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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Auslesen des Tachosignals vom Lüfter


Autor: Junis (Gast)
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Wie kann ich ein Lüfter Tachosignal eines 12v Computerlüfters auslesen?
WElche externe Beschaltung ist dazu notwendig? Da kommt doch eine
rechteckspannung raus, oder. Dann kann ich das Kabel doch direkt an den
AVR anschließen und den Abstand der Impulse messen. Hat hier vielleicht
schon jemand einen fertigen asm Code für mich? Wie lang sind die
Impulse? Sind sie positiv oder negativ? Wie viele Impulse gibt es pro
Umdrehung?

Danke schonmal!!

Autor: The Badazz (Gast)
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Hi,

also ich weis nur, dass sie bei meinen Gehäuselüftern positiver Natur
sind und pro Umdrehung ein Impuls das Licht der Welt erblickt.

cya The Badazz

Autor: Tobias Breckle (Gast)
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schau mal unter
http://www.matwei.de/

Autor: Matthias Hochholzer (Gast)
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Hallo!

Zum Thema: Wieviel Impulse pro Umdrehung.
Da kommt es auch noch drauf an, was für einen Lüfter man verwendet.
z.B. bestimmte Lüfter der Firma Verax liefern den 9-fachen Wert! Eine
genaue Erklärung kann ich leider nicht liefern, das hängt natürlich mit
dem Motoraufbau zusammen.
Ich weiß das daher, da ich diese Lüfter u.a. verkaufe, und ich bekomme
des Öfteren mails von Kunden, die beunruhigt festgestellt haben, daß
ihr neuer Lüfter mit 30000 U/min läuft! :-)

Ich hab das Datenblatt eines solchen Lüfters mal angehängt, falls das
manche nicht glauben.

Gruß, Matthias

Autor: Tobias V (Gast)
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Wie schon gesagt, hängt es vom Lüfter ab wieviel Signale da pro
Umdrehung raus kommen.

Soweit ich weis sind es 2 oder 3.

Das Signal wird nach Masse gezogen, sobald der Lüfter den Schaltkontakt
erreicht. Bedeutet also, falls du den Lüfter regeln möchtest solltest
du den Masseanschluss auf jeden Fall fest an Masse lassen, sonst spinnt
das Tachosignal rum.

Ich habe mir damals noch ne kleine Endstufe gebastelt, welches das
Signal invertiert und auf 5V Pegel bringt.
12V sind für den Controller nicht so der Hit ;)
Hatte am Ende also ein 5 V Signal, wenn der Lüfter über den Kontakt
brauste.

Das ganze is dann aber auch liegen geblieben und es wurde nie eine
Software dazu geschrieben :)
Wie man das Signal also nun zählt oder so, kann ich dir nicht genau
sagen.
Aber möglich wäre z.B. du zählst eine Sekunde lang wieviel Signale
ankommen und berechnest daraus die Drehzahl.

Eine andere Möglichkeit wäre, den Abstand zwischen 2 Signal zu messen.

Autor: Junis (Gast)
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Der Lüfter hat doch nen Open Collector Ausgang, soweit ich das
mitbekommen habe. Da bräuchte man einen Pullup Widerstand, um ihn auf
+5v zu ziehen, und jedesmal, wenn er am "Schaltkontakt" vorbei kommt,
wird er auf Masse gezogen. Damit hat man ein sauberes 5v Signal am
Eingang des AVR.

Geht das so?

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

ja. Allerdigs "spinnen" manche Lüfter und erzeugen Spikes und
ähnliche Häßlichkeiten die man per Software rausrechnen muß.

Matthias

Autor: Tobias V (Gast)
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Ich hab die Spikes einfach rausgefiltert..weis nicht mehr genau
womit...

Ich glaube ich hab einfach ne Z-Diode genommen...5,1 Volt...
Einfach mal ein bisschen rumexperimentieren :)

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

die filterst du mit ner Z-Diode garnicht raus. Die etwas längeren hab
ich mit einem Monoflop erschlagen und die kurzen mit einem RC-Glied.

Matthias

Autor: Tobias V (Gast)
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Nicht? Ich meine aber das hat geklappt?!
Aber wie gesagt, hab da nicht mehr viel dran gemacht, kann auch sein
dass ich da was mit nem RC Glied gemacht habe, weis nicht mehr so
genau...

Aber wieso soll das mit ner Z-Diode nicht gehen?
Is die zu langsam?

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

du mußt ja die Nadel wegbekommen. Mit der Z-Diode kannst du aber nur
die Amplitude begrenzen. Es geht aber darum die Nadel so weit
runterzudrücken das sie nicht über Vil kommt. Und dazu brauchts halt
ein integrierendes RC-Glied aka Tiefpass.

Matthias

Autor: Junis (Gast)
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Ich glaub, ich muß mal dem Eingang mit dem Oszilloskop zu Leibe rücken.
Wie genau kann ich die spikes wegbekommen? Im PWM Modus muß das Problem
ja noch größer werden.

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

im PWM-Modus brauchst du die Drehzahl garnicht auswerten da das
Tachosignal dann nicht mehr ordentlich kommt. Ich hab dem Lüfter im
PWM-Betrieb aber 4V "Überlebensspielraum" gelassen in dem ich den
Schalttransistor mit einer 8V-Z-Diode überbrückt habe. Dadurch kann man
das Tachosignal dann doch auswerten.

Matthias

Autor: Tobias V (Gast)
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Jepp, mit PWM kannste das knicken :)

Hab mir da nen Ast dran abgebrochen...
Aller Anfang is schwer ;)

Liegt wohl an dem elektronischen Kommutator oder so...

Ich habs am ende so gemacht, dass ich das PWM Signal durch nen Tiefpass
gejagt habe um daraus wieder ein analoges Signal zu machen.
Das hat auch geklappt...0-12V einstellbar..wobei der Lüfter erst ab 4V
dreht...aber irgendwas ist ja immer ;)

Autor: Junis (Gast)
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Fällt dann icht eine noch größere Spannung ab, als das onehin schon der
Fall ist? Kannst Du mal eine Skizze vom Schaltplan posten?

Autor: Tobias V (Gast)
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Wer soll welchen Schaltplan posten? :)

Ich lade morgen mal die Endstufe hoch, die ich gebastelt habe...

Autor: Junis (Gast)
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Den Tiefpass und die entsprechende Abstimmung der Komponenten.

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