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Forum: PC Hard- und Software Latex


Autor: Peter (Gast)
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Hallo,
ich wollte mal nachfrage inwiefern es sich lohnt den Umgang mit Latex zu 
erlernen? So auf den ersten Blick sieht das ganze recht Cryptisch etc. 
aus. Ist das wirklich so gut wie viele behaupten?
Wo liegen die schwächen von dem Lattex? Kann ich z.B. die 
Überschriftengröße etc. Problemlos selbst bestimmern?
Wie lange dauert es bis man sein erstes ordentliches Dokument erstellt 
hat?
Gruß
Peter

Autor: Jupp (Gast)
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Tolle Fragen...

Was willst du machen,

* Briefe Schreiben?
* Liebesgedichte schreiben?
* wiss. Arbeiten erstellen?

Was ist für dich ein ordentliches Dokument?

Im übrigen kannst du mit LaTeX alles selbst bestimmen.


Autor: Der Hubert (Gast)
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Ach so und ich dachte schon, seine Holde steht drauf ....

Autor: Peter (Gast)
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Hallo,
ich plane den Einsatz von Latex eher in Richtung Dokumentationen(eher 
technisch orientiert). (1-10 Seiten also keine Monster noch nicht) Aber 
wenn es gut geht schreibe ich auch gern mal nen DIN Brief in Latex.
Ordentlich heißt für mich das halt alle wesentlich formulialen erledigt 
sind. Das Heißt:
Inhaltverzeichnis
Überschirften mit Fett und größer.
Kopf und Fußzeile, Seitennummeriung
Bilder ordentlich eingefügt (auch im fließenden Text)
Aufzählungen
Formeln einfügen(ist das schwer?)

>>Im übrigen kannst du mit LaTeX alles selbst bestimmen.
Du hast das einfach in meiner Frage vergessen.

Gruß
Peter

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Wenn man eine passende Vorlage hat, dann ist alles ziemlich einfach. Man 
gibt den Text ein, kennzeichnet Überschriften, und um das Layout braucht 
man sich nicht zu kümmern. Formeln sind DER Hauptvorteil von LaTeX, 
Bilder sind ebenfalls kein Problem.

Für technische Dokumente ist LaTeX genau das richtige; nicht geeignet 
ist LaTeX für Dokumente bei denen es darauf ankommt alles exakt von Hand 
zu Layouten, z.B. Zeitschriften, da ist ein DTP-Programm besser.

Autor: Peter (Gast)
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Hallo,
wie sieht es den aus wenn ich mal ein anderes Layout will das es nicht 
fertigt gibt? Geht sowas verhältnismäßig einfach?
Gruß
Peter

Autor: Thomas B. (yahp) Benutzerseite
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> Bilder ordentlich eingefügt (auch im fließenden Text)

Man muss nur bedenken, dass LaTeX ein "Textsatzprogramm" ist, kein 
"Bildsatzprogramm", sprich bei vielen Bildern im Fließtext ist es 
manchmal überfordert.

> wie sieht es den aus wenn ich mal ein anderes Layout will das es nicht
> fertigt gibt? Geht sowas verhältnismäßig einfach?

Anpassung vorhandener Layout, wie z. B. der Koma-Scripte sind noch 
relativ einfach. Selber machen, ist meiner Meinung nach zu kompliziert, 
wenn man eigentlich nur Text schreiben will...

Autor: Mario (Gast)
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Hallo,

ich habe auch vor ein paar Monaten mit LaTex angefangen. Den Anfängern 
kann ich das Buch von Helmut Kopka (Latex, Band 1) empfehlen, da steht 
alles drin, was man braucht.

Die Einarbeitung ist relativ problemlos und es gibt guten Rückhalt aus 
dem Netz.

Latex soll man auch nicht verändern. So wie es ist, ist es gut.

Praktisch natürlich, wie schon erwähnt, die Formenl, automatisches 
Inhaltsverzeichnis/Literaturverzeichnis/Bilderverzeichnis etc. etc.

Ich kanns nur empfehlen, in der Schule müssen wir viele Berichte 
schreiben, und da kommt das natürlich gut an :) Auch Präsentationen 
sehen mit der "Beamerclass" geil aus....

Gute Sache dieses Zeug

Gruss
Mario

Autor: yalu (Gast)
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LaTeX ist - kurz gesagt - vor allem zur Erstellung großer formel-
haltiger Dokumente von hoher typografischer Qualität gemacht. Die
Bedienung ist nicht ganz einfach, wenn man die Fähigkeiten voll nutzen
will, nach entsprechender Einarbeitung lässt sich aber sehr effizient
damit arbeiten, weil viele Dinge automatisiert sind oder automatisiert
werden können.

