Ja, Andrew hat recht. Du hast irgendein technisches System, zB ein
Vierpol, ein Regelkreis, eine Strecke des Regelkreises, was auch immer..
Das lässt sich durch DGL'n beschreiben. Und die Laplace transformation
ist ja nur eine Art Rechenvorschrift zum (relativ) einfachen Lösen von
solchen DGL'n mit Tabellen.
Und du kannst aus der Übertragungsfunktion G(s) sehr gut erkennen, was
mit einzelnen Frequenzen passiert (Amplitude, Phase)
Beispiel:
0.5sek * i_out'(t) + i_out(t) = 5sek * 5,4A/V * u_in'(t) + 5,4A/V *
u_in(t)
=>
Ampere 5 s + 1
G(s) = 5,4 -------- * --------------
Volt 0.5 s + 1
Was sagt uns das??
Statische Übertragungsverhalten: 5,4Ampere Ausgangsstrom je 1Volt
EIngangsspannung.
Dynanisches Verhalten:
(5s+1)/(0,5s+1) bedeutet: PDT1 Verhalten, weil:
im Zähler 5s+1 : die 1 ist P-Verhalten.
(Denke dran, G(s) = Ausgang / EIngang)
das 5s ist differenzierendes Verhalten, weil s= (sigma)+j*omega
und omega ist die kreisfrequenz.
Betrachtung im Nenner: 0,5s+1 ergibt verzögerung erster Ordnung
(tiefpass)