Gast
#586329
Hallo Wenn man Schaltungen mit mehreren Quellen berechnen soll, gilt ja das Superpositionsprinzip - man nimmt einzelne Quellen heraus bzw. schliesst sie kurz, berechnet dann die Schaltung für jeweils eine Quelle und addiert am Schluss die erhaltenen Ströme und Spannungen. Aber was passiert jetzt bei einer Diode, beispielsweise einer Zenerdiode, die von einer Quelle in Durchbruchrichtung und von einer anderen Quelle in Flussrichtung beschaltet wird? Einmal fällt der Strom in Durchbruchrichtung herunter, ein andermal klettert er sozusagen in Flussrichtung hoch. In beiden Fällen wird am gleichen Ort eine feste, aber unterschiedliche Spannung überwunden... Versagt da das Superpositionsprinzip oder darf man es durchziehen? Gruss Michael