hatten wir einen ( Abschluss mit 1.7 ), der 
wußte nicht mal wozu ein 7805 ist und geschweige was mit diesem gemacht 
wird. Also bitte...

Autor: Timo (Gast)
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>Über 50% der Absolventen E-Technik hat ein 2 oder 1 auf dem
>Diplomzeugnis.

Das heißt also knapp 50 % haben eine 3 oder 4? Also sind die Noten fast 
gleichverteilt und die Aussage ist vollkommen informationsfrei ;-)

Autor: Anonymous (Gast)
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>Letzten Monat hatten wir einen ( Abschluss mit 1.7 ), der
>wußte nicht mal wozu ein 7805 ist und geschweige was mit diesem
>gemacht wird.

Von unserer Uni kann der nicht sein- wir bringen den Leute bei daß ein 
7805 zum Backen von Platinen gemacht ist :
http://www.ciao.de/Severin_MW_7805__1920018


>>Über 50% der Absolventen E-Technik hat ein 2 oder 1 auf dem
>>Diplomzeugnis.
>Das heißt also knapp 50 % haben eine 3 oder 4? Also sind die Noten
>fast gleichverteilt und die Aussage ist vollkommen informationsfrei ;-)

Nicht ganz, der Aspekt der Gleichverteilung umd die 2,5 IST die 
Information!

Eigentlich muss man aber sehen, daß der echte Schnitt viel tiefer liegt: 
Denn die vielen 5er, die es nicht packen, müsste man auch dazuzählen.

Es ist in jedem Fall richtig, daß das von der Bildungsstätte abhängt: Es 
gibt Klausuren, da packst Du selbst mit maximaler Anstrengung und super 
wissen kaum eine 3.

Autor: Timo (Gast)
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>Nicht ganz, der Aspekt der Gleichverteilung umd die 2,5 IST die
>Information!

Mathematisch sehr gut erkannt, Applaus! Aber hat das der Poster damit 
sagen wollen? Er wollte zeigen, dass GANZ viele Leute gut oder sehr gut 
sind. Da aber fast gleich viele befriedigend oder ausreichend sind, hat 
seine Aussage wenig Informationsgehalt. Das hat man sich auch vorher 
schon gedacht. Erinnerst du dich? Da war doch mal was mit Redundanz in 
einer Nachricht.

>Eigentlich muss man aber sehen, daß der echte Schnitt viel tiefer liegt:
>Denn die vielen 5er, die es nicht packen, müsste man auch dazuzählen.

Die Aussage, die ich aufgegriffen habe, bezog sich aber auf die 
Absolventen.

Deine angehängte Grafik kann ich auch nicht so Recht interpretieren. Was 
willst du uns damit sagen? Dass es zwei unterschiedliche Arten von 4,0 
gibt? Das ist echt seltsam!

Autor: Anonymous (Gast)
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So etwas sollte man aber kennen, wenn man studiert hat :-)

Nach P.O. ist ein 4,3 auch noch "gerade" eine 4, genauso wie eine 0,7 (= 
1+) auch "nur" eine 1.0 ist. Alles, was unter 4,3 ist, also auch die 4,7 
(5+) und schlechter sind definitionsgemäß eine 5. Das Zahlensystem der 
Notengebung ist nun einmal ein Nichtlineares.

Autor: Timo (Gast)
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Häh?

Das finde ich ziemlich sinnlos und ich kenne mindestens vier 
Hochschulen, bei denen es keine unterschiedlichen 4,0 gibt. Wenn man 
gerade genug Punkte zum Bestehen hat, bekommt man eine 4,0. Ist man auch 
nur einen halben Punkt darunter, gibt es eine 5,0.

Der Sinn mit zwei unterschiedlich gewerteten 4,0 erschließt sich mir 
nicht.

Autor: Timo (Gast)
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>Nach P.O. ist ein 4,3 auch noch "gerade" eine 4

Und was hat das eigentlich mit der Grafik zu tun? Die zweite 4,0 soll 
also eine 4,3 sein? Dann hätte zB auch die 3,3 als 3,0 aufgeführt werden 
müssen, damit es konsistent ist.

Autor: hans (Gast)
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die grafik ist schon richtig
warscheilich tummeln sich nur die 1 kanditaten rum
die die normalos für dumm halten

Autor: Timo (Gast)
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Auch wenn die Diskussion sinnlos wird, bei einer Funktion kann doch nie 
einem Wert der Definitionsmenge (4,0) zwei Werte der Bildmenge 
zugeordnet werden. Das zweite muss doch eigentlich 4,3 heißen.

Autor: schäuble (Gast)
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Timo wrote:
>Erinnerst du dich? Da war doch mal was mit Redundanz in
>einer Nachricht.

Nur zur Erinnerung!

Autor: frank (Gast)
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Hi
gebt bitte mal Bewerbungstipps
anstatt nur rum zu pöppeln

Autor: Anonymous (Gast)
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>>Timo wrote:
>>Erinnerst du dich? Da war doch mal was mit Redundanz in
>>einer Nachricht.

>Nur zur Erinnerung!

Schäuble , der war sehr gut. Absolute Sahne!


@timo: Bei der Zwischenabbildung 4,0 und 4,3 -> 4.0 ist die Zwischennote 
(die veröffentlichte!) die Bildmenge. sie wird erst später zur 
Definitionsmenge durch Zusammenfassung, so wie bei Pivot in Excel!


