abend zusammen,
<zitat>
Man kann aber zwei unipolare Kondensatoren antiseriell schalten, dann
halbiert sich zwar die Kapazität, aber die Schaltung ist dann bipolar.
...
</zitat>
ich kann also 2 elkos nehmen, ihre - beinchen zusammenlöten
und schon hab ich bipolaren C?
Geht das?
Grüsse, Daniel
Da hast du dich jetzt seltsam ausgedrückt, wenn du ihre BeinchEN
zusammenlötest schaltest du sie parallel, dann sind sie sozusagen
nonpolar, gehen also in jedem Fall kaputt. Antiseriell will sagen das du
jeweils nur ein Beinchen an ein Beinchen des Anderen Elkos lötest, also
die beiden - Pole oder die beiden + Pole zusammen, daher ANTIseriell,
keinesfalls + an - dann gewinnst du nix, außer der Spannungsfestigkeit,
verlierst aber in jedemfall an Kapazität.
daniel wrote:
> abend zusammen,>> <zitat>> Man kann aber zwei unipolare Kondensatoren antiseriell schalten, dann> halbiert sich zwar die Kapazität, aber die Schaltung ist dann bipolar.> ...> </zitat>>> ich kann also 2 elkos nehmen, ihre - beinchen zusammenlöten> und schon hab ich bipolaren C?> Geht das?>> Grüsse, Daniel
Nein, das geht nicht!
Wenn du zwei Kondensatoren in Reihe schaltest, dann fällt über jedem die
halbe Spannung ab. Somit hast du einen richtig und den anderen falsch
herrum aufgeladen, was sich dann durch ein Zischen oder einen Knall
bemerkbar macht....
nitraM
Martin L. wrote:
> Nein, das geht nicht!> Wenn du zwei Kondensatoren in Reihe schaltest, dann fällt über jedem die> halbe Spannung ab. Somit hast du einen richtig und den anderen falsch> herrum aufgeladen, was sich dann durch ein Zischen oder einen Knall> bemerkbar macht....>> nitraM
Einsprich! Das ist schlicht falsch und geht sehr wohl, ist eine durchaus
übliche Technik.
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/1011301.htm
-wiebel
Michael Waiblinger wrote:
> Martin L. wrote:>> Nein, das geht nicht!>> Wenn du zwei Kondensatoren in Reihe schaltest, dann fällt über jedem die>> halbe Spannung ab. Somit hast du einen richtig und den anderen falsch>> herrum aufgeladen, was sich dann durch ein Zischen oder einen Knall>> bemerkbar macht....>>>> nitraM>> Einsprich! Das ist schlicht falsch und geht sehr wohl, ist eine durchaus> übliche Technik.>> http://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/1011301.htm>> -wiebel
<Kopfschüttel>
Das ist keine übliche Technik!
Teste das mal bei dir im Wohnzimmer...
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/1011281.htm
</Kopfschüttel>
nitraM
Martin L. wrote:
>> <Kopfschüttel>>> Das ist keine übliche Technik!> Teste das mal bei dir im Wohnzimmer...>> http://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/1011281.htm>> </Kopfschüttel>>> nitraM
Ich will mich ja jetzt nicht auf ein "Doch ich hab Recht einlassen"
Aber wenn deine Behautung stimmen würde, müsste man ja mit einem
"Spannungsteiler" aus zwei gleichen Kondensatoren, eine stabile Spannung
von V_cc/2 erhalten, teste das mal bei dir im Wohnzimmer. :P
Das würde viele Probleme im Bezug auf "Virtuelle Masse" lösen, aber
leider auch eben diesen Bipolaren Elko unmöglich machen.
Sorry aber du täuschst dich wirklich.
Denk dir besser ein virtuelles Potential zw. den beiden Elkos, dann
funktionierts sogar mit deiner Theorie.
Ausserdem ist es wirklich gängige Praxis z.B. bei Audio Filtern.
-wiebel
Vorsichtige Leute schalten zu jeden Elko eine anti-parallele Diode,
damit unterschiedliche Leckströme keine Falschpolarität der einzelnen
Elkos verursachen können.
Die Dioden sind unütz, wenn man einen Elko verkehrt herum polt wird sein
R_leak sehr klein, was dann zu einer Zerstärung führt wenn ein hoher
Strom das Dielektrikum Zum sieden bringt -> Bumm
ABER: Wenn beide in Reihe sind führt der niedrige R_leak dazu, dass über
dem verkehrt herum gepolten Elko keine Spannung abfällt, ergo auch kein
verpolen mehr stattfindet. Anders ausgedrückt bringt der jeweils
richtigherum gepolte Elko nicht genügend Energie auf um den anderen zu
Zerstören.
Man erhöht mit dieser Technik sicherlich nicht die Lebensdauer der Elkos
und allzuhohe Frequenzen sollte man damit wohl auch nicht fahren, aber
es funktioniert.
http://en.wikipedia.org/wiki/Electrolytic_capacitor :
"Without the dielectric material the capacitor will short circuit, and
if the short circuit current is excessive, then the electrolyte will
heat up and either leak or cause the capacitor to explode.
...
Electrolytics can withstand a reverse bias for a short period of time,
but they will conduct significant current and not act as a very good
capacitor.
...
Bipolar electrolytics contain two capacitors connected in series
opposition and are used for coupling AC signals. Bad frequency and
temperature characteristics make them unsuited for high-frequency
applications."