Uz-Wert bei Zenerdiode

Gast #607476
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wenn ich zwischen Data+ und Data- einer RS422-Verbindung zwei 
_Zenerdioden setzen möchte - welche Zenerspannung muss diese dann 
haben... ? RS422 hat ja Spannungen (differenz) von -7 / 12 Volt.

Zihat
Gast #607547
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Hallo!

Die Zenerdiode wird im Sperrbereich betrieben, im normalen Betrieb 
verhält sie sich wie eine normale Diode. Die Zenerspannung ist jene 
Spannung, bei der die Diode zu leiten beginnt. Durchfließen tut Spannung 
nie. Da die Zenerdiode nur eine begrenzte Leistung thermisch übersteht 
muss der Strom mit einem Widerstand begrenzt werden.
Ich würde an deiner Stelle statt der Zenerdiode lieber Serienwiderstände 
in die Leitung hängen. Das begrenzt den Strom sicher. Eine Zenerdiode 
begrenzt wie oben geschrieben nicht den Strom sondern die Spannung.

Grüße

Fasti
Gast #607564
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könnte mir jmd. kurz erläutern wie ich die beiden Zenerdioden dann 
dimensionieren muss? wenn die Spannungen die auftreten dürfen -7 / 12 
Volt bei RS422 betragen und der Strom max. 0.25mA sein darf.

Zihat
Gast #607622
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wähle die Zenerspannung (wenn VCC =3.3V - CMOS wahrscheinlich) mit 3.6V 
(Toleranz noch beachten)

für alle Eingangsspannungen die kleiner als diese 3.6V sind sperrt die 
Zenerdiode und die volle Eingangsspannung liegt an deinem CMOS-IC an.

Ist die Eingangsspannung größer als 3.6V wird die Z-diode leitend und 
die Eingangsspannung wird gleich der Zenerspannung -> am CMOS wieder nur 
die 3.6V vorhandne.
Gast #607698
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ok d.h. ich such mir zwei Z-Dioden mit Zenerspannung von 3.3V + 5% 
entspricht dann ungefähr den 3.6V die der IC aushält. wenn die eine 
Z-diode in Sperrrichung ist, ist dann nicht die andere in 
Durchlassrichtung und verbraucht Spannung? muss ich diese noch mit 
berücksichtigen bei der Einstellung der Zenerspannung

Uz = 3.3V + 5% - Udurchlass

Zihat
Gast #607703
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so eine Z-diode hat ja auch einen Widerstand von z.b. 60 Ohm  - bei zwei 
dann 120 Ohm.... muss ich dann den Abschlusswiderstand den so ein RS422 
Bus aufweist so ändern, dass dieser die Z-Dioden in die Berechnung mit 
einnimmt?

also z.b. Abschlusswiderstand 100 Ohm --> 1/120 Ohm (Dioden) + 1/100 Ohm 
--> daraus folgt 55 Ohm nach außen hin...
#607706
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Zihat wrote:
> so eine Z-diode hat ja auch einen Widerstand von z.b. 60 Ohm
Wer erzählt denn so was? Eine Diode hat oberhalb ihrer 
Durchbruchspannung einen sehr kleinen "Widerstand", d.h. ohne 
zusätzliche Begrenzung steigt der Strom bei einer geringfügigen 
Spannungserhöhung sehr stark an.
Gast #607712
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..60 Ohm  - bei zwei dann 120 Ohm.... ..

Woher beziehst du diese Information??

Der "Widerstand" einer 3,3V Z-Diode bei einer angelegten Spannung UNTER 
3,3V ist (idealerweise) unendlich! und über 3,3V ist er (idealerweise) 
Null. Gilb nur für die Sperrrichtung.

In Durchlassrichtung fallen, sobald Strom fließt, etwa 0;6..0,7V ab.
#607722
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> kann ich dann 3.9 Vz nehmen + 5% --> 4.1V - 0.7V = 3.4V

> oder wird die Durchlassspannung anders in die Rechnung miteingebracht?
Du hast zwei Spannungen in Reihe, einmal die Durchlassspannung der einen 
und zusätzlich die Zenerspannung der anderen Diode. Und addieren geht 
immer noch mit "+" und nicht mit "-"! Ist das so schwer zu verstehen?

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