Gast
#601536
Hallihallo, ich baue gerade einen Temperaturlogger auf. Da können auch mal tiefere Temperaturen auftreten. Im Logger gibt es einen ATMega8 und einen MAX3221, die nur bis 0°C spezifiziert sind. (Commercial-Version) (Betriebsspannung: 3,3V) Ein kleiner Uhrenquarz ist auch "nur" bis -10°C spezifiziert. Die Temperaturangaben stammen aus den jeweiligen Datenblättern. Ich möchte nun diese Bauteile auch Temperaturen bis -20°C aussetzen. Nun wollte ich fragen, was dann passiert :) Alle Bauteile werden bei diesen tiefen Temperaturen auch betrieben, also nicht nur "gelagert". Kann es nun sein, dass die Bauteile dann komplett ausfallen oder gar zerstört werden, oder werden einfach gewisse andere Spezifikationen wie Stromaufnahmen oder Taktraten nicht mehr eingehalten? Wie läuft das? Werden die Chips weiterhin funktionieren, jedoch übernimmt der Hersteller dann keine Garantie mehr, was mich aber kaum kratzt, oder stellen die komplett den Betrieb ein und werden evtl. sogar längerfristig geschädigt? Wie unterscheiden sich die Chips, welche für höhere/tiefere Temperaturen spezifiziert sind im Aufbau eigentlich? Oder werden die lediglich vom Hersteller aussortiert? Falls der Chip -40°C aushält, wird er eine industrial-Version etc.? Herzlichen Gruss Mario