Wer einen Windows-Kernelmode-Treiber schreiben will, kommt um das MS-DDK
leider nicht herum. Und sowas ohne MSDN-Abo anfangen zu wollen, ist mehr
als mutig, denn damit bekommt man Zugriff auf die entsprechenden Foren,
auf denen man Fragen von Fachleuten beantwortet bekommt.
Zur DDK-Dokumentation: Die für die 9x-Versionen war - wie Rufus schrieb
- eine einzige Katastrophe. Das hat sich jedoch in den vergangenen
Jahren radikal geändert: Die aktuellen Dokumentation zusammen mit den
Resourcen, die MSDN zum Thema bietet, würde ich als gut bis sehr gut
bezeichnen.
Das DDK wurde übrigens mittlerweile in WDK - Windows Development Kit -
umbenannt.
Generell sind Kernelmode-Treiber ein sehr heißes Pflaster, das man ohne
Not besser meidet: Die Systemstabilität hängt von jedem einzelnen
Treiber ab und das System ist ihnen ziemlich schutzlos ausgeliefert, da
sie auf dem Ring 0 laufen und alle Rechte des Betriebsystems haben.
Daß Windows nicht quelloffen ist, macht die Sache nicht eben leichter.
Linux ist da angenehmer...
Schlechte Kernelmode-Treiber, meist von Drittherstellern - häufig
natürlich bedingt duch die bescheidene Dokumentation - trugen viel zum
schlechten Ruf von Windows bei. Bei 9x war das einfach nur grausam...
Dazu kommt übrigen noch eine kleine, aber fiese Klippe: Wer hierzulande
MSDN nutzt, bekommt fürs selbe Geld nicht selten weniger Informationen
zur Verfügung gestellt, als US-Kollegen.