Wie ermittle ich die Daten von LED ???

Gast #587572
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Beim Aufräumen ist mir hier eine Schachtel mit blauen und weißen LED der 
Sorte "superhell" in der Schublade aufgefallen.

Es liegen auch jeweils Zettel drin, mit Bestellnummern die aber leider 
einmal zu einem Transformator und einmal zu einem TIC226M gehören.

Ist es möglich, mit kleinem Aufwand herauszubekommen wie viel Strom ich 
so durch eine LED max. fließen lassen darf (Datenblatt habe ich ja 
keines, mangels Typenbezeichnung) und wie hoch die Spannung max. sein 
darf ???

Grob meine ich mich an 3,5 bis 4,1 V mit knapp 40 mA erinnern zu können, 
aber bei diesen Werten hat eine blaue LED schon die Kappe abgesprengt.

Wenn ich langsam Spannung drauf gebe, dann beginnen ab ca. 2,7 V etwas 
mehr als 35 mA zu fließen. Aber ob diese Werte optimal für eine lange 
Betriebsdauer sind weiß ich nicht.

Also: Kann man solche Daten relativ einfach ermittelnoder gibt es 
"Faustformeln" die so etwas beschreiben ?

Ein Bastler.
Gast #587575
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Da wäre mir nix bekannt ....

Gerade bei blauen LEDs habe ich schon die unterschiedlichsten 
Spannungswerte gesehen, obwohl die meisten eigentlich irgendwo bei etwas 
über 3V liegen. Bei Sonderbauformen wird es noch schwieriger.

Da hilft nur beim Händler nachforschen, wo die Dinger her sind.
Gast #587626
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hi

grob gesagt sind 40 mA nicht zuviel für eine LED. Wenn du nicht weißt 
wieviel es maximal sind geh auf Nummer sicher und jag nur 10 mA - 20 mA. 
und achte darauf das du die dinger nicht verpolst. es gibt LEDs die 
vertragen in sperrrichtung weniger spannung wir in flussrichtung. das 
sind aber meist IR-LED.
#587666
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Abhängig von der Stromstärke leuchtet eine LED in 2 Bereichen, etwa in 
der 20mA-Gegend und dann nochmals bei mehr als 2A. Man kann die Bereiche 
leicht unterscheiden, beim 2A-Leuchten stinkt sie.

war ein scherz also nicht ausprobieren Was bin ich heute für ein 
Schelm

Ich habe hier immer dasselbe Problem, bei mir liegen auch immer einige 
LEDs rum, von denen ich nicht mehr weiß, als was ich sie mal gekauft 
habe. Da hilft eigentlich nur Ordnung halten. Oder die Tipps siehe oben.

Schönes Wochenende zusammen
Gast #587835
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Hallo,

ich lese es so raus, daß mal wieder versucht wird, eine LED ohne 
Vorwiderstand direkt an einer regelbaren Spannungsquelle zu testen...

DAS MACHT MAN NICHT! LEDs brauchen einen Vorwiderstand zur 
Strombegrenzung, also auch zum Test LED - Vorwiderstand - 
Spannungsquelle.

Wenn man die Daten nicht kennt, eben z.B. 330 Ohm davor, Strom messen, 
Spannung aufdrehen und das Verhalten begutachten. Wenn man meint, es 
wäre ok (Strom, Helligkeit), dann die Spannung über der LED messen und 
man hat zumindest die zu diesem Strom gehörende Flußspannung der LED. 
Die ist nahezu konstant und kann dann als Grundlage dienen.

Gruß aus Berlin
Michael

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