Autor: Klausi (Gast)
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Hier mal die Auswertung unserer letzer ET2-Klausur. Teilgenommen: 105.
Da bist Du mit Deiner 3 doch gar nicht so schlecht.... :)

Autor: Klausi (Gast)
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Sorry, ET1 !

Autor: Knuddel Pudel (knopf)
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Könnte fast ein Diagramm von meiner damaligen HM Klausur sein aus der 
Unizeit.
Da sit auch 87% durchgefallen

Autor: Marco (Gast)
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Wir hatten mal 92% in Mathe 2.

Autor: Florian *.* (haribohunter)
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95% Physik, Stich :-)

Autor: Frank Bußmann (frank13)
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ET1: 120 Studis, 2 (In Worten: zwei!!!!) bestanden...

Autor: A. N. (netbandit)
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Frank Bußmann wrote:
> ET1: 120 Studis, 2 (In Worten: zwei!!!!) bestanden...

Der Professor ist sich dabei bestimmt richtig cool vorgekommen...

Naja wie dem auch sei, es stellt sich hier schon die Frage, ob 118 
Studenten zu blöd waren vernünftig zu lernen oder ob der Professor zu 
blöd war 118 Studenten vernünftig an den Stoff heranzuführen.

Autor: Frank Bußmann (frank13)
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Ich laste das eher dem Prof am. Der war auch dafür bekannt. Beispiel:

Letzte Vorlesung vor der Klausur:
Thema XX haben wir leider nicht mehr geschafft. Ist auch nicht 
klausurrelevant!

Klausur:
Thema XX kam dran (was sonst..., mit dick Punkten)

Erste Vorlesung im Folgesemester:
Thema XX kam ja in der Klausur dran. Ist also bekannt. Nächstes Thema...

Davon gibt es noch wesentlich mehr Beispiele (Nur in Vorlesung benutzter 
Rechenweg erlaubt sonst falsch etc.)

Autor: A. N. (netbandit)
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Frank Bußmann wrote:
> Ich laste das eher dem Prof am. Der war auch dafür bekannt. Beispiel:
>
> Letzte Vorlesung vor der Klausur:
> Thema XX haben wir leider nicht mehr geschafft. Ist auch nicht
> klausurrelevant!
>
> Klausur:
> Thema XX kam dran (was sonst..., mit dick Punkten)
>
> Erste Vorlesung im Folgesemester:
> Thema XX kam ja in der Klausur dran. Ist also bekannt. Nächstes Thema...
>
> Davon gibt es noch wesentlich mehr Beispiele (Nur in Vorlesung benutzter
> Rechenweg erlaubt sonst falsch etc.)

Solchde Dinge habe ich von Bekannten schon öfter gehört... es gibt halt 
immer solche Experten. Auf der anderen Seite gibt es auch Profs, die 
sich fpr ihr Studenten richtig ins Zeug werfen... tja, da kann man nur 
Hoffen, dass man Glück mit seinen Profs hat.

Autor: Klausi (Gast)
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Tja, an einer Uni / FH kriegt man eben z.b. gerade mal eine 3 oder 4 
wenn man sich ins Zeug legt, und wo anders eine 1 obwohl derjenige 
nichts getan hat, d.h. doch, er hat die alten Klausuren mitgebracht, 
oder Auswendig gelernt.
Und jetzt bist Du ein Personalchef und hast einen 3er und 1er 
Bewerber...wen nimmst Du? Wie kannst Du beurteilen wer besser ist, es 
seitdem es gibt Unis/Fhs mit schlechtem Ruf...ich weiß nicht.

Autor: Der andere (Gast)
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Ich bin 2006 mit meinem Studium (FH, E-Technik) fertig geworden und lag 
mit einer 2,3 leicht über dem Schnitt (2,4). So schlecht finde ich eine 
3,0 nicht, wenn man in den "wesentlichen Fächern" nicht nur 4er hat.

Autor: Smörre (Gast)
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Wie alt bist Du? Das ist ein wesentlicher Punkt!
Anossten mußt Du Dich halt umorientieren - frag doch das Arbeitsamt, was 
Du machen kannst, dann haben die außer Verwaltung auch mal was zu tun!
Das ist Deine Anlaufstelle, nicht hier!

@ $$$
> Meinetwegen darfste auch lügen, da dies die Firmen ja auch im großen
> Stil tun (Schmiergeldaffären, Doppelmoral, Umwelt- und Sozial-Sünden ).
> Also kämpf mit gleichen Bandagen. Aber so, das du damit glücklich wirst
> und es kein Pyrrhussieg für dich wird.

Ja geht's noch???!!
Das ist ja schon ein Aufruf zur einer Straftat!
Ich hoffe echt, irgendein Jurist pinnt Dir eine.
So Leuten wir Dir gönne ich es ,daß sie mal voll auf die Fresse fliegen.