Ein paar Features, Vor- und Nachteile, die mir gerade so einfallen:

- Der Blocksatz (bzw. Zeilenumbruch) wird absatzweise durchgeführt und
  nicht zeilenweise, wie bei den gängigen Textverarbeitungsprogrammen.
  Dadurch werden die Wortzwischenräume gleichmäßiger und die Anzahl
  der notwendigen Silbentrennungen reduziert.

- Formeln sehen sehr harmonisch aus, wie in einem guten Mathematikbuch
  eben. Was Word und Co als Formelsatz anbietet, ist im Vergleich dazu
  Erstklässlergekrakel.

- Wo möglich, werden Hurenkinder und Schusterjungen vermieden.

- Inhalts-, Abbildungs-, Tabellen- und Literaturverzeichnisse werden
  automatisch zusammengestellt, ebenso Indexe.

- Die Silbentrennung erfolgt automatisch und macht i. Allg. deutlich
  weniger Fehler als die gängigen Textverarbeitungsprogramme. Im
  Zweifelsfall wird ein Wort eher nicht getrennt, was auf Grund des
  optimalen Blocksatzes (s. o.) meist dennoch nicht zu wüsten

- Viele von Profis entwickelte Dokumentklassen (so etwas ähnliches wie
  Dokumentvorlagen, aber wesentlich umfassender) sorgen dafür, dass
  gewisse typografische Regeln (bspw. Verhältnis von Schriftgrößen,
  Abstände usw.) eingehalten werden, auch wenn der Schreiber davon
  keine oder wenig Ahnung hat.

- LaTeX ist durch Makropakete erweiterbar. In Wirklichkeit ist LaTeX
  selbst ein Makropaket, das das zugrunde liegende Satzprogramm TeX
  erweitert. Jede TeX-Distribution enthält bereits eine große Anzahl
  von Paketen, unzählige weitere können aus dem Netz geladen werden.
  Mit Makros kann außer gewöhnlicher Textformatierung sehr viel
  gemacht werden. So gibt es Demobeispiele, in denen alle Primzahlen
  bis zu einer vorgegebenen Grenze berechnet und in den laufenden Text
  eingefügt werden. Aber auch Musiknotensatz ist mit entsprechenden
  Erweiterungen möglich.

- Der Einstieg ist leicht (im Web gibt es genügend Tutorials). Auch
  einfache Makros sind schnell erstellt. Will man jedoch die vielen
  Zusatzpakete richtig nutzen (und dann macht LaTeX erst richtig Spaß)
  oder komplexere Erweiterungen schreiben, erfordert dies einiges an
  Einarbeitung und Übung.

- Es gibt mehrere Ausgabeformate, unter anderem Postscript und PDF.
  Die meisten Möglichkeiten bietet dabei Postscript, zum einen, weil
  dies ein Standardformat in den Druckereien ist, zum anderen, weil es
  die Grafikfähigkeiten von LaTeX, die von Hause aus sehr bescheiden
  sind, beträchtlich erweitert.

- Abbildungen, die mit anderen Anwendungen (z. B. Zeichenprogrammen)
  erstellt worden sind, werden typischerweise als EPS eingebunden.
  Hier gibt es bei manchen Programmen Probleme, da sie entweder keine
  EPS-Exportfunktion haben oder diese fehlerhaft arbeitet. Zusätzlich
  gibt es verschiedene Pakete, die es erlauben, Abbildungen mit
  entsprechenden Befehlen (bspw. für Linien, Kreise, Boxen, aber auch
  kompliziertere Dinge wie Funktionsgraphen, Baumdiagramme uvw.)
  direkt in den Text zu schreiben.

- Das Ändern von Schriftgrößen für Überschriften ist zwar möglich,
  aber nicht üblich und auch nicht ratsam. Solche Dinge stehen in den
  mitgelieferten Dokumentklassen. Ändert man eine Schriftgröße, so
  müssen die Schriftgrößen, vertikale Abstände usw. für Überschriften
  aller anderen Gliederungsebenen ebenfalls geändert werden. Die,
  die das gelernt haben, schaffen das so, dass hinterher wieder ein
  harmonisches Gesamtbild ensteht, die anderen lassen besser die
  Finger davon. Trotzdem gibt es Paremeter, die auch der Normaluser
  problemlos ändern kann, z. B. die Größe der Grundschrift eines
  Dokuments, wobei dann anderen Parameter automatisch angepasst
  werden.

- In vielen wissenschaftlichen Buchverlagen (z. B. Springer-Verlag)
  ist LaTeX das Standardformat, in dem Autoren ihre Werke liefern.

