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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Eprom mit Kopierschutz?


Autor: Joachim Krämer (Gast)
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Hi,
ich habe folgendes Problem:
Ich möchte ein Eprom kopieren, lese die Daten ein, schreibe sie auf ein
anderes Eprom, aber der Klon macht nicht das gleiche wie das Original.
Kann da irgendwie ein Kopierschutz drauf sein?
Bin dankbar für jede Antwort.
Gruß Joachim

Autor: edi (Gast)
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apfel auf birne kopiert!

Autor: Joachim Krämer (Gast)
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Du meinst anderen Epromtyp genommen? Sind beides 27c256...

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

evtl. ließt die Zielschaltung den Devicecode des EPROM aus.

Matthias

Autor: crazy horse (Gast)
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das ist die einzige Möglichkeit, anderweitigen Kopierschutz gibt es
nicht und kann es bei einfachen Eproms auch nicht geben.
Evtl. kann es noch sein, dass dein neues Eprom zu langsam ist.

Autor: Joachim Krämer (Gast)
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Es handelt sich um ein Motorsteuergerät. Andere Eproms funktionieren,
nur die Kopien eines Eproms nicht. SN des Eproms scheint also egal zu
sein. Kann es sein, daß absichtlich Fehler gebrannt wurden um ein
korrektes auslesen zu verhindern? Wenn ja wie kann man solche Fehler
finden?

Autor: Markus Kaufmann (Gast)
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Ein Bit kann ja nur 0 oder 1 sein, also kann man eigentlich keine Fehler
reinbrennen, auch nicht absichtlich.

Das Originaleprom ist aber schon "nackt" und nicht auf irgendeiner
Platine montiert?

Markus

Autor: Tommy (Gast)
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Moin,
dazu hatte ich auch schon mal was gepostet......
Wenn der Entwickler im Layout ein paar Adressleitungen vertauscht und
das
EPROM über einen Adapter programmiert (der die Vertauschungen
aufhebt),
dann kann man sich ganz schön die Haare raufen....
Und wenn man die Reihenfoige z.B. der untersten 8 Adressleitungen
dabei
nicht ändert, dann sieht beim Auslesen des EPROMS der Programmstart
auch
noch völlig normal aus.
Keine Theorie, 1991 mit 80C32 gemacht, über 20.000 Geräte gebaut...

Tommy

Autor: crazy horse (Gast)
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ne ne, damit kann man zwar das disassemblieren gehörig erschweren
(übrigens wurden und werden nicht nur Adressleitungen, sondern auch
Datenleitungen "gewürfelt"), aber das ändert nichts daran, dass eine
1:1-Kopie sich exakt gleich verhält.

Autor: Alf Jäger (Gast)
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>das ist die einzige Möglichkeit, anderweitigen Kopierschutz gibt

Einige EEPROMs haben einen Anschluß "WP" für Write Protect, ist der
eventuell auf falschem Pegel?

Gruß, ALF

Autor: Thomas Zepf (Gast)
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Eproms kann man nicht gegen kopieren schüzen !

Es gibt noch eine andere Möglichkeit:

Prüf mal nach auf welchem Pegen Vpp liegt.
Viele neuere Eproms haben es gar nicht gerne wenn
wenn diese Ltg unbeschaltet ist. Wenn ich mich recht
erinnere ist das Pin1.
Alternativ einfach ein 27c512 benutzen und den Code zweimal
reinbrennen : ab 0x0000 und 0x8000
dann gehts in jedem Fall.

Grüsse Thomas

Autor: mmerten (Gast)
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Es hat wohl mal eprom's gegeben bei dem konnte der
Kunde bei entsprechendes Stückzahl eine spezielle Device-ID
bekommen. Wenn diese von weiterer nicht im EPROM gespeicherter
Firmware ausgewertet wird, geht's nur mit entsprechenden
EPROMS vom Gerätehersteller

Autor: Thomas Zepf (Gast)
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@merten :
schon mal versucht die Device ID eines Eproms auszulesen ?
Das geht definitiv nicht so ohne weiteres in einer
Anwenderschaltung. A9 auf Vpp nehmen wohl die meisten
MCUs übel.

Thomas

Autor: Joachim Krämer (Gast)
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@Thomas das gleiche Eprom mit nem anderen Kennfeld läuft. Nur der
Datensatz dieses einen Eproms funktioniert nicht als Kopie.

By the way: Kennt jemand nen guten Disassembler für die MC68 Familie?
Möchte mir gerne mal den Quellcode ansehen, obwohl das ohne
Aussagekräftige Labels wohl net so einfach werden dürfte ;o(

Autor: Markus Kaufmann (Gast)
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@Joachim:
Wie oft hast Du das probiert?
Wenn nur ein bestimmtes Kennfeld nicht läuft, dann klingt das für mich
eher nach einem nicht richtig gelöschten bzw. kaputtem EPROM.

Markus

Autor: Joachim Krämer (Gast)
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@Markus: Hab es mit 5 verschiedenen Eproms jeweils zwei-dreimal
probiert.

Autor: Peter (Gast)
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Hallo

Vermutlich ist ein EPROM mit einem Kopierschutzsockel das ein GAL
enthält verschlüsselt.
Schliesschlich kann man dies XOR verschlüsseln.
Wenn es eine einfache Sache ist kannst du es knacken. Aber es gibt Gals
die den Speicherzugriff kontrollieren. Da dürfte der aufwand zu gross
ein.

Du kannst aber ein gepuffertes SRAM Parallel schalten dann erwerden
alle angesprungenen Adressen in das SRAM geschrieben das du dann
auslesen kannst.

Gruss

Peter

Autor: David (Gast)
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Hallo Peter

Aber wie soll das denn funktionieren das man den nicht mit einem
Programmiergerät auslesen kann??
Habe nämlich auch das selbe Problem.
Der Eprom sitzt auf einem Sockel der Sockel enthält einen Chip der
irgendwie was komisches macht.
Lese ich dem Eprom mit Sockel aus kommen die wildesten Sachen raus und
es passt absolut nicht zu dem Datensatz der eigentlich in das
Steuergerät gehört.
Stecke ich den Eprom in das Steuergerät und schalte das Motorad ein
geht alles sofort an und das Motorrad läuft.
Also kann das Steuergerät den Eprominhalt richtig lesen.
Aber warum kann das STG den Datensatz richtig lesen und der Programmer
nicht??

Gruß David

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