Autor: Jochen (Gast)
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habe jetzt nicht den ganzen thread durchgelesen und auf die gefahr hin, 
etwas nachzuplappern:

"3" ist wirklich nicht berauschend; das ist fakt,
ABER wenn du akzeptierst, beim einstiegsgehalt kleinere brötchen zu 
backen und dich dann im arbeitsleben bewährst, dann interessiert die 
note nach 5 jahen keinen menschen mehr.
ABER du wirst - in 90% der fälle ist das so - die frima wechseln 
müsssen.
du wirst von HR immer nur als der "Mittelmäßige" gesehen und den job den 
du machst ist demzufolge auch mittelmäßig, und demzufolge gibts nicht 
mehr kohle.
firma wechseln, neue position suchen, und dann schreib in 10 jahren 
deine erfahrung.
grüße
jochen

Autor: Bewunderer (Gast)
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@Smörre,

auf Fragen, die nicht unmittelbar mit Deinem zukünftigen Job zu tun 
haben, darf man durchaus bewusst lügen, ohne deswegen Nachteile 
befürchten zu müssen. Frag mal einen Juristen, der sich im Arbeitsrecht 
auskennt.
Z.B. Fragen zur Familienplanung, Gewerkschaftszugehörigkeit usw. dürfen 
wahrheitswidrig beantwortet werden.


Also nicht immer gleich den moralisch entrüsteten spielen.

Autor: Punktrichter (Gast)
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"Also nicht immer gleich den moralisch entrüsteten spielen."

Naja, auch wenn solche Lügen juristisch irrelevant sein mögen, so ist 
das dennoch unmoralisch! Was hat denn Moral mit Rechtsprechung zu tun?

Ehrlichkeit währt am längsten. Man muss ja nicht alles ausführlich 
erzählen und hat insbesondere bei Privatangelegenheiten das moralische 
Recht, eine Frage nicht zu beantworten.
Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden, welche Prioritäten man 
in seinem Leben setzt.

Autor: Bewunderer (Gast)
Datum:

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@Punktrichter,

die Reaktion des Vorposters

"Ja geht's noch???!!
Das ist ja schon ein Aufruf zur einer Straftat!
Ich hoffe echt, irgendein Jurist pinnt Dir eine.
So Leuten wir Dir gönne ich es ,daß sie mal voll auf die Fresse 
fliegen."

war heftig und falsch, da wahrheitsrwidriges Ausfüllen von 
Arbeitgeber-Fragebögen niemals eine Straftat darstellt. Selbst Lügen bei 
erlaubten Fragen können maximal zur nachträglichen Kündigung führen, 
aber niemals zu Strafbefehlen. Die Drohung mit irgendwelchen Juristen 
war also völlig sinnfrei.

Im übrigen kann ich also davon ausgehen, daß Du in Deinem Leben noch nie 
gelogen hast.



Autor: Tippgeber (Gast)
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>Selbst Lügen bei erlaubten Fragen können maximal zur
>nachträglichen Kündigung führen,

Weis man was über nachträglichen Lohnabzug, wenn mn z.B: die Zeugnisse 
gefälscht hat?

Autor: Bewunderer (Gast)
Datum:

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Zeugnisse sind Urkunden und deren Fälschungen sind demnach 
Urkundenfälschungen. Und da hört dann der Spaß auf.

Autor: Punktrichter (Gast)
Datum:

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Bewunderer,

ich bewundere Deinen Scharfsinn!
(o.k. ertappt. Ich habe gerade gelogen...)

Autor: Bewunderer (Gast)
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@Punktrichter,

oh, wir gefallen uns in unserer moralischen und intellektuellen 
Überlegenheit? Ich Bewundere(r) (Punkt)richter!

Autor: Smörre (Gast)
Datum:

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> Zeugnisse sind Urkunden und deren Fälschungen sind demnach
> Urkundenfälschungen. Und da hört dann der Spaß auf.

Richtig, und so hatte ich die Äußerungen von $$$ auch aufgefaßt - wenn 
er denn schon "lügen" und dann die Korruptionsaffäre bei Siemens, etc. 
als Beispiel heranführt.
Und da hört der Spaß dann auf - zumal Dir dann etwas mehr an Strafe 
droht, als jemand der in den höhreren Chefetagen weilt - das hat man ja 
an den lächerlichen Strafen gesehen; in USA wären solche Leute für 10 
Jahre in den Knast gewandert.

Autor: Fritz123 (Gast)
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Hallo,
falls es wirklich nicht klappt, brauchtst Du  ein neues Zeugnis. 
Vielleicht ein Ergänzungsstudium zum Master mit etwas verbesserten 
Notendurchnitt.
mfg
Fritz123

Autor: Betrachter (Gast)
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Also so schlecht ist ne 3 auch wieder nicht. Klar ists auch nicht 
berauschend, aber wenn man mal die dazugehörige wörtliche Def. nennt, 
"befriedigend" , dann sollte man den Teufel deswegen nicht an die Wand 
malen.

Autor: Rahul Der trollige (rahul)
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Solange sich die Note irgendwie erklären lässt, sollte sie das kleinere 
Übel sein.
Wenn ich mir allerdings die Zusammensetzung meiner Diplomnote angucke, 
hätte ich eine 4 als Diplomarbeit abliefern müssen, um eine 3 zu 
kassieren.
An unserer FH bzw. in meinem Studiengang machte die Note der 
Diplomarbeit zusammen mit den Noten der Klausuren und anderer Scheine 
ca. 75% (oder auch mehr) der Diplomnote aus. Dazu kamen dann noch die 
Note für eine Projektarbeit und die des Kolloquiums.

