Hallo!
habe einen 4 kVA-Schweißtrafo, der schwer einzuschalten ist, während der
16A-Automat auch bei Dauerschweißbetrieb nicht ausschaltet.
Die Erklärung mit der Remanenz des Kerns ist für mich sehr plausibel.
Wenn man sicher gehen möchte, muß man das nachmessen:
Mit einem Gleichstromstoß gibt man die Remanenz des Kerns vor. Dann
schaltet man aus und wieder an, mit willkürlicher Polarität. Je nach
Wahl der Polung sollte dann die Selbstinduktionsspannung der Spule
unterschiedlich schnell zusammenbrechen, was man mit einem Speicheroszi
sehen kann (wenn man eins hat...)
Christoph wrote:
> ich dachte bisher, mit Nulldurchgangsschalter ließe sich der Stromstoß
> vermeiden, aber nach dem Text ist das sogar ein besonders ungünstiger Fall.
Lt. Erklärung nur in der Hälfte aller Fälle, nämlich dann, wenn die
Remanenzmagentisierung parallel zur erwartenden Magnetisierung durch die
1. Halbwelle ist.