- Ich selbst benutze LaTeX gerne für größere Dokumente. Für Briefe und
  ähnlichen Kleinkram geht es meist mit einem Standardtextprogramm
  fixer.

- In LaTeX Dokumente zu erstellen gleicht eher Programmieren als dem
  Schreiben mit gängigen Textverarbeitungsprogrammen. Und Program-
  mieren will gelernt sein. Aber man wird für den Einarbeitungsaufwand
  belohnt. Ein guter C-Programmierer wird eben auch coolere Programme
  schreiben als einer, der mit mit dem grafischen Programmiertool von
  Lego-Mindstorms sein Glück versucht.

Probier's doch einfach mal aus. Spätestens nach einer Stunde hast du
das Programm installiert und deinen ersten Übungstext geschrieben.
Dann hast du zumindest schon ein grobes Gefühl, wohin der Hase läuft.

Autor: hackklotz (Gast)
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Wenn du willst benutze mit Windows dann ich dir tu empfehle MikTeX:

http://miktex.org/

Ist sie gute Packete mit alle was dich gebraucht kannst. Und du dir 
nutze gutes Editor, guckst du in Texniccenter:

http://www.toolscenter.org/

Ist sie gut Edit für TeX in Windows, und kosta nix.

Autor: Peter (Gast)
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Hallo,
gut ich werde mir das mal genauer anschauen. Habt ihr emfehlungen in 
Sachen Tuts? Ich habe mir schon mal des Texnic center und Miktec 
runtergeladen  und die ganze Packete mal gesaugt. Dann kanns mal morgen 
losgehen. Ich hoffe mal das des net eine Allzugroße enttäuschung wird.
@yalu und allen anderen danke für eure Antworten.

Gruß
Peter

Autor: Mario (Gast)
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Ja, ich hab auch das Texniccenter und finde es sehr cool :)
Wenn man neue Pakete o.Ä. einbindet, werden sie automatisch aus dem Netz 
gezogen, damit man sie auch verwenden kann.

Erstaunlicherweise macht Latex auf den Macs viel mehr Probleme, bis man 
es am laufen hat... auch neue Pakete kann man nicht so einfach wie unter 
Win einbinden...

Autor: Weinga-Unity (Gast)
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Hallo!

Arbeite auch mit LaTeX und kann es nur empfehlen für Dokumenttypen, die 
man öfters als 1mal benötigt (Briefe, Protokolle, Dokus, Hausaufgaben).

Ich verwende SynEdit als Editor und hab mir eine eigene Dokumentenklasse 
entwickelt (basiert auf Artikel), mit der ich so meine gesamten Aufgaben 
abdecke. Ich führ sie hier an, da es vielleicht jemand nützlich finden 
kann.

http://weingaunity.we.funpic.de/uni/latex/index.html#self

Auf der Seite sind auch eine grundlegende Einführung und Liste von 
interessanten PDF's.

mfg W.K.

Autor: Gast (Gast)
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Ich kann Dir diese beiden Scripte der Fernuni Hagen sehr empfehlen:

- http://www.fernuni-hagen.de/urz/leseecke/A026.html
- http://www.fernuni-hagen.de/urz/leseecke/A027.html

Autor: Steven Wetzel (steven)
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Peter wrote:
> Hallo,
> gut ich werde mir das mal genauer anschauen. Habt ihr emfehlungen in
> Sachen Tuts? Ich habe mir schon mal des Texnic center und Miktec
> runtergeladen  und die ganze Packete mal gesaugt. Dann kanns mal morgen
> losgehen. Ich hoffe mal das des net eine Allzugroße enttäuschung wird.
> @yalu und allen anderen danke für eure Antworten.

Wenn du das Original zu Texniccenter sucht, schau dir mal WinEdt an. 
Aber vielleicht tut es ja auch die billige Kopie.

Autor: Schoasch (Gast)
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Hi

Ich kann kann dir noch folgende Seiten empfehlen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:TeX  // für Formeln sehr 
Hilfreich

http://www.uni-graz.at/~binder/texhelp/cookbook/second.html //Text 
formatierung

Weiters empfehle ich dir noch LaTable. Tabellen sind in Latex nicht 
gerade lustig zu erstellen. Um drotzdem schnell mal eine Tabelle 
zusammen zu klicken, gibts Latable. Die Handhabung ist wie Excel. Danach 
einfach auf "Copy to Latex-Code" und im Latex File einbinden.