Wenn man eine gute Erklärung (Geldverdienen...) für die Note hat, sollte 
man die im Bewerbungsgespräch vorbringen, sofern man es überhaupt bis 
dort schafft. Dazu muß der Lebenslauf schon sehr interessant für einen 
möglichen zukünftigen Arbeitgeber sein.

>Habe ich überhaupt eine Chance auf dem Arbeitsmarkt???
Die Frage stellst du (dir) aber sehr spät...

Autor: Smörre (Gast)
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> >Habe ich überhaupt eine Chance auf dem Arbeitsmarkt???
> Die Frage stellst du (dir) aber sehr spät...

Unsinn, die Frage kann man sich zu jeden Zeitpunkt stellen und man muß 
dann die entsprechenden Entscheidungen treffen.
Was sollen denn andere sagen, die den Abschluß am Ende nicht geschafft 
haben?

Jetzt im Moment gibt's doch wieder mehr Chancen, der große 
Fachkräftemangel überall, Aufschwung überall, auch wenn ich den nicht so 
merke.
Deshalb fragte ich ja nach dem Alter, der Rest ist nicht so 
entscheidend.

Autor: Rahul Der trollige (rahul)
Datum:

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>Unsinn, die Frage kann man sich zu jeden Zeitpunkt stellen und man muß
>dann die entsprechenden Entscheidungen treffen.
Wenn man eine nicht besonders prickelnde Note im Diplom hat, dann liegen 
die Ursachen dafür bestimmt nicht ganz am Ende des Studiums. Dann hat 
man es leider verpennt, im richtigen Moment die Kurve zu nehmen. (Meine 
völlig subjekte Meinung!)

>Was sollen denn andere sagen, die den Abschluß am Ende nicht geschafft
>haben?

Sowas ist teilweise Pech. In unserem Studiengang gab es auch Studenten, 
die eigentlich nur noch Regelungstechnik oder Messtechnik schreiben 
mussten - alles andere hatten sie in der Tasche. Die sind dann im 
dritten bzw. vierten Versuch gescheitert. Die meisten von denen hatten 
aber auch schon einen Job, wo der Abschluß nicht mehr ganz so viel 
bewirkt hätte. Nur, wenn sie den Arbeitgeber (kurzfristig nach dem 
Studium) gewechselt hätten, wäre es wohl problematisch gewesen.

Autor: Techniker (Aus dem letzten Jahr) (Gast)
Datum:

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Zu dem Thema: Gute Noten und hoher Abschluß = Viel Verdienst nur mal 
soviel ...

Ich habe letztes Jahr meinen Techniker in Automatisierungstechnik 
Fachrichtung: Prozessautomatisierung gemacht.

Abgeschlossen habe ich mit 1,9

Nach nur 60 Bewerbungen einen Job in einem großen, weltweit operierenden 
Unternehmen bekommen für 4000 Brutto bei 180 Std./Monat Gehalt.

Natürlich wurde man gründlich mit Arbeit und Verantwortung eingedeckt.

Letzten Monat habe ich dann in einer Firma der Automobilindustrie eine 
Produktionslinie in Betrieb genommen und dabei kam ein Elektriker 
(Schichtler im 18 Schichtdienst mit 8 Monaten Betriebszugehörigkeit) so 
ein wenig ins Plaudern.

Der hat ja mit seinen Schichtzulagen gut 200 Euro mehr netto raus, als 
ich ... Einer in der Produktion, der brav seine Schrauben an den Autos 
im Akkord anzieht oder die Karosserie in Form dängelt, hat nochmal einen 
100er mehr raus, wenn der seine Stückzahl schafft.

Ich habe mich nun in dieser Firma beworben. Aber als Schichtelektriker 
(Schichtleiterposten als sog. "Mitwirkender Schichtleiter") und bin da 
angekommen. Habe nun incl. Zulagen 2500 netto und geregelte 
Arbeitszeiten, planbaren Urlaub, einen Kollegenkreis der mich nicht 
dauernd versucht mich auszubooten.

Also Leute nur mal soviel zum Thema "Guter Abschluß" und was man daraus 
machen kann.

Techniker

Autor: Betrachter (Gast)
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Mit nem guten Abschluß sind die Chancen nen Job zu bekommen klar besser.
Aber eine 3 ist doch kein Weltuntergang.

Autor: Klausi (Gast)
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An Rahul und die anderen Klugscheisser....er hat sein Studium mit einer 
3 abgeschlossen und ihr stellt ihn dar einen Versager und Idioten dar. 
Also, ich verstehe das nicht....
Ihr seid die tollsten Helden überhaupt auf dem Planeten, solche Typen 
gabs bei uns auch. Alles von den Eltern in den A... geblasen bekommen 
und nur dumm rum gelabert. Ich habe auch neben dem Studium arbeiten 
müssen, ich weiß wie schwer solch eine Doppelbelastung ist. Dass da die 
Noten schlechter sind, ist normal und nachvollziehbar.


Autor: Rolf (Gast)
Datum:

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Da bist Du einer von Wenigen! Für viele zählt nur die Note und wenn man 
eine lange Studienzeit hatte, wird argwöhnisch nachgefragt. 
Gott-sei-Dank habe ich einiges an Sporterfolgen vorzuweisen und kann 
viel dahin schieben.

