Ist das Agilent DSO (3000 Series) für 900€ okay?

Gast #604847
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Hallo, was haltet ihr von diesem Agilent DSO, Typ DSO3062A? 
http://de.farnell.com/jsp/Messtechnik/Oszilloskope/AGILENT+TECHNOLOGIES/DSO3062A/displayProduct.jsp?sku=1120771

http://www.home.agilent.com/agilent/product.jspx?cc=DE&lc=ger&ckey=1000003120:epsg:pgr&nid=-536902749.0.00&id=1000003120:epsg:pgr

Schaut ja ganz gut aus, und hat sogar Farbbildschirm. Oder wo ist der 
Haken? Was mich wundert, ist dass der ganze Bildschirm irgendwie so 
olivgrün ist. Ist das evtl. nur nen 4-farben Bildschirm?
Gast #604854
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8 bit Auflösung halte ich für etwas dünn, 10 bit könnten es ruhig sein. 
Ansonsten zeigt sich nur in der Praxis, was es wirklich taugt...

Zum anderen: Was will Dieter Bohlen mit einem Oszi? Die Stimmen der 
armen Schlucker von slebstdarstellenden Möchtegern-Suppenstars 
analysieren? ;-)
#604857
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Gelten als baugleich mit Rigol DS5000. Und unter diesem Label deutlich 
günstiger zu kriegen (z.B. sky-messtechnik.de).

Grün ist doch auch eine schöne Farbe, zumdem ist doch nur der Inforahmen 
grün ;-). Im Ernst: Die Rigol DS1000 haben wählbare Skins, kannst da 
also wahrscheinlich auch was anderes haben, wenn grün nicht gefällt.
#604862
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> 8 bit Auflösung halte ich für etwas dünn, 10 bit könnten es ruhig sein.

Yep, aber in der Klasse wirst du kaum was anderes kriegen. Für mehr muss 
man ein Vielfaches davon hinblättern. Oder einen Hybrid wie bei Hameg 
nehmen, der zwar auch mit 8 Bits digitalisiert, aber daneben auch noch 
einen klassischen Analogmodus hat.
Gast #604875
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@ McBain (Gast)

>8 bit Auflösung halte ich für etwas dünn, 10 bit könnten es ruhig sein.

Ist der Luxus ausgebrochen? 8 Bit sind ~0,4% Auflösung, das reicht für 
99,99% aller Anwendungen dicke aus. Die 10 Bit die in anderen Scopes 
angepriesen werden sind meist sowieso nur Martekingzahlen.

Und eine automatische Messung mit 8 Bit ist um den Faktor 3..4 Mal 
genauer als ablesen von Analogscope.

Farbbildschirm ist ganz nett, halte ich aber nicht für sehr wichtig. 
Wichtig sind Speichertiefe, Bandbreite, Triggermöglichkeiten und 
Bedienkonzept. Wer mal mit irgenwelchen älteren reudigen Scopes von 
Philips gearbeitet hat weiss was ich meine.

Ich würde sagen, dass diese Scope recht gut ist (wenn es keine 
versteckten Macken hat).

MFG
Falk
Gast #604876
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Hallo und danke für Eure Antworten,
ja ich brauche das Oszi für Gesangs-Klirrfaktoranalyse mittels FFT :D.

Dass man irgendwo abstriche machen muss ist klar, sonst gäbe es keine 
Scopes für >10k Euro, aber für meine Hobbysachen reichen 8 Bit wohl 
definitiv, wird trotzdem besser sein als mein jetziges unscharfes 
40€-Ding. Die Hameg D/A/Kombis sind mir leider zu teuer (und auch zu 
groß), aber rigol schaut ja ganz interessant aus. Leider stehen da auf 
der sky-Seite keine Preise und auch kein Onlineshop, Kontaktdaten auch 
nicht vorhanden...etwas seltsam? Sie schreiben dort überall wie günstig 
es doch sei, aber konkret werden sie nicht, muss man da erst anfragen?
#604881
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Falk wrote:

> Ist der Luxus ausgebrochen? 8 Bit sind ~0,4% Auflösung, das reicht für
> 99,99% aller Anwendungen dicke aus.

Tun sie.

Nur ist die Rechnung etwas anders. Dies gilt nicht für den Messwert, 
sondern den Messbereich. Wenn sich also 2 Kanäle so darstellen, dass 
jeder davon ungefähr 1/3 der Bildschirmhöhe einnimmt, nutzt man 
bestenfalls 1/3 der möglichen 256 Werte, der Rest ist für die Katz. Dann 
noch ein rauschendes letztes Bit und man versteht, warum 8-Bit DSOs 
stets mit deutlich sichtbarem Rauschen daherkommen - es sei denn man 
benutzt die Mittelwertdarstellung.

> Und eine automatische Messung mit 8 Bit ist um den Faktor 3..4 Mal
> genauer als ablesen von Analogscope.

Von Kalibrierungsproblemen ganz abgesehen. Dafür sieht die Kurve da 
schöner aus ;-).
Gast #604887
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@  Andreas Kaiser (a-k)

>> ja ich brauche das Oszi für Gesangs-Klirrfaktoranalyse mittels FFT :D.

>Autsch. Ich fürchte, genau dafür kannst du jede 8 Bit Digitalisierung
>vergessen, weil die Quantisierungseffekte den Klirrfaktor überdecken.

Dein Ironiedetektor muss neu kalibriert werden. ;-)

MFG
Falk
Gast #604900
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>> ja ich brauche das Oszi für Gesangs-Klirrfaktoranalyse mittels FFT
>> :D.
>
> Autsch. Ich fürchte, genau dafür kannst du jede 8 Bit
> Digitalisierung vergessen, weil die Quantisierungseffekte den
> Klirrfaktor überdecken.

Nicht bei den Signalquellen, die der Dieter analysieren möchte. Da
reichen sogar 2 bis 3 Bit locker aus :D :D :D
Gast #604908
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Ich hab das mal gehabt. Funktioniert eigentlich sehr gut. Eigentlich 
sogar besser als mein TEK TDS2024B aber... Die haben da einen total 
nervigen LÜFTER hinten eingebaut. Der ging mir nach einiger Zeit so auf 
den Geist das ich das Ding bei Ebay wieder verkauft habe.

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