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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik solarzelle löten


Autor: nides (Gast)
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Hallo!

Hab gestern erfolglos versucht, kleine Solarzellen zu verlöten.
Die Zellen sind von C* (Artikelnr. 112151 - 62) und angeblich mit 
normalem Lötzinn zu verlöten.

Hab zuerst mit gewöhnlichem Blei-Lot probiert.
Zinn verläuft gut, die Kontaktschicht der Zelle geht aber bei der 
geringsten mechanischen Belastung von der Zelle runter.
Zulezt hab ich eine einzelne Faser einer Litze -- ich denke das müssten 
so 0,1mm Durchmesser sein -- aufgelötet, als ich den Draht ausgelassen 
hab, hat er durch sein Eigengewicht die Zelle zerstört (Kontaktfläche 
abgerissen).

Hab es dann mal mit PbF-Lot probiert, mit dem Ergebnis dass das Zinn 
trotz Flussmittel nicht ordentlich auf der Zelle verlief.

Hat da jemand einen Tip für mich?
Danke,

Nides

Autor: JÜrgen Grieshofer (Firma: 4CKnowLedge) (psicom) Benutzerseite
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Ich hab meine Solarmodule mit einem Speziellen leitfähigen Kleber 
kontaktiert... hat wunderbar funktioniert - hält jetzt auch schon 6 
jahre lang...

mit löten wirst du da nicht weit kommen, such mal bei div. 
versandhäusern nach leitfähigem kleber!


lh jÜrgen

Autor: Stefan Pauliuk (pauli003)
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hallo nides!

zum Löten von Solarzellen brauchst du unbedingt zusätzliches Flußmittel.
Ich kann sog. "No Clean Flußmittel" dazu empfehlen.
Darin wälzt du die Verbinder, und lötest sie dann auf.
Ohne dieses Fluxen hält auch bei mir nichts.

Grüße,
           Stefan.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Beim blauen C wurde vor einiger Zeit bei den kleinen Glasmodulen 
spezielles Lötzinn mitgeliefert (weiß nicht, ob die das immer noch 
machen). Damit klappte das Löten ausgezeichnet, hält jetzt schon 4 
Jahre.

Autor: Jörg S. (Gast)
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> Beim blauen C wurde vor einiger Zeit bei den kleinen Glasmodulen
> spezielles Lötzinn mitgeliefert (weiß nicht, ob die das immer noch
> machen). Damit klappte das Löten ausgezeichnet, hält jetzt schon 4
> Jahre.
Ja, das sind die ASI-OEM Module von Schott-Solar. Hat bei mir mit den 
mitgelieferten Lötzinn auch immer super geklappt.

Autor: nides (Gast)
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Hallo!

Etwas verspätet aber doch: ein kleiner Abschlussbericht!

Vielen Dank für die Tips, vor allem für den mit dem Kleber!
Hab ich zwar noch nicht probiert, werd ich aber mit Sicherheit mal 
testen!

Die Zellen mit denen ich Probleme hatte stammten offensichtlich aus 
einer fehlerhaften Produktion.
Die Leitungen auf dern Oberseite gingen beim Rubbeln mit dem Finger 
runter.
Kein Wunder, dass sie sich nicht löten ließen!

Bekam die Zellen problemlos ausgetauscht.

Die neuen konnte ich gut verarbeiten, mit ordentlich Fluxer und Pb-Lot.

Vielen Dank,

Nides

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