Autor: derelektrischelooser (Gast)
Datum:

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Aber Steffen!
Im Bewerbungsanschreiben sieht die Personalveranwortliche deine miese 
Note noch nicht. Von daher hast du anfangs gleiche Chancen wie das 
1er-Mama-Söhnchen. Und auch im Lebenslauf auf Seite 2 hast du reichlich 
Möglichkeiten deine fachlichen Schwächen zu rechfertigen, die Fakten zu 
verdrehen, oder durch Heldentaten auf anderem Gebiet zu vertuschen.
Die eigentliche Frage ist, warum dir beim Personalchef plötzlich etwas 
gelingen sollte, was bei deinem Prof. anscheinend nie geklappt hat; Ihn 
für Dich zu gewinnen.

Autor: Schrumpfschlauch (Gast)
Datum:

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Heute "studiert" man nicht mehr - Man betreibt "Lebenslaufoptimierung".

Autor: Unterdurchschnittstudent (Gast)
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Also ich verstehe das rumgehacke nicht so ganz hier. Und auch dieses 
"ich hab ne 3 ich kriege keinen Job-gemache" auch nicht.
Also ich hab direkt nach der Schule 2 Jahre an der Uni in E-technik 
rumgegeigt und bin dann an die FH und hab von vorne angefangen.
Hab Vordiplom mit 3,0 und trotzdem in einem großen Namenhaften 
Unternehmen eine Praxissemesterstelle bekommen, wo ich 
überdurchschnittlich gut bezahlt werde. Im Hauptstudium zählt für mich 
fertig werden viel mehr als gute Noten. Wenn ich mir meine Noten so 
angucke wird sich mein Schnitt auch im bereich von 3 < Note < 4 
abspielen.
Dennoch mach ich mir eigentlich keine Sorgen. Ich bin niemand der große 
Brötchen backen will, sondern einfach einen ordentlichen Job für 
ordentliches Geld (damit meine ich, daß es ohne Sorgen für Familie 
reicht. Nicht Haus, Boot und BMW) möchte. Ich denke es ist auch viel 
Einstellungssache was man hinterher erwartet. Wenn man natürlich gleich 
zum Berufseinstig auf einer hohen Stufe der Karriereleiter sein möchte 
ist der Stress denm an sich selbst bereitet natürlich groß.
Ich arbeite übrigens seitdem ich an der FH bin durchgehend nebenbei als 
Aushilfe und daß ich fast in regelstudienzeit fertig werde halte ich 
dabei für ne sehr gute Leistung. Wenn mir jemand erzählen will, daß es 
sinniger ist die Klausuren für bessere Noten nochmal zu schreiben und 
dafür ein paar semester länger zu brauchen, soll mal bitte mit guten 
Argumenten aufwarten :-)

@Klausi: Die ET1 Klausurergebnisse kommen mir irgendwie bekannt vor... 
;-)

In diesem Sinne

Autor: HariboHunter (Gast)
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[Zitat] ET1: 120 Studis, 2 (In Worten: zwei!!!!) bestanden... [/zitat]

Boa eh, dann haben ja 118% nicht bestanden. (lach)

Autor: Rahul Der trollige (rahul)
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>An Rahul und die anderen Klugscheisser....er hat sein Studium mit einer
>3 abgeschlossen und ihr stellt ihn dar einen Versager und Idioten dar.
>Also, ich verstehe das nicht....

Wie sich so eine Diplomnote zusammensetzt, hatte ich eigentlich oben 
schon geschrieben...
Selbst wenn man nebenbei arbeiten muß (so wie ich es auch gemacht habe, 
allerdings überwiegend in den Semesterferien und da nicht unbedingt bei 
den "Golden Arches"), kann man eine bessere Note erzielen.
Den Kopf in den Sand stecken kann man nach dem einen oder anderen Jahr 
der Arbeitslosigkeit. Dann ist man nicht mehr unbedingt für Firmen 
interessant, wenn man nicht irgendwas "sinnvolles" gemacht hat.
Ich wollte ihn nie als Versager bzw. Idioten darstellen, wobei es mit 
schwerfällt, es nicht zu tun, da sein Ausgangspost ("Schlechter 
Abschluss ( FH ), was nun?") ziemlich jämmerlich klingt.


Autor: Messenger (Gast)
Datum:

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Also, neben dem Studium zu arbeiten sehen Personaler oft auch negativ. 
Denn Studenten, denen ein Auto oder Partys wichtiger waren als das 
Studium stellt keiner ein. Im Vorstellungsgespräch wird das Thema dann 
verdeckt angesprochen, und da hat man Gelegenheit, diesen Schandfleck in 
seinem Lebenslauf zu erklären.

Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

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Ich denke nicht das es als negativ angesehen wird neben dem Studium zu 
arbeiten. Das beweist eher das man größerer Belastung gewachsen ist wenn 
man das so durchzieht.

Autor: Antitechniker (Gast)
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hallo Techniker

ich weis, was die "Techniker" so lernen ...

ergo ist 1,9 nicht ganz schlecht -und bewertet ein mittelmäßigen
Wissensvermittlungsumfang fats über.

Im übrigen sind deren/solche Noten mitnichten mit Uniniveau
zu vergleichen, da eben fast jeder Technikertrottel durchkommt...
ebn verschult bisdort hinaus ohne jede effektive Initiativvermittlung.

