ok hört sich komisch an - schließlich braucht er ja Hitze zum
Zusammenziehen. Ich will einen Temperatursensor (der geht bis 300Grad
Celsius) darin isolieren - wie warm darf ich dann das Ganze machen wenn
ich messe, ohne daß meine "Isolierung" aus Schrumpfschlauch wegfließt /
Verdampft, was auch immer ?
> ok hört sich komisch an - schließlich braucht er ja Hitze zum> Zusammenziehen. Ich will einen Temperatursensor (der geht bis 300Grad> Celsius) darin isolieren - wie warm darf ich dann das Ganze machen wenn> ich messe, ohne daß meine "Isolierung" aus Schrumpfschlauch wegfließt /> Verdampft, was auch immer ?
Ich glaube, so bei 130 - 160°C ist die max. Themeratur, je nach
Hersteller,
genaue Auskunft gibt das Datenblatt...
nitraM
hat keine Pins und trotzdem ein Datenblatt.. :-) ja stimmt, hätte ich
drauf kommen können. Was kann ich denn alternativ verwenden, um den zu
isolieren, wenn ich so bis 250 Grad Celsius messen will?
muß ja kein Plastik sein.. Ich hab noch überlegt, das in ein
Glasröhrchen einzuschmelzen - aber das wird so heiß, da geht sicher der
Sensor kaputt. Gerade bin ich noch auf Kapton-Band gestoßen, das werd
ich wohl probieren - ich hoffe ich finde noch kleinere Rollen, wo ich
für den Versuch nicht gleich über 20 Euro Zahlen muß.. danke schonmal!
Es gibt noch dieses "Flüssig Metall" auf Epoxydbasis soll bis 300 Grad
halten. Bei www.pollin.de mal nach Epoxy suchen. Ist wie Knettmasse,
härtet in Minuten aus, dehnt sich fast nicht aus bei Erwärmung und ist
Wasserfest.
Zb. Best.Nr. 890161
Gruß Hagen
Hey, Ihr seid echt kreativ!
@Hagen - dieses "flüssig Metall" leitet aber nicht?
@Winfried - Silikonschlauch wäre ja total einfach .. gleich mal googeln
gehen, was der so an Temperatur abkann.. :-) Evtl. geht auch das Zeug
aus der Kartusche?
>@Hagen - dieses "flüssig Metall" leitet aber nicht?
Nein nichtleitend, aber eine üble Sache in der Verarbeitung. Das Zeug
wird richtig heiß wenn man es in den Händen verknetet. Dabei saut man
sich ziemlich die Hände ein und man muß lange mit sehr viel Seife die
Hände abrubbeln. Aber die 300 Grad hält es sicher aus das hab ich
getestet, ebenso das es nicht leitet.
Das Problem dürfte eher der Wärmeleitfaktor sein. Das Expoxyd isoliert
wie ein Ziegelstein. Teflon/Silikonschläuche haben einen noch geringeren
Wärmeleitfaktor. Das könnte auf deine Meßgeschwindigkeit Einfluß haben.
Ich weis ja nicht welche Flüssigkeiten du messen möchtest, aber der
Aspekt der Verträglichkeit für Mensch und Tier spielt doch auch eine
Rolle ?
Gruß Hagen
@Hagen: Ich muß nicht besonders schnelle Änderungen messen - das
giftigste aber beste Zeug muß es daher nicht sein :-) Ich guck mir das
mal an bei Pollin.
aber schön ordentlich verkneten das Zeugs, sonst härtet es nie aus. Du
merkst das schon wenn du beide Komponenten vermischt, wird gut heis und
die dunkel + hellgraue Komponente vermischen sich zu einer
gleichfarbigen Masse. Erst dann kannst du es um den Sensor drumherrum
pappen ;) Nach par Minuten wird es handfest und in 12 Stunden ist es
komplett ausgehärtet. Du kannst es dann mechanisch super bearbeiten,
feilen, schelifen, polieren etc.pp.
Das mit dem Wärmeleitfaktor nicht unterschätzen. Je nachdem wie viel du
davon um den Sensor pappst kann das schon mehrer Minuten dauern. Aber
für die par Euro kannst du das auch selber testen. Die Spezialschläuche
als Plastik die diese Temperaturen aushalten kosten da weitaus mehr,
wenn man sie denn auch bekommt. Meine PTFE und FEP Schläuche habe ich
hier bestellt
http://www.mcz-shop.de/produktausgabe/produktgruppenliste.php?Kennung=39989a347a9c641c99e9026637351b26&hcode=500&index_code=&muster=hcode='500'||%20hcode='400'&pg_code=400&pg_name=Schl%E4uche
die liefern auch an privat und sind eine von den wenigen Lieferanten die
auch kleine Mengen haben.
Gruß Hagen
Achso: du kannst das Zeug bei Pollin bestellen habe ich auch und war
noch absolut verarbeitbar. Solange das zeug geschlossen aufbewahrt wird
ist es quasi unbegrenzt haltbar. Wollte ich nur so erwähnt haben da man
bei einem Resteverwerter nicht unbedingt solche Waren kauft.
@Hagen: Das probier ich auf jeden Fall. Für die Hände gibt's
Wegwerf-Handschuhe und ich werde nur ne dünne Schicht drumlegen. Freue
mich schon aufs Ausprobieren und gehe erstmal schlafen.
Die Handschuhe sind keine gute Idee glaube ich. In der Anleitung stand
"mit der Hand verkneten". Schätze mal das das Aushärtemittel, befindet
sich in der Knettmasse drinnen, auch Lösungsmittel enthält.
Du bekommst das schon von den Händen ab, Flüssigseife hat doch deine
Frau ganz sicher in Massen vorhanden, oder ? Meine auf jeden Fall !! ;-)
Davon abgesehen habe ich damals 5 Packungen auf einmal verbraucht und da
saut man sich schon ordentlich ein.
Und wenn du fertig bist wirst du sehen das dir das Zeug bekannt
vorkommt, so gings mir.
Gruß Hagen
> aber das wird so heiß, da geht sicher der Sensor kaputt
Autsch.
Egal welches Material du nimmst, der Sensor nimmt nach hinreichend
langer Zeit immer die Temperatur der Umgebund an. Das muß er sogar, wenn
du diese messen willst, da der Meßwert eines Temperatursensors immer die
Temperatur des Sensors wiedergibt.
Jetzt kommt wieder einer der mal genau lesen sollte.
Er dachte der Sensor geht kaputt, wenn er ihn in ein Glasröhrchen
einschmilzt. Da würde ich ihm schon recht geben, gibt wenige (bis
überhaupt gar keine) Sensoren die bis 1000°C noch leben.