Eigenschaften: Operationsverstärker

Gast #611127
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Hallo,

Operationsverstärker gibt es in allen preisklassen - was sind die groben 
unterschiede oder merkmale die ein Op haben sollte?

- hoher Eingangswiderstand (in welchem Bereich?)
- niedriger Ausgangswiderstand (in welchem Bereich?)
- single Volt supply oder pos. u. neg. spannung
- spannungsbereich für VCC
- Rail-ro-Rail

Zihat
#611135
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Den Eingangswiederstand halte ich für völlig unkritisch, der ist bei 
allen Typen dermassen hoch, dass da keine Probleme zu erwarten sind.

Deine Anderen Punke sind alle relevant, wobei bei OpAmps eher von Iout 
geredet wird als von Ausgangsimpedanz ist aber im wesentlichen das 
selbe, da lohnen sich u.U. auch Buffer am Ausgang.

Weitere sehr wichtige Aspekte die du vergessen hast sind,
die Slew Rate in V/s (eher V/us), die Bandbreite festlegt (MHz),
die Stabilität (einige Opamps verhalten sich bei niedrigen Frequenzen 
kauzig (Frequenzkompensation),
die Fähigkeit "Unity Gain Stable" häufig will man lediglich 
Impedanzwandler haben und manche OPAs arbeiten nur bei höheren Gains 
zuverlässig,
nicht zuletzt die Verzerrung, da kann man Geld ausgeben im Audiobereich. 
;)

Alles in allem ist die Auswahl des richtigen OPAs nicht trivial, in 
sachen Audio kann ich die HP von Tangent empfehlen.

http://tangentsoft.net/audio/opamps.html

-wiebel
#611139
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Michael Waiblinger wrote:
> Den Eingangswiederstand halte ich für völlig unkritisch, der ist bei
> allen Typen dermassen hoch, dass da keine Probleme zu erwarten sind.
Auch das kann man nicht allgemein behaupten. Die Eingangsimpedanz (bzw. 
der Input Bias Current) kann bei hochohmigen Quellen durchaus eine große 
Rolle spielen. Deshalb gibts ja extra sog. Elektrometerverstärker, bei 
denen diese Ströme im sub-pA-Bereich liegen.

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