Parallelschwingkreis

Gast #579630
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Hallo,

ja ich gebe zu, dass es für die Schule ist. Ist aber keine Hausaufgabe, 
sondern ich lerne für die Zwischenprüfung (;

Ich hänge momentan hier:
Eine Spule von 200 mH, ein Widerstand von 10 kΩ und ein Kondensator von 
470 pF bilden einen Parallelschwingkreis.
Bei Resonanz fliesst ein Gesamtstrom von 5 mA.

Berechne die Spannung am Schwingkreis.

f_resonanz habe ich ausgerechnet; nur wie komme ich jetzt auf meine 
Spannung, soweit ich weiß teilt sich der Strom an  den "Komponenten" 
auf...

Ich wäre dankbar, wenn ihr einen Tipp hättet, auch wenns ihr eigentlich 
nicht gern gesehen wird (;

Gruß MAx
Gast #579647
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Bei Resonanz hebt sich Spulenstrom und Kondensatorstrom genau auf.
Das bedeutet (da alles Parallel):

Es fließt nur ein Wirkstrom, von 5mA an 10kOhm.
Das ergibt 50V über R, L und C (parallel)

       2          2         R^2
f0 = ----  SQRT( ----  -  ----- )   = 14,357kHz
     2*PI          L*C     L^2
Gast #579650
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Bei der Resonanzfrequenz ist der Strom durch die Spule gleich dem Strom 
durch den Kondensator (mit entgegengesetztem Vorzeichen).

Bleibt nur noch der Widerstand, durch den der gesamte Strom fließt.
--> Ohmsches Gesetz
Gast #587066
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Naja, du hast es doch schon selbst richtig erkannt. Bei Resonanz fließt 
der größte Strom (diese Frequenz wird "durchgelassen"). Darüber und 
darunter fließt weniger Strom durch die höhere Impedanz des 
Schwingkreises (Sperrbereich). Das ganze ist also ein Bandpass.

Die Mittenfrequenz lässt sich durch ändern der Resonanzfrequenz 
einstellen. Die Dämpfung im Durchlassbereich wird durch einen evtl. 
ohmschen Anteil eingestellt.

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