Im weiteren offenbart deine Karriere, daß du völlig überbezahlt
bist. 2500 brutto  auch zB in München wäre das Limit, was ich so
jemandem bezahlen würde.

Für jeden Euro mehr danke dem Herrn und schieb es vorallem nicht
auf deine "Fähigkeit"


Im weiteren hat ein guter Abschluß nur rudimetär was damit zu tun,
ob einer "gut" ist .
Man brauch sowas wie Glück zur rechten Zeit was zu finden, net gleich
wieder gefeuert zu werden oder sonstwie an den Checklistenkriterien
 und Personalern mit nichtvorhandener strategischer Intelligenz gepaart
mit kognitiver Inkompetenz "vorbeizukommen".

Gruß

Ihr bodenständiger Unternehmer

Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

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Hallo Antitechniker!

Das 1,9 mittelmäßig sein soll ist ja wohl völliger Unsinn.1,9 ist ein 
ganz guter Abschluß! Wieviel Wissen hängen geblieben ist, das ist daraus 
klar nicht ersichtlich. Gleiches gilt aber auch nach einem FH Studium 
oder ein Uni Studium.
Jeder "Technikertrottel" kommt auch nicht durch, so einfach ist ein 
Technikerstudium nämlich nicht!!!
Die 2500€ sind auch in keinster Weise überbezahlt sondern Mittelmaß!
Also bevor du solche Behauptungen in den Raum stellst, denk doch vorher 
darüber nach was du sagst und erkundige dich doch erstmal!

Autor: Klausi (Gast)
Datum:

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@ Unterdurchschnittstudent,
wieso..studierst Du etwa auch da? :)

Autor: Klausi (Gast)
Datum:

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Also neben dem Studium arbeiten zu müssen ist echt blöd. Jobs sind rar 
und wenn man nirgendswo sich Geld leihen kann und wenn der Chef ein 
mieser Arsch ist, ist es sowieso beschissen. Ich werde auch nicht in der 
Regelstudienzeit fertig, da ich auch arbeiten muss um das Studium zu 
finanzieren und natürlich Miete usw. Da ich auf das Geld angewiesen bin 
kann ich mir nicht aussuchen wann ich arbeiten gehen kann und wann 
nicht. Leider kommt es auch vor, dass ich eine oder andere Klausur nicht 
mitschreiben kann weil ich gerade auf der Arbeit bin.

Autor: Sebastian W. (braindog)
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@Antitechniker:
Deine Einstellung finde ich schon etwas arogant, bezüglich der gerechten 
Bezahlung eines Techniker.
Seine Bezahlung erklärt sich doch durch seine Postion. Er beschreibt 
hierzu doch genau seine neue Postion: Automobilindustrie, als sog. 
"Mitwirkender Schichtleiter" - will heißen: unabhängig vom erlernten 
Beruf/Abschluß wird in der Industrie eh mehr bezahlt und dann kommt noch 
der Verantwortungsbereich (Personalverantwortung) hinzu, sowas wird auch 
entsprechend mehr entlohnt. Das ist so und ist schon immer so gewesen. 
Ich selbst hab für ein Jahr in der Automobilindustrie als Bandarbeiter 
gearbeit und weiß das man dort gut verdient.

Um aber wieder zum eigentlichen Thema zu kommen...
@Steffen
>Bin verzweifelt, habe mein Elektrotechnik - Studium nur mit einer 3.0 
abgeschlossen.
Wichtig hierbei ist doch: du hast es abgeschlossen - was nicht gerade 
viele von sich behaupten können! In einigen Jahren zählt ausschließlich 
das. Klar kannst du jetzt schwierigkeiten bei der Jobsuche haben, aber 
wer sagt denn das es einfach wäre? Es gibt aber genügend Stellen und 
auch andere Möglichkeiten (Studium, Praktikas) jetzt weiter zu machen um 
an Erfahrungen zu kommen, die später/ und häufig auch jetzt einzigstes 
Entscheidungskriterium bilden. (Intelligente Einstellungsentscheider 
vorausgesetzt).

>Habe ich überhaupt eine Chance auf dem Arbeitsmarkt???
Das solltest du nicht so einfach in den Raum stellen, DU mußt dich um 
deinen Job kümmern. Kopf in den Sand stecken ist nicht. Das wichtigste 
in der Jobsuche ist das sich selbst verkaufen. Du hast einiges an 
Lebenserfahrung dadurch, daß du eine Familie hast und für sie sorgst und 
dabei noch erfolgreich studiert hast! Das soll Dir erstmal einer 
nachmachen!

zum Thema Zensuren:
klar kann man diesen mehr oder minder eine Wichtigkeit zukommen lassen. 
Die Sache ist aber was ich einmal wußte für eine gute Note muß ich 
morgen nicht unbedingt noch wissen oder ist relevant. Weiterhin ist das 
Wissen ja in ständiger Entwicklung, was nützt mir also das von gestern - 
ja, es bildet aber eine gute Grundlage oder Startwissen.
Andererseits kommen gute Zensuren auch nicht von nirgendwo. Sei es die 
gute Beziehung zum Prof. oder der reingesteckte Fleiß/Zeit.

Fazit:
Die Erfahrungen sind das wichtigste! Haste keine, such dir welche! Jobs 
gibts immer und überall - und wenn es nicht der große Weltkonzern ist, 
ists eben das kleine gemütliche Büro von nebenan - wen störts?

