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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Welches Ladegerät für Akku?


Autor: GrossmeisterB (Gast)
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Hallo zusammen!

Das Ladegerät für meinen Akkuschrauber ist defekt, es hat folgende 
Angaben:

U = 11,6V
I = 400mA

Der Akku ist ein 9,6V-Akku, Kapazität unbekannt, ist von Bosch, 
Akku-Schrauber-Modell ist "PSR 96".

So, jetzt zur Frage: was für ein anderes Ladegerät kann ich nehmen?? Hab 
das alte mal geöffnet, nur Trafo + Brückengleichrichter drin, sonst 
keine weitere Elektronik!

Habe das alte Ladegerät entsorgt, hab mir ab den "Adapterstecker" 
natürlich abgeschnitten.

Welches Ladegerät (Netzteil) kann ich jetzt dafür nehmen?

Geht auch eins mit U= 12V und mehr Strom? Oder könnte das den Akku 
beschädigen?

Danke schonmal!!

Autor: Otto (Gast)
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Hallo GrossmeisterB,

> nur Trafo + Brückengleichrichter drin, sonst
> keine weitere Elektronik!

diese wird wohl im Schrauber sein, so dass Du
jeden Trafo mit mindestens dem Strom, den der
alte Trafo und Brückengleichrichter und der
Spannung des alten Trafos hatte.

Gruss Otto

Autor: Christian R. (supachris)
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Das Schlimme ist, dass da meist kein bisschen Elektronik drin ist, 
sondern einfach nur ein nichtmal stbilisierter Strom dem Akku zugeführt 
wird. Merkt man deutlich dran, dass der Akku sehr warm wird beim Laden 
und auch nicht lange hält, wenn man ihn lange am Ladegerät lässt.

Besser ein geregeltes Akkuladegerät bauen. Anleitungen gibts ja wie Sand 
mam Meer hier im Forum und im Rest des Internets

Autor: Willi (Gast)
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Wiese sollte ein stabilisierter Strom den Akku besser laden?
Das schlimme ist die nicht vorhandene automatische Abschaltung - 
ansonsten ist das schon OK so.

Autor: SNT-Opfer (Gast)
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Bissel OffTopic, aber es ist dem Akku wirklich egal wie der Strom 
aussieht.
Siehe moderne Impulslader, nix mit Konstantstrom.

Die Frage ist nur ob der Threadstarter einen Lötkolben bedienen kann.
Bei wenig Elektronikkenntnissen aber handwerklichen Fähigkeiten, würde 
ich zu einem Bausatz vom C oder EL* raten. Nur zusammenlöten, 
Akkuleitung ran...fertich.
Ansonsten, die schon erwähnte Suche im Netz. Alle grossen 
Halbleiterhersteller haben NiCD/NiMH Lade-Controller im Programm, bissel 
was diskretes aussenrum und auch fertig.

Autor: SNT-Opfer (Gast)
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Oder (die guten sind leider nicht billig) ein Universallader aus der 
Modellbauecke kaufen, dort wieder nur das Kabel des Akkus ran.

Autor: Christian R. (supachris)
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Ich meinte eher, dass der Akku im leeren Zustand massig Strom aus dem 
Netzgerät zieht, viel mehr als der zulässige Ladestrom....daher die 
meist geringe Lebensdauer....

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Christian R. wrote:
> Ich meinte eher, dass der Akku im leeren Zustand massig Strom aus dem
> Netzgerät zieht, viel mehr als der zulässige Ladestrom....daher die
> meist geringe Lebensdauer....

Da wird doch sicher der Trafo entgegenwirken, indem er mit der Spannung 
runtergeht. (Innenwiderstand der Sekundärwicklung)

Autor: Stefan Winter (mobi)
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Nimm einfach ein Netzteil mit ca. 12V und 0,5 bis 1A.

Um den Akku ordentlich zu laden, empfehle ich den MAX 712/713 je nach 
NiCad oder MiMh. von Maxim.

Datenblatt ist dort erhältlich. weiterhin gibt es dort auch Samples.

Bye Mobi

Autor: GrossmeisterB (Gast)
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Also, Bedienung eines Lötkolbens wär kein Problem, einen Grundsatz an 
Elektronik-Material habe ich auch hier, nur momentan bin ich leider 
zeitlich sehr eingebunden, sonst hätte ich mir evtl. schon selber was 
"gelötet".

Im Schrauber selbst ist keine Elektronik, weil der Akku zum laden aus 
dem Gerät gezogen wird, also die Elektronik ist wenn dann im Akku.

Werde mich aber dann an den "Tip" von Stefan Winter halten und einfach 
ein "normales" 12V-Netzteil kaufen.

Sollte ich dann mal wieder mehr Zeit haben (nach meinem Umzug...), dann 
kann man sich ja immer noch ein richtig schönes Gerät zusammenbauen...

Autor: Tom (Gast)
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9,6 Volt hat der Akku, das sind 8 Zellen a 1,2 V. Ladeschlussspannung 
ist 1,44 Volt pro Zelle, das macht 11,52 Volt. So groß etwa könnte die 
Leerlaufspannung deines Ladegeräts sein.

Damit bei 9,6 Volt nur 400 mA fliessen, müssten 1,92V/0,4A etwa 5 Ohm in 
Reihe. Davon kannst Du die geschätzten, bereits vorhandenen 
Innenwiderstände abziehen. Bei dem Original waren die wohl etwa so groß.

Wenn Du etzt noch die Leerlaufspannung ein bisschen erhöhst, kriegst Du 
auch bei vollen Akkus ein bisschen Erhaltungsstrom.

So wäre es wohl am einfachsten - nennt sich R-Charakteristik.

Autor: gtf (Gast)
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Hi,
wenn du kein bock hast bei den schönen Wetter im Keller zu hocken, dann 
empfehle ich dir so Ansmann teile das eine war glaub ich ACS 410 anderes 
ACS
110. Das geile an den Ladern ist das die Timer und -dU abschaltung 
haben.
Die benutze ich auch bei meinem 8 zellen racing pack.
Die Teile (Ansmann ACS 410,110) funktionieren mit 4-10 NiMH Zellen 
tadellos.

Das wäre aus meiner sicht die einfachste lösung.
Viel spaß noch! :- )

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