Lustig wirds, wenn du in LAtex dann noch mit Referenzen, Lesezeichen und 
Fussnoten arbeitest. Dann bekommt man wirklich wunderbar und brauchbare 
Dokumente heraus.

mfg Schoasch

PS.: Es ist mit Latex auch möglich, Präsentationen zu machen. Hier rate 
ich dir sehr davon ab...da sitzt du für eine Präsentation die du im 
Powerpoint in 1h zusammen gestellt hast, schon mal so an die 2 bis 3 tag 
dabei (als Anfänger halt)

Autor: Anton (Gast)
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Ich kann Dir auch LyX empfehlen.
Das basiert auf Latex, aber Du hast eine graphische Oberfläche und musst 
nicht alle Befehle von Hand eingeben. Formeln sehen dann z.B. auch schon 
so ähnlich aus, wie nach dem Übersetzten.
Bilder ist auch absolut kein Problem.

Autor: Mandrake (Gast)
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Ich kann LaTeX empfehlen. Viele der zum Studium gedachten Bücher werden 
auch damit verfasst und gesetzt. Während meiner Studienzeit habe ich für 
einige Profs. an Büchern gearbeitet und die wurden alle GeTeXt.

Autor: Alexander (Gast)
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OpenOfficeWriter ist mittlerweile auch nicht (mehr) zu unterschätzen.
Da Absatzvorlagen wirklich gut integriert sind und das Programm (im 
Gegensatz zu Word) auch das macht, was man eingestellt hat und außerdem 
über Hilfsfunktionen für Literaturverzeichnisse etc. verfügt stellt es 
m.E. derweil eine echte Alternative zu Latex dar, auch Texten mit viel 
Formelsatz.

Ich selbst habe einen ganzen Tag damit verbracht, ein Latex-Layout nach 
meinen Bedürfnissen anzupassen. Diese Zeit hätte ich sinnvoller nutzen 
können.
Nicht alles, was komfortabel ist, ist schlecht - lediglich aus Sicht 
vieler Techniker etwas uncool. Aber was macht das schon?

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Für viele Dinge ist OO schon brauchbar, es gibt aber noch viel 
Verbesserungspotential. Eine große Schwäche ist der EPS-Import. Jedes 
Vektorgrafik- und CAD/CAE-Programm kann EPS ausgeben, aber OO kann es 
nicht vernünftig importieren (im exportierten PDF landet nur das 
Vorschau-Bitmap). Der Formelsatz kann auch nicht mit LaTeX mithalten, 
Formeln wirken immer mehr oder weniger wie Fremdkörper im Text. Und die 
Standard-Formatvorlagen sind völliger Mist.

Autor: Peter (Gast)
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Hallo,
ich habe mich jetzt malein Dokument mit Latex geschrieben. Ich war 
eigentlich Positiv überascht das des alles relativ einfach geht.
Allerdings ist das mit den Bildern net so dolle weil man z.b. wenn man 
.png einbidit nur noch die PDF  erzeugen kann. Es ist mir nie richtig 
gelungen die in eine .EPS umzuwandeln.
Und ohne das Skribt Here wäre ich ganz schön aufgeschiessen gewesen.
Positiv fand ich das man relativ schnell ein schön strkturiertes 
Dokument inklusive Inhaltsverzeichnis. Auch blieb das Layout mit den 
Bildern relativ erhalten bei der Englischüberetzung: Sprich außer Text 
ändern keine arbeit.
Zudem wäre es mal interesant zu wissen ob es auch eine Dokumentklasse 
für anleitungen gibt also diese schöne kleinen dinger.
Danke für eure Hinweise.
Gruß
Peter

Autor: Stefan Salewski (Gast)
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>Ich selbst habe einen ganzen Tag damit verbracht, ein Latex-Layout nach
>meinen Bedürfnissen anzupassen. Diese Zeit hätte ich sinnvoller nutzen
>können.

Wer das Aussehen der Dokumente unbedingt nach seinem eigenen Geschmack 
hinbiegen will ist mit LaTeX schlecht beraten.
Für LaTeX gibt es von typografisch Kundigen erstellte Klassen und 
Pakete, beispielsweise Koma-Script. Damit bekommt man ansprechend 
gesetzte Dokumente, deren Gestalt man meist etwas variieren, aber nicht 
beliebig verbiegen kann bzw. sollte.

LaTeX mit all seine Paketen benötigt Einarbeitungszeit -- wenn man seine 
Doktorarbeit oder ein Buch schreibt ist LaTeX eine gute Wahl, aber wenn 
man wenig Zeit hat oder mit Gewalt ein bestimmtes Aussehen hinbiegen 
will kann man auch mit LaTeX Mist fabrizieren!

