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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik supraleitender Subwoofer


Autor: Stefan Helmert (Gast)
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Hallo,

ich habe von supraleitenden Stromkabeln, Schiffsmotoren, Generatoren, 
Transformatoren,... gelesen, aber noch nie von einem supraleitendem 
Subwoofer. Gibt es so etwas? Könnte man das Herstellen? Würde das jemand 
kaufen?
Natürlich ist so etwas nicht für den Hausgebrauch, aber als Einzelstück, 
als besondere Attraktion oder um bei Dezibell-Wettbewerben den 1. Platz 
zu machen. Muss der Sub immer wie der Normale Lautsprecher aufgebaut 
sein oder bietet sich da eine Konstruktion ähnlich einem Lüfter an?
Noch eine andere Frage: Es gibt doch Elektromotoren und 
Verbrennermotoren - gibt es da auch "Verbrennerlautsprecher" neben 
"Elektrolautsprechern"?
Das hat mich inspiriert: http://www.youtube.com/watch?v=BvXY-Cgpz68

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Zum Thema Verbrennungslautsprecher gibts tatsächlich was:
"Die sprechende Bogenlampe":
http://www.medienstimmen.de/ela/lautsprecher/model...

Autor: Michael U. (Gast)
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Hallo,

naja, Verbrennungslautsprecher so direkt nicht, aber such mal nach 
Plasma-Hochtöner.

Es gab allerdings auch mal Verbrennungslautsprecher(-versuche). Eine 
Gasflamme, deren Gasmenge von einem Schallwandler beeinflußt wurde und 
somat als Verstärkung diente. Muß in den frühen 30er gewesen sein, keine 
Ahnung jetzt, ob Google dazu was weiß.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Autor: Stefan Helmert (Gast)
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Das ist ein Plasmalautsprecher, das kenne ich schon. Aber gibt es welche 
die wie ein Raketentriebwerk arbeiten, wo eben der Ton durch einen 
Lautsprecher in der Kraftstoffleitung die Kraftstoffzufuhr moduliert und 
so die Verbrennung steuert?

Autor: Düsentrieb (Gast)
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muddu selber bauen...
wird sicher lustig, nur der rauschabstand ...eher dürftig.
was eher geht: pressluft, el.mag. modulierte düse, horn davor...
läuft aber eher unter "schall-waffen" :-)

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Auweh, ein gußeiserner Hecklautsprecher im Youtube-Video, nur mit 
Gabelstapler zu transportieren. Dazu die kofferraumfüllende 
Elko-Batterie von etlichen Farad. Wie hieß die Elektronische 
Gegenmaßmnahme eines c´t-Mitarbeiters?

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Da isser, der "Thumpmobile-Zapper":
http://www.heise.de/ct/Redaktion/cm/Thumpmobile_Zapper.html

"...Das regelmäßige Umm-Umm-Umm-Umm-Umm steigert sich langsam zu einem 
kakophonischen 
Umm-Tss-Umm-Tss-Umm-Tss-Umm-Tschicki-Umm-Tss-Umm-Tss-Umm-Tss, untermalt 
vom angestrengten Tröten eines aufgemotzten Kleinwagenmotors.Aus 
heruntergelassenen Fenstern wummert ein Crescendo aus rhythmischen 
Versatzstücken kaum zu unterbietender Schlichtheit herüber..."

Autor: Daniel R. (daniel_r)
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Ich habe zum Beispiel eine audiomodulierte Teslaspule laufen. Dabei wird 
das Audiosignal per PWM auf die Resonanzfrequenz aufmoduliert. Am oberen 
Spulenende hört man dann die Musik, während 10cm lange Blitze 
herausschießen.

Daniel

Autor: Stefan Helmert (Gast)
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Autor: Rüdiger (Gast)
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Ich habe das mal versucht mit dem Verbrennungsbass. Vorweg: mein Ziel 
habe ich nicht erreicht.

Ich habe das als Umbau von einem von diesen Flammenwerfern mit 
Gaskartusche gestaltet, die man im Baumarkt kriegt, um Unkraut zwischen 
Pflastersteinen wegzubrennen. Das Ding machte immer so ein sattes, 
kräftiges WUFF beim Zünden.

Das Ventil saß aber zu weit vom Gasaustritt, da war an höhere Frequenzen 
nicht zu denken. Ich habe dann vorne ein Magnetventil eingesetzt. Das 
war schnell genug und konnte auch die Hitze aushalten, wird da nämlich 
schon verflixt heiß. Muss es aber auch, damit die Flamme immer wieder 
angeht. Denn man hat keine ständige Verbrennung, sondern praktisch eine 
Folge von Miniexplosionen.

Das Magnetventil konnte nämlich nur öffnen oder schließen, also musste 
ich eine Delta-Signa-Modulation vorschalten, die das Audiosignal 
quantisiert. Die Grenze für die Explosionsfolge war aber bei gut 2 kHz, 
sonst zündete praktisch die alte Explosion schon die neue und es blieb 
nur noch ein knatterndes Wummern übrig.

Das Ende vom Lied werden manche schon ahnen: je tiefer das 
Eingangsignal, desto sauberer der Ton. Richtig knackige Tiefbässe mit 
einem wuchtigen Schalldruck bekam ich hin. Aber leider nicht nur die. 
Meine Delta-Sigma-Frequenz lag ja voll im hörbaren Bereich und wie soll 
man das tiefpassfiltern?

Ich habe es noch mit einem Gehäuse probiert, aber da gab es dann 
Belüstigungprobleme und allen Mist, auch wurde dabei mein Basssignal 
selbst zu stark gedämpft. Habe dann doch lieber wieder Unkraut 
vernichtet. Und außerdem war das natürlich alles nur ein Fake. Sorry.

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