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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Schaltnetzteil an Platine anschließen


Autor: Ingo (Gast)
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Hallo,

wie schließt man ein Schaltnetzteil (3.3V) an seine eigene Platine an? 
Das ganze geht bei mir über einen Hirose-Stecker. Geht das einfach vom 
STecker zum ersten IC? oder kommen da noch Kondensatoren oder 
Widerstände oder Schutzdiode etc. zum Einsatz?

Ingo

Autor: Nullpointer (Gast)
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Ja, kondensatoren waeren gut. Allenfalls ein Filter. Allenfalls ein 
Verpolungsschutz. Allenfalls eine Sicherung.

Autor: Ingo (Gast)
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gibt es eine bsp-schaltung von dieser geschichte im netz, so dass ich 
mir das mal anschauen kann, wie das andere machen?

Autor: Εrnst B✶ (ernst)
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Etwa so:
           ____             ___
     o ---|_--_|----------'-UUU--------------o
                    |                |
                    z               ---
Eingang             A 3.6V          ---     Rest der Schaltung
                    |                |
     o --------------------------------------o
(created by AACircuit v1.28.6 beta 04/19/05 www.tech-chat.de)


Also, Sicherung, 3.6V Zener-Diode, Spule, Kondensator.

Beim Verpolen oder Anschliessen von zu hoher Spannung fliegt die 
Sicherung.

Die Spule ist