Autor: Michael (Gast)
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Wenigstens hast Du nicht den Namen deiner Firma genannt (sonst bewerbe 
ich mich da auch mal) ;-). Im übrigen hängt das Gehalt in erster Linie 
stark von dem Unternehmen selbst ab, d.h. von seiner Größe, Branche und 
dessen Konjuntur- und Ertragslage.

Es ist aber zum Teil schon ein schlechter Scherz, dass hochqualifizierte 
Ingenieure/Informatiker bei kleineren mittelständischen Firmen 
wesentlich weniger verdienen, als ein 08/15-Knöpfchendrücker am Band bei 
einem größeren Hersteller / Zulieferer. Sorry, aber das ist nunmal 
vielfach die Realität. Wofür bitte noch studieren, solange man sich 
keine Paläste etc. aufbauen will? Ich denke, dass ich hier mit dieser 
Fragestellung nicht alleine stehe (Dipl.-Inf., Abschluss 2.0, Diplom 1.0 
in 9 Sem.) zuvor eine Ausbildung zum Informationselektroniker 
abgeschlossen + Abi + 2jährige Berufserfahrung).

Autor: Antitechniker (Gast)
Datum:

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Hallo ,

einen Techniker "macht" man und damit ist es schon mal kein Studium
Der Versuch via "Studium" sich einen gewissen Anstrich zu geben
ist bezeichnend.

Auch wenns viele nicht wahrhaben wollen, aber diese Durchdringung
von Arbeits- und Bildungshierarchie ist das letzte , was das
Gesamtsystem "benötigt"

Wir sehen ja zB am KFZ-Mechaniker Schrempp, wie man selbst solche
Firmen an die Wand dattelt.

@braindog .
Bzgl Bandarbeiter . dann gehe mal zu Toyota nach Japan, die verdienen
geldtechnisch bereinigt das doppelte , was hier einer verdient .

Und das ist sogar gut so - denn wenn an diesen Stellen was verbockt wird
dann braucht man sich über die Imageschädigenede Massenproduktion von
Montagsautos nicht wundern.

Somit sollte klar gestelle sein, daß es mir hier net direkt ums Geld 
geht.

Indirket natürlich schon, weil "Techniker" zu oft weit mehr bekommen als
hochqualifizierte Ingenieure und dies die Spezialisten auch noch "toll"
finden, weil sie auf die nihctgewerkschaftlichorientierte Erziehung 
dieser
Klientel spekulieren und sowas wie Karrierechance vorgaukeln.

Autor: Betrachter (Gast)
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Die Ausbildung zum Techniker kann man sehrwohl auch als Studium 
bezeichnen (Fachschulstudium).Einen Ing. kann man auch machen...;-)
Wieso sollte ein Techniker nicht mehr veridenen als ein Ing.? Wenn er in 
einer Position ist in der eben so viel bezahlt wird, dann ist das auch 
O.K.. Wenn ein Ing der eine niedrigere Pos. hat weniger verdient dann 
ist das auch O.K. und gerecht.Genauso andersrum und unter Ing. selbst.
Das ganze hat auch mit der dem Aufgabenumfang und dem 
Verantwortungsbereich zu tun.
Aber da spricht anscheinend der Neid aus dir heraus.

Autor: Daniel (Gast)
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abgeschlossen ist abgeschlossen, die noten interessieren doch keine sau, 
eher wo genau du studiert hast...

Autor: jochen (Gast)
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Um nochmal auf die Ausgangsfrage zurück zu kommen.
Es kommt auch immer darauf an, WO man studiert hat. Jemand der in Aachen 
in 8 Jahren mit einer 4.0 durchkommt ist immer noch bei der Elite 
anzutreffen und wird eher genommen als jemand, der zwar einen guten 
Abschluss hat, es aber gewohnt ist die Aufgaben studentengerecht 
präsentiert zu bekommen.

Autor: le maestro (Gast)
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lol
der der in 8 Jahren studiert hat, ist nicht fähig, Probleme in 
angemessener Zeit zu lösen. Aber vielleicht wird Aachen ja jetzt in der 
2.Runde offiziell Elite-Uni, dann haben andere Absolventen erst Recht 
keine Chance mehr...

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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Die lange Studienzeit muß man irgendwie begründen können. Wenn man 
während dieser Zeit schon - für den künftigen Arbeitgeber - 
sinnvolle/interessante Sachen gemacht hat, dann ist ihm die Note eher 
egal. Dafür sollte man dann aber auch entsprechende Punkte im Lebenslauf 
und Zeugnisse etc. vorweisen können.

Autor: Smörre (Gast)
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> Die lange Studienzeit muß man irgendwie begründen können. Wenn man
> während dieser Zeit schon - für den künftigen Arbeitgeber

Verkauf Dich doch zum Dumping-Preis, Ing. auf 650 Euro Basis, wär mal 
was neues und die Consulter machen den Rest.