Autor: Ephi (Gast)
Datum:

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dem kann ich nur zustimmen.

ich wollte mein letztes referat mit einer latex beamer präsentation 
machen, hatte aber blos nich 2 wochen zeit, das gab nix...

Autor: Thomas Pototschnig (pototschnig)
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Geheimtipp von mir:

Grafiken zeichne ich mit "DIA" (gibts für windows und linux). Ist ein 
recht minimalistisches Programm, mit dem z.B. auch Flussdiagramme schön 
möglich sind. Hat so seine Eigenheiten, kriegt man aber schnell raus.

Man kann von DIA aus in ein metapost-format exportieren und es dann in 
postscript mit "mpost -tex=latex bla.mp" umwandeln lassen.

Man hat dann im Latex-Dokument schöne Vektorgrafiken, die zudem sehr 
schlank in der Größe sind.

Funktionieren EPS-Files mit PDFTex eigentlich? Ich verwende weger PNG 
und JPEG nur PDFTex ...

Mfg
Thomas

Autor: Stefan Salewski (Gast)
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>Funktionieren EPS-Files mit PDFTex eigentlich? Ich verwende weger PNG
>und JPEG nur PDFTex ...

Ich vermute mal, du meinst pdflatex.
Vor gut zwei Jahren konnte pdflatex (TeTEX 3.0) EPS-Grafiken nicht 
direkt einbinden. Ich habe für meine Arbeit alle EPS-Grafiken (mit 
OpenOffice Draw erstellt) mit epstopdf (oder war es eps2pdf?) nach PDF 
wandeln müssen. Im LaTeX Quelltext lässt man dann die Dateiendung der 
Grafik weg, dann verwendet das normale latex die EPS-Dateien und 
pdflatex die PDF-Dateien. (genau genommen gibt es für pdflatex ja eine 
option, so dass es sich wie das klassische latex verhält.)

Aber für aktuelle und verlässliche Informationen sollte man die 
TEX-Newsgroups (de.comp.text.tex bzw. comp.text.tex) konsultieren -- 
hier Fragen zu TEX zu stellen ist in etwa so sinnvoll wie sich im 
Blödmarkt beraten zu lassen.

http://de.wikipedia.org/wiki/LaTeX

Gruß

Stefan Salewski

Autor: Tim (Gast)
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Obwohl der Beitrag hier schon etwas älter ist, versuche ich ihn wieder 
aufleben zu lassen. Ich habe folgendes Latex-Problem:
Ich arbeite mit Texnic-Center. Habe ich Fehler in meinem Quellcode, sagt 
Texnic mir, in welcher Zeile dieser Fehler auftritt. Klicke ich auf den 
Fehler oder entsprechenden Button, sollte Texnic zur Fehlerzeile 
springen und diese mit einem roten Pfeil kennzeichnen. Das klappt aber 
auf einmal nicht mehr. Ich verwende die Version 7.01.
Anscheinend soll dieser Fehler öfters auftauchen, aber eine richtige 
Lösung habe ich bis jetzt nicht dafür gefunden.

Habt ihr eine Idee?

Viele Grüße!!

Autor: Mike (Gast)
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Welchen Latex Editor unter Windows 7 würdet ihr für eine Masterarbeit im 
Bereich E-Technik empfehlen?

- TeXnicCenter ?
- LEd ?
- WinShell ?
- WinEdt ?
- LyX ?
- Texmaker?
- TeXlipse ?
- evt anderer?



Wo würdet ihr Vor- und Nachteile der Editoren im Vergleich sehen?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Nimm den, mit dem Du am besten klarkommst. Den, der dem, was Du bislang 
gewohnt warst, am nächsten kommt, den, der vielleicht noch über eine 
brauchbare Online-Hilfe für TeX-Konstrukte verfügt.

Entscheidend ist, was hinten rauskommt. Input für TeX kann man auch mit 
Notepad erzeugen.

Im übrigen kann auch Open Office TeX-Dokumente exportieren.

Autor: Olaf (Gast)
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> Wo würdet ihr Vor- und Nachteile der Editoren im Vergleich sehen?

Glaubst du ernsthaft hier gibt es jemanden der alle deine Editoren
kennt und sie vergleichen koennte?

Ich habe meine Diplomarbeit mit Lyx geschrieben. Das sah dann so aus:

1. 1 Monat basteln an der Hardware bis alles lief.

2. 1 Monat alles mit Lyx schreiben.

3. 1 Monat entspannt im Schwimmbad rumliegen.

