Wie nennt man diese Sicherheitschaltung ?

Gast #582196
Hallo!

Ich hab schon in einigen mC Anwendungen eine Analoge 
Sicherheitsschaltung gesehen, die z.B. den Leistungsteil nur 
einschaltet, wenn am Eingang eine gepulstes Signal anliegt.

Nur, jetzt wo ich sie brauchen könnte ,finde ich sie weder ,noch weiss 
ich wonach ich suchen muss.

Kann mir da jemand weiterhelfen.

gruß,
Bjoern
was soll das bringen?
Ist wohl kaum, um den Microcontroller mit Strom zu versorgen? Denn 
solange der Microcontroller nicht läuft, gibt er keinen Takt aus, das 
Netzteil liefert keinen Strom und der MC kann gar nicht erst anlaufen.
Wenn du unbedingt eine Sicherheitsschaltung willst, kannst du ja ein 
paar Varistoren nehmen und superflinke Sicherungen.
Gast
Nein,
die Schaltung soll nichts mit Strom versorgen, es ging meist darum das 
an einem Portpin diese Sicherheitsschaltung hing, aus dem PortPin wurde 
eine gepulstes Signal an die Analoge Sicherheitsschaltung gegeben.

Der PortPin wurde in µC Software getogelt um zu gewaehrleisten das der 
Leistungsteil nur dann funktioniert, wenn der µC nicht abgestürzt ist.

Eigentlich müsste man das mit ner Charge Pump machen können.

Muss mal weitersuchen,
Bjoern
Du kannst ja einen Watchdog-IC (z.B. den DS1232) etwas zweckentfremden.
Du kannst z.B. von deinem 8051 das ALE-Signal als Puls-Signal verwenden, 
oder was weiss ich - irgend ein Bussteuersignal halt, das mit der 
Programmausführung seinen Zustand wechselt (so kannst du ohne 
zusätzlichen Programmieraufwand das Funktionieren deines Controllers 
überprüfen).
Der Watchdog DS1232 hat nun einen /ST-Eingang (ST = Strobe). Wenn sich 
/ST innerhalb einer einstellbaren Zeit von 0.6 - 1.2s (glaube ich) nicht 
änert, dann schaltet der DS1232 seinen RESET-Ausgang auf low. Du 
könntest ja dieses LOW-Signal dazu verwenden, z.B. irgend ein Relais um- 
oder auszuschalten, oder ein Error-Flipflop zu setzen oder sowas in der 
Art.
Gast
>> Du kannst z.B. von deinem 8051 das ALE-Signal als Puls-Signal verwenden

Das macht keinen Sinn. Aufgabe des Watchdog ist es, zyklisch per Befehl 
(Software) zurückgesetzt zu werden.

Ebenso verwendet man heutzutage flash devices bei denen man (ich) ALE, 
zwecks reduzierung der EMI, abschaltet.
Gast
mmmmhhhhh, wußte nicht das es hierzu eine App Note gibt.

Dennoch ist der Ansatz mit ALE falsch. Verwendet man keinen externen 
Speicher so ist ALE Clock/6. Irgendwie immer noch Hardware. Es sagt aber 
nichts zum Programmfluß aus, z.B. Laufzeitfehler, hangup, deshalb soll 
ja der Watchdog bewußt per Software abgehandelt werden.
Gast
Das ist relativ einfach.

Angenommen du hast dein Programm fertig und willst nun etwas Sicherheit 
hineinbringen dann mißt oder rechnest du deine Laufzeiten aus.

Messtechnisch: Deine MAIN schleife toggelt einfach einen Portpin, somit 
kannst du mittels Scope die Laufzeit z.B. in mSec. ausmessen. Ebenso 
kannst du die Laufzeiten einzelner Routinen messen, am Anfang der 
Subroutine PIN=1, am Ende PIN = 0. Wenn du nun alle deine Laufzeiten 
kennst dann kannst du z.B. die Aussage treffen das ein entsprechender 
PIN (bei normalem Programmablauf) alle 2 mSec. gesetzt wird. So wird nun 
auch das retriggerbare Monoflop beschaltet. Lauft dein Programm normal 
so wird das Monoflop immer retriggert und kann nicht schalten. Bleibt 
der Impuls aus so kann mit dem Monoflop ein RESET ausgelöst werden.

Wenn man etwas mehr Aufwand betreibt so läßt sich schließen ob Software 
oder Hardware den Fehler ausgelöst hat.

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