Gast
#591090
Servus, ich überlege für meine nächste Bastelei (auch um meinen geistigen Horizont zu erweitern...) den "EP9302 ARM Webserver" einzusetzen. Es handelt sich hierbei um einen 200Mhz getakteten ARM9 für den es fertige Linux Images gibt, dazu hätte ich ein paar Fragen doch erstmal noch ein bissele bla,bla Kurz zu meinen Kenntnissen(neuerdings auch skillmap genannt): AVR behersche ich sehr gut AVR-GCC behersche ich sehr gut ARM noch nie angefasst. Das ganze mapping vom Speicher usw. kenne ich soo nicht. (geht beim AVR alles automatisch...) Linux Kenne ich nur als Konsole...und kann auch Kernel compiliern/patchen usw... Für Meine nächste Bastelei wollte ich eigentlich einen Atmega einsetzen. Aber ich habe erkannt das es es nicht schafft 15 Beschleunigungsvektoren im 3D Raum mit 20KHz "zu drehen", richtig oder? Da ich noch ein Spartan3-Board da habe, habe ich mir überlegt eventuell mit diesem die ganzen Berechnungen auszulagern.(Per 8Bit-Bus anbinden) Hab sowas noch nie gemacht, aber dass könnte funktionieren? Um Antwort in diesem Punkt wird gebeten. Prinzipiell fände ich so einen ARM9 auch mal trendy. Habe aber Bedenken, dass es mir zu schwierig wird. Außerdem gibts noch ein paar Sachen wo ich unsicher bin. Dies wäre folgendes: - Kann ich z.B. einfach so ein Linux-Image draufschieben und dann einen WLAN-Stick reinschieben und dann per Telnet vom Laptop aus zugreifen? - Kann ich einen USB-Stick, oder SD-karte mit FAT32 problemlos mounten und ganz "normal" unter Linux drauf zugreifen? (OK das geht sicherlich, aber gehts es von haus aus oder muss ich da noch irgendwas selber dazu programmieren???) - Kann ich z.B. einen 1GB USB-Stick anschließen und dann per Croscompiler(nennt man doch so?) ein Programm schreiben dass mir irgendeinen Eingang in eine Textdatei auf dem USB-Stick mitlogt? - Ich kann auf dem ARM ja sowohl mein Programm "direkt" programmieren und so programmieren dass es vom Kernel als normales Programm(multitasking) ausgeführt wird. Verwendet man für beides den gleichen Compiler? Da das ganze mit 20KHz ablaufen soll, wird die Echtzeitanforderung schon ein bissele härter. D.h. ich kann mir nicht vorstellen dass noch alles funktioniert wenn ich nebenher irgendwelche daten vom USB-Stick auf die SD-carte kopieren würde. Deshalb die Frage wie programmiert man auf der untersten Ebene und gleichzeitig soll Linux laufen? Muss ich einen eigenen Taskmanager schreiben der noch vor dem, des Linux-Kernels aufgerufen wird? Oder ist es möglich wie bei rt-linux das ich ein Modul nachladen kann? Am liebsten wäre es wenn ich vollen Zugriff haben könnte ohne am eigentlichen Kernel was zu ändern. Geht das? Wo gibts genau über sowas Informationen. Habt ihr ein paar Links? Angenommen ich kann nach dem rt-Linux Prinzip irgendeine Funktion echtzeitfähig ausführen lassen. Kommt dass dann aus Performancesicht genau gleich(auch Codemässig) wie wenn ich einen kompletteigenen Taskmanager schreibe der in der immer meine Funktion ausführt und ansonsten immer Linux_poll(void) startet ;-) ??????? Mit freundlichen Grüßen Ulrich