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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Notstop für Gartentor


Autor: tom-2940 (Gast)
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Hallo Gemeinde,

Ich hoffe Ihr könnt mir helfen!

Ich habe 2 Drehtorantriebe aber keine Steuerung dazu.
Wie wird der Notstop (vgl Garagentor geht bei Widerstand wieder auf) 
realisiert?
Wird da der Strom gemessen bzw. wie macht man das "Wasserdicht"?
Das mit Druckleisten etc. halte ich für nicht praktikabel zum 
Personenschutz.

Ich habe 3 Kinder und habe keine Lust diese vom Teer zu kratzen wenn das 
Tor nicht stehen bleibt.


Vielen Dank,
Tom

Autor: Frank (Gast)
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Druckleisten sind aber nunmal üblich und funktionieren eigentlich ganz 
gut. Strommessung ist natürlich auch ne Möglichkeit. Kannst ja eine 
Kombination aus Beiden nehmen. Einfach mal messen wie stark sich der 
Strom bei normaler und "aussergewöhnlicher" Belastung des Tores ändert. 
Wenn da ein gutes Getriebe dran ist, dann merkt man eine nennenswerte 
Änderung erst wenns für einen Eingeklemmten zu spät wäre.

bye

Frank

Autor: Andreas W. (Gast)
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ist das wirklich so das es bei sich "kontakt" dann öffnet? was passiert 
wenn sich beim schließen einer einklempt? drückt es dann erst recht noch 
drauf?

kann ja sein das es totaler quatsch ist was ich schreibe, dann einfach 
ignorieren.

Autor: Hans (Gast)
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Bei unserem Tor ist das Mechanisch gelöscht. Sobald der Widerstand zu 
groß wird klinkt sich alles aus und das Tor lässt sich wider sehr leicht 
nach Ober schieben.

Autor: Willi Wacker (williwacker)
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Eine Redundanz würde Dich sicher beruhigen, also 2 unabhängige Methoden. 
Nachteil: Die Betriebssicherheit leidet, eventuell bleibt das Tor offen, 
obwohl Du in den Urlaub fährst. Aber es ist immer noch besser, die 
Garage ist nach dem Urlaub leer als Kinder vom Teer zu kratzen. Wenn Du 
solche Angst hast -> Schlüsselschalter, dann stehst Du daneben und hast 
alles im Blick. Öffnen kann das Tor ja irgendwie anders, das ist ja wohl 
unkritisch, im schlimmsten Fall wird das Kind weggeschubst (stolpert und 
knallt mit dem Kopf auf den Teer?) Es ist wie überall in der Technik: Du 
must abwägen: Willst Du unbedingte Sicherheit? (Handschalter, 
Schlüsselschalter, manuelles Tor) oder Bequemlichkeit? (Klick, 
Wegfahren, nicht aus dem Auto aussteigen, Kind geteert).

Das klingt jetzt etwas grausam, ist aber nicht so gemeint. Aus diesem 
Grund habe ich mich noch immer gegen einen Garagentorantrieb 
entschieden, zuerst wegen des eigenen Kindes und dann wegen der 
Nachbarskinder, die ich auch nicht von meiner Auffahrt kratzen möchte.

Ciao

Autor: Eddy N. (Gast)
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Im Allg. wird der Strom gemessen, dies ist auf den Druck zurückzuführen.
Eine Redundanz wäre z.B. eine Lichtschranke...

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Wobei das mit dem Strom messen auch nicht immer einfach ist: Wenn das 
Tor z.B. im Winter etwas zugefrohren ist, etwas klemmt usw. dann geht 
garnichtsmehr, obwohl kein echtes Hinternis im Weg ist. Bei Atmel gibt 
es übrigends eine Application Note zu dem Thema.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Strommessung ist total ungeeignet !

Bei üblichen 230V Motoren hast Du nen sauschlechten Wirkungsgrad und 
hohe Blindströme, da kann man nichts messen.

Du müßtest einen teuren Motor mit hohem Wirkungsgrad und ne 
Wirkleistungsmessung nehmen. Und sämtliche Mechanik muß total 
leichtgängig sein (Getriebe, Lager).


Üblicher Weise nimmt man mechanische Lösungen (Rutschkupplung) ala 
Ratsche beim Akkuschrauber.

Elektrisch kann man nur die Drehzahl regeln, nicht aber das Drehmoment 
(bzw. nicht ohne teure Spezialmotoren).


Peter

Autor: TOM (Gast)
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Wie wäre es mit einem "normalen" Bewegunsmelder über Kopf an der Decke? 
In dieser Anordnung sollte der Öffnungswinkel die gesamte Torbreite 
erfassen und in die andere Richtung nur einen schmalen streifen.
Vorteil: Kein Kontakt nötig (Kind->Tor) d.h. rechtzeitiges Abschalten
Nachteil: Reagiert nur auf warme bewegte Körper (geparkte Schubkarre 
wird nicht erkannt)

Als Teil einer Kombination sicherlich denkbar.

Autor: Matthias (Gast)
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Enstrechende Tore haben gewöhnlich alle eine Druckkantensicherung!

Das ist ein Gummi mit einer Kontaktierung. dieser Signalisiert, wenn ein 
Hindernis angefahren wird. Die Torsteuerung fährt beim Erkennen das Tor 
wieder auf!
Weiterhin gibt es Lichtgitter im Fahrbereich des Tores. Diese wirken 
(meist) bei Auf- und Zufahrten und halten das Tor unmittelbar an.
Eine Motorstromüberwachung findet aber (zumindest bei eingen besseren? 
Steuerungen) trotzdem statt:
Entweder sind das Gleichstrommotore (24V, Schwingtore für Garagen)
oder Frequenzumrichtergesteuerte AsyncMotore.
Bei beiden ist eine (Wirk)strommessung ja kein Problem.

Autor: tex (Gast)
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Es gibt da eine DIN Norm für Selbsttätige Maschinen und Anlagenteile, 
und eine vertiefte Norm für Automatische Türen und Tore
Zusammengefasst gibt es 2 Punkte dazu
1. Du sicherst das Tor per Beaufsichtigung (mit schlusselschater neben 
dem Tor stehen)
2. Du sicherst das Tor elektrisch mit Lichtschranke und Leiste.
Hast Du ein Gittertor und es kann jemand zwischen die Gitterstäbe fassen 
und damit zwischen selbigen und dem Torpfosten eingeklemmt werden, musst 
Du diese Strecke auch sichern (Schersicherung). Dann darf das Tor auch 
selbsttätig mit Fernbedienung ohne Aufsicht gefahren werden. 
(TÜV-Abnahme ist sehr empfehlenswert) Was auch gerne bei den Toren 
falsch gemacht oder "vergessen" wird ist, das die Funktion der 
Sicherheitseinrichtungen regelmäßig geprüft und protokolliert werden 
muss, sonst zahlt im Schadensfall der Eigentümer / Betreiber.
Wenn Du es per SPS machen willst denke daran, dass es eigentlich F-Typ 
sein muss.

Autor: Elektrikser (Gast)
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Welche Motoren sind denn in den Antrieben verbaut?

Der Hoftor-Antrieb bei uns wird mit 24VDC-Motoren angetrieben. Der 
Notstop funktioniert mit Strommessung, also ohne Kontaktleisten. Klappt 
ganz gut und bleibt so stehen, dass ein Luftballon, der eingeklemmt 
wird, nicht platzt. Der Nachteil ist, dass im Winter bei 7 cm Schnee das 
Tor nicht vollständig aufgeht... Aber so viel Schnee haben wir selten...

Gruß Elektrikser

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