4. Diplomarbeit abgegeben und eine 1.0 bekommen.

Mit anderen Worten Lyx hat sich als ein Tool erwiesen das einen 
Studenten in jeder Hinsicht zufriedenstellt. :-D
Ich hatte damals Freunde die mit Word geschrieben haben und besonders 
mit dem dritten Teil grosse Probleme hatten weil der 2.Teil 
ueberraschend viel Extrazeit benoetigt hat. .-)

Olaf

p.s: Achte darauf viele mathematische Formeln zu verwenden. Wenn deine 
Word-Freunde die sehen verfallen sie immer in Depressionen weil Word das 
nicht kann.

Autor: Nicolas S. (Gast)
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WinEdt ist schon recht gut, weil es alle Knöpfe für LaTeX schon drin hat 
und die Dokumentstruktur zusätzlich übersichtlich darstellt. Ausserdem 
unterstützt es ziemlich gut bei Querverweisen und Zitierungen mit 
Autovervollständigen. (Das sind alles Punkte, die bei 
10-Seiten-Dokumenten fast egal sind. Bei der Diplomarbeit oder 
Dissertation sind vor allem die letzten Punkte sehr nützlich).

Gleichwertiges Gegenstück unter Linux ist Kile.

Grüße
Nicolas

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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Ich hab damals LEd verwendet, da hats auch ganz viele Knöpfe und 
Autovervollständigung. Ist zwar ansonsten etwas rustikal aber das fand 
ich gerade gut, auch werden alle Befehle per batch Dateien ausgeführt, 
sodass man dort auch noch etwas anpassen kann wenn man manuell 
eingreifen möchte.

Autor: Latexer (Gast)
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Hi,

Benutze Word 2007...

WYSIWYG ist zeitgemäß, und Word 2007 oder OpenOffice ist nicht unbedingt 
schlecht.

Ich habe meine Diplomarbeit mit Latex (TexnicCenter, miktex, Komascript) 
geschrieben. Ich würde es nicht mehr tun.
Bilder einfügen ist eine Qual.

Am Ende die gedruckten Seiten korrekturlesen, und die Stelle an der was 
geändert werden soll in Latex suchen würg.

Ich hatte auch zuvor schon alle Laborberichte etc. im Studium mit Latex 
geschrieben (10 - 30 Seiten), das war noch OK. Ich dachte der Aufwand 
lohnt sich wegen der Diplomarbeit - hatte mich getäuscht.

Das ist meine persönliche Meinung.

Grüße

PS: In Word kann man die Formeln jetzt mit Latex Code eintippen, das ist 
klasse !!

Autor: Olaf (Gast)
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> WYSIWYG ist zeitgemäß, und Word 2007 oder OpenOffice ist nicht
> unbedingt schlecht.

Also OpenOffice finde ich schlecht weil es so unglaublich extremst 
langsam ist. Da koennten beim starten des Programm noch zwei nackte 
Frauen mit einer gekuehlten alkoholhaltigen Kokosnuss draus hervortanzen 
und ich wuerde es nich nutzen weil es einfach zu langsam ist.

Ich denke ausserdem nicht das es eine Frage ist ob WYSIWYG zeitgemaess 
ist oder nicht. Es ist einfach eine Frage was man haben will. Aber es 
ist richtig, wer von kleinauf mit der bitteren Wordmilch gesaeugt wurde, 
der wird sich mit Latex schwer tun. Und wer glaubt seine alten 
Wordgewohnheiten und seine Layoutwuensche Latex aufzwingen zu muessen 
der wird damit mehr Arbeit haben als wenn er bei Word bleibt. TeX ist 
eben ein Satzsystem auf das man sich einlassen muss.

Andererseits hat man Word aber auch so sachen zu verdanken wie das 
400Seitige Handbuch meines CAD-Programms wo nochmal lose ein weiteres 
Inhaltsverzeichnis beilag weil das im Handbuch abgedruckte mit seiner 
Seitenummerierung ueberall ein paar Seitennummern danebenlag.

Oder der Lacher ueberhaubt: "This page is intentionally left blank"

Wenn man aber mit den Layoutvorgaben von Latex/Lyx zufrieden ist, dann 
tippt man einfach seinen Text so runter und staunt wie toll das aussieht 
was man relativ fix zu Papier gebracht hat.

> Ich würde es nicht mehr tun. Bilder einfügen ist eine Qual.

Das kann ich nicht nachvollziehen. Ich oeffne einfach eine Miniseite, 
importiere das Bild, gebe an das es zentriert werden soll und schreibe 
noch eine Bildunterschrift dabei.

Olaf

Autor: Stefan Salewski (Gast)
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Autor: Latexer (Gast)
Datum: 17.03.2010 11:13

>Benutze Word 2007...
>WYSIWYG ist zeitgemäß, und Word 2007 oder OpenOffice ist nicht unbedingt
>schlecht.

Nur mal so am Rande...

Mit TeX beschreibt man sein Dokument ähnlich, wie man mit VHDL oder 
Verilog seine Hardware beschreibt. Für ungeübte ist es sicher anfangs 
einfacher, statt VHDL ein "Schematic-Based Design" zu machen oder mit 
Word zu tippen. Da ist auch nichts gegen zu sagen, aber der 
Fortgeschrittene greift wohl eher zu VHDL und TeX.

Autor: Stefan Helmert (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)
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Mir würde so ein richtiges High-End Tool zur Dokumentenerstellung 
zusagen.
Bei Office-Programmen hat man immer das Problem, dass man vieles nicht 
richtig einstellen kann (Bildgröße, -anordnung). Überall sind kleine 
Fallen, die einen in die Fehlbedienung locken, da wird schnell mal ein 
Rahmen im Rahmen, aber bei aktueller Office-Software ist dennoch 
erkennbar, dass sie sich an die LaTeX-Philosophie orientiert.
Bei Latex verschwendet man viel Zeit mit Herumgebastel. Man sucht nach 
Befehlen und lange Formeln werden derart unübersichtlich, dass man 
ständig kompilieren muss, um zu sehen, was man gerade bearbeitet. Dann 
klappt hier und da mal etwas nicht, etliche Warnings, dass irgend eine 
Box overfull ist... Und wenn man nicht aufpasst hat eine Änderung einer 
einer Stelle irgend etwas anderes zerhauen.
Aber man hat eben deutlich mehr Kontrolle bei Latex. Man hat den 
Quelltext und sieht, was genau passieren sollt. Bei den 
Office-Programmen hat man nur das Dokument - da schaut keiner gern die 
Datei im Editor an... Man sieht halt nicht, was man verkorxt hat.

Gibt es denn nichts was richtig gut ist und die Vorteile aller Welten 
verbindet?
Womit arbeiten die Leute, die Zeitschriften, Bücher,... erstellen? Die 
nutzen doch sicher kein kostenloses Spielzeug? (doch sicher mit 
haufenweise Programmen von Adobe, Corel,...)

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Stefan Helmert schrieb:
> Womit arbeiten die Leute, die Zeitschriften, Bücher,... erstellen?

Die trennen das Schreiben des Dokuments und das Layout voneinander. Das 
Dokument (also der reine Text) wird mit einem beliebigen Texteditor 
erzeut, das Layout wird mit einer DTP-Anwendung wie Adobe Indesign, 
Quark Express, Apple Pages oder MS Publisher erzeugt.

Autor: Mike (Gast)
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Kann jemand sagen, ob die aktuelle Version von TeXnicCenter unter der 
64Bit Version von Windows 7 läuft?

Wo bekommt man gute Vorlagen für eine Masterarbeit im Bereich 
Elektrotechnik her?

Autor: dito (Gast)
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Hier ist eine Sammlung mit Vorlagen für Diplomarbeiten:
http://www.thesis-template.de/

Autor: anonym (Gast)
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Mike schrieb:
> Wo bekommt man gute Vorlagen für eine Masterarbeit im Bereich
> Elektrotechnik her?

i.a. hat die uni/fakultät bzw. das institut schon eine ziemlich genaue 
vorstellung wie eine masterarbeit aussehen soll - und irgendwo gibts 
normalerweise auch eine angepasste dokumentklasse.

ansonsten kannst du ja z.b. mit scrartl anfangen und bei bedarf auf eine 
andere dokumentklasse wechseln - was ja mit LaTeX recht einfach (bis 
sehr einfach) geht

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Ganz amüsant sind dann immer solche Formatvorgaben, wie etwa:
- "Schrift Times New Roman Größe 10"
- "Dies fett, jenes fett, fett, fett, fett"

Also Null Ahnung von Tuten und Blasen, aber dann solche Vorgaben 
zusammenstümpern. Ich hab von sowas auch nicht viel Ahnung, aber dann 
halte ich mich an anerkannte Richtlinien, über die sich viele Leute 
schon ausgiebig Gedanken gemacht haben.

Ein Text soll nicht schön aussehen, der soll sich gut lesen lassen. 
Leider widerspricht letzteres nur allzu oft dem, was manche sich unter 
ersterem vorstellen.

Autor: Doktor Pseudorrsa (Gast)
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@Mike:

funzt!

Autor: Marek N. (bruderm)
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Moin,

kann mich den Vorpostern anschließen und Latex wärmstens empfehlen.
Sicher, man muss sich einarbeiten, aber für eine studentische Arbeit, an 
der man mehrere Wochen oder Monate kontinuierlich schreibt, lohnt es 
sich.
Für eine schnelle Notiz oder einen Brief, den ich ausdrucke und nie 
wieder im Leben öffnen werde, benutze ich natürlich auch OpenOffice 
Writer.

Unser Prof hat in Latex vier Bücher geschrieben, es gibt eine 
institutsinterne Vorlage, so dass sämtliche Paper, Scripte und 
Veröffentlichungen der letzten 15 Jahre einheitlich und professionell 
aussehen. Jeder Student aus den Naturwissenschaften, der Latex für seine 
Arbeiten benutzt hat, ist davon begeistert, gerade wenn es um 
Formelsatz, Verzeichnisse, Verweise etc. geht.
Andererseits gibt es bei uns (E-Techniker) ein Institut, wo Latex 
explizit nicht erwünscht ist, sondern nur Wort. Dort fluchen die 
Studenten nur!

Also, man muss sich erst mal einarbeiten, das kann schon mal nen Abend 
dauern, bis man eine Tabelle oder eine Grafik oder Verzeichnis optimal 
gesetzt bekommt, dank Google aber jedes Problem gelöst werden. Aber wenn 
man denn mal erst alles richtig konfiguriert hat, kann man Gas geben und 
sich voll auf den Inhalt seiner Arbeit konzentrieren. So bekommt man die 
Zinsen zurückgezahlt.

Übrigens, wenn man schon eine Beschreibungssprache, wie HTML oder CSS 
kann, ist es um so einfacher, da Latex auch das Box-Modell verwendet.

Beste Grüße, Marek

Autor: Stefan Salewski (Gast)
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>und Latex wärmstens empfehlen.

Aber...

Wenn es vom Institut Unterstützung in Form von Vorlagen gibt und auch 
einige Leute, die sich etwas auskennen, dann ist alles fein.

Wenn nicht: Dann muss man sich selber einarbeiten, das kostet etwas 
Zeit. Soweit noch kein Problem. Aber wenn dann der Wunsch kommt "Das und 
das muss aber so und nicht anders aussehen..." -- egal ob vom Schreiber 
selber oder vom Chef -- dann wird es schwierig und aufwendig.

Ich habe schon einige mit LaTeX erstellte Arbeiten gesehen, die durch 
Zeitmangel, Unwissenheit und Sonderwünsche (dieses Bild soll aber genau 
an dieser Stelle sitzen, der linke Rand soll genau 2cm sein...) ganz 
schön vermurkst worden sind. Dann kann man auch gleich Word nehmen.

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Stefan Salewski schrieb:
> Ich habe schon einige mit LaTeX erstellte Arbeiten gesehen, die durch
> Zeitmangel, Unwissenheit und Sonderwünsche (dieses Bild soll aber genau
> an dieser Stelle sitzen, der linke Rand soll genau 2cm sein...) ganz
> schön vermurkst worden sind. Dann kann man auch gleich Word nehmen.
Darauf wollte ich u.A. mit 'Times New Roman Größe 10' hinaus...

Viele Leute (Auftraggeber, Chefs, Dekane und FBs) haben eigentlich ein 
völlig falsches Bild davon, wie ein Text 'gut' gesetzt wird. Da stehen 
oft völlig falsche und unergonomische Dinge im Vordergrund, viel 
Halbfett und unterstrichen, Rahmen und Trallalla.

Man darf bei Latex ruhigen Gewissens davon ausgehen, dass sich die 
Entwickler der Standardschriften und Vorlagen viele, viele Gedanken 
gemacht haben, über Sinn und Unsinn und über das, was eine gute Schrift 
angenehm zu lesen macht, wirklich. Manchmal realisiert man auch erst im 
Nachinein, dass es eigentlich vollkommen üblich ist, das Bildchen in 
Büchern z.B. eben nicht genau hier gesetzt werden, sondern auch mal 
eine Seite weiter.

Autor: Thomas (Gast)
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Also für

"Dokumentationen(eher technisch orientiert). (1-10 Seiten also keine 
Monster noch nicht)"

ist LaTex nichts. Wenn es nicht gut aussehen muss dann geht das in Word 
viel schneller. Bild vom Versuchsaufbau kann man einfach mit Copy-Paste 
einfügen, schnell auf den interessanten Bereich zurechtschneiden, noch 
ein paar Pfeile mit beschriftungen reinsetzen, fertig. Klar, geht in TeX 
auch alles irgendwie, dauert aber.
Kommt natürlich auch drauf an was man nun genau macht.

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