Autor: Jimm (Gast)
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wende dich mnal an Humer

Autor: Smörre (Gast)
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Wieso? Geiz ist geil!
Und wenn man als Anfänger "totale" Schwächen hat, die man nicht 
vertuschen kann, muß man den den marktüblichen Preis weit unterbieten - 
dann wirst Du interessant für die Consulter bzw. Vermarkter - die Firmen 
selbst wollen ja den Idealo-Ing. und kaufen teuer beim Consulter ein, 
also hat man da leider keine Chance als Anfänger.
Dann muß man sich eben mit wenig Geld trotz guter Ausbildung abfinden, 
that's life.
Das wird in den nächsten Jahren sowieso noch besser, wenn die 
asiatischen Ing. auf den Markt strömen.

Autor: Piccoz (Gast)
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Hallo

@le maestro

ob der Ruf Aachens Deutschland wei gewünscht durchdrungen hat wie
es sein sollte , möchte ich bezweifeln
( Übrigens selbst auf RWTH Studiert und Diplomiert )

Mir sind Konzerne wie Boschrexroth bekannt, die solchen Leuten ernsthaft
mitteilen : "Guten Leuten muß man absagen"

und andere Schrillitäten -- es verwundert damit nicht, daß wir
Fachkräftemangel haben,wenn die Personaler nihct mal erkennen , wer
sich bewirbt -und das nur gute Leute eine Firma weiterbringen und nicht
( da muß ich im gewissen Sinne "Antitechniker" Recht geben )
zum Teil hochgediente drittklassige Leutz, die besser am CNC Automaten
geblieben wären.

@smörre : die 640 € Ing sind bislang der gesuchte Kandidat gerade bei
BOSCH und PORSCHE  - und das in dieser Region, wo ne Bruchbude +NK
das schon wegfrißt ... Da sieht man überdeutlich, daß rationales
Denken weitgehend eliminiert ist hierzulande

Somit sind gewisse Neidgedanken nicht deplaziert, sondern man sollte
ernsthaft mal nachdenken , daß man die Einstiegsgehälter infaltions-
technisch an DM-Zeiten anpaßt - also bei 50000 - 60000 Euro , somit
wären die genannten Technikergehälter "berechtigt" und vorallem.

Der Mangel an Studiumsinteressenten bei den paar Jugendlichen, die
oberhalb von PISA liegen könnte ansatzweise behoben werden.
Natürlich nutzt das jetzt nix - aber es gibt ja noch einige 
Mittvierziger
die vielleicht noch nicht ausgewandert sind hierzulande.

Allerdings lassen die sich mit 60K sicherlich net abspeisen.


Generell wäre es mal interessant, wenn sich bei Siemens mal einer
Als "Reinigungsexperte" oder "Putzmann"  bewerben würde  - der Sauladen
hätte es mal nötig mal ausgefegt zu werden von geeigneten Fachkräften
(IRONIE)




Autor: Daniel Duesentrieb (daniel1976d)
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Oh Mann, hab jetzt etliche male gelesen ... ja wenn du klar machen 
kannst da du in deiner Freizeit gebastelt hast, dich mit Elektonik 
beschaeftigst hast  usw. usw.

Na klar E-Tech studiert, in der Freizeit Micro Controller programmiert 
und Verstaerker selbst gebaut...

So einen will ich nicht einstellen. Wo btte hat sojemand noch ein Leben? 
Es gibt doch wohl auch noch andere Hobbies. Briefmarken sammeln, Reisen, 
Fremdsprachen, Kultur...

Ist schon seltsam. Die richtig guten die ich kennengelernt habe waren 
oft sehr vielfaeltig interessiert (spielen ein Musikinstrument, haben 
eine hohe Allgemeinbildung, usw).

Also bitte nicht so eingleisig fahren.

Autor: Lötkünstler (Gast)
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@ Daniel Duesentrieb

Na,ob das sinnvoll ist so einen angestaubten Thread wiederzubeleben.

Da wäre ein Neuer mit Inhalten zur Karriere doch wohl besser,oder nicht?

Mfg


Lötkünstler


<Mit der Lizenz zum löten>

Autor: Random ... (thorstendb) Benutzerseite
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Hi Leutz,

hmmm ich hab mich bei Atmel beworben, und da war ich mit 2,20 eher ein 
mittelmässig bis schlechter Kandidat :-(


VG,
/th.

Autor: Lötdampf (Gast)
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> Da wäre ein Neuer mit Inhalten zur Karriere doch wohl besser,oder nicht?

In diesem neuen Thread wäre dann garantiert ein Link zu diesem alten 
Thread gekommen. ;-)

Autor: Klaus (Gast)
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Hi!
Bin verzweifelt, habe mein Elektrotechnik - Studium nur mit einer 3.0
abgeschlossen. Habe ich überhaupt eine Chance auf dem Arbeitsmarkt???




Na logo !


Kenne so Speziallisten, die haben 1,x und 2,x im Schnitt...nur leider 
können die nicht arbeiten.

Leider ist das erst einmal gefragt...
Die beiden haben auch jeden morgen Bauchschmerzen, wenn sie zur Arbeit 
kommen, aber auch A-Hörnchen und B-Hörnchen finden ihren Weg.

Die Person, Ausstrahlung, Auftreten machen ca. 60-70%, wenn dann das 
Profil passt....alles im grünen Bereich.

Autor: Knuddel Pudel (knopf)
Datum:

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Also so schlecht ist eine 3 doch auch wieder nicht. Eine 3 in der 
Diplomarbeit wäre aber sehr mißerabel. Das bekommen nur Leute die gar 
keinen Plan haben.

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