Den Eingangswiederstand halte ich für völlig unkritisch, der ist bei
allen Typen dermassen hoch, dass da keine Probleme zu erwarten sind.
Deine Anderen Punke sind alle relevant, wobei bei OpAmps eher von Iout
geredet wird als von Ausgangsimpedanz ist aber im wesentlichen das
selbe, da lohnen sich u.U. auch Buffer am Ausgang.
Weitere sehr wichtige Aspekte die du vergessen hast sind,
die Slew Rate in V/s (eher V/us), die Bandbreite festlegt (MHz),
die Stabilität (einige Opamps verhalten sich bei niedrigen Frequenzen
kauzig (Frequenzkompensation),
die Fähigkeit "Unity Gain Stable" häufig will man lediglich
Impedanzwandler haben und manche OPAs arbeiten nur bei höheren Gains
zuverlässig,
nicht zuletzt die Verzerrung, da kann man Geld ausgeben im Audiobereich.
;)
Alles in allem ist die Auswahl des richtigen OPAs nicht trivial, in
sachen Audio kann ich die HP von Tangent empfehlen.
http://tangentsoft.net/audio/opamps.html
-wiebel