Gast
#606818
Hallo Leute, kenne mich ein wenig in Elektronik aus, habe aber Folgendes noch nie so richtig verstanden: Wenn man eine LED an einer Spannung betreibt, die höher ist, als die Betriebsspannung, dann muss ich ja einen Widerstand davor setzen, um den "Überschuss" zu verbraten. Wenn ich aber eine LED mit genau der Spannung betreibe, warum wird dann häufig gesagt, dass trotzdem ein Widerstand benötigt wird ?? Man argumentierte hier immer mit Strombegrenzung. Aber: Ich ging immer davon aus, eine LED nimmt sich immer den Strom, den sie braucht, also quasi bei "normalen" LEDs oft eben die 20mA. Ich habe früher oft LEDs ohne Vorwiederstände benutzt, weil einfach die Spannung gestimmt hat oder eben so viele LEDs in Reihe geschaltet, bis es gepasst hat. Nie iste auch nur eine kaputt gegangen auch nicht über lange Zeiträume. Auch wenn man nun den Widerstand als Argument hernimmt, das dieser den Strom begrenzen würde, ich verstehe nicht, was dann ein Widerstand ausmachen sollte, wenn die Stromquelle mehrere Ampere liefern könnte (z.B. Autobatterie). Daher möchte ich gerne wissen, was *LEDs nie ohne Vorwiderstand !!* nun genau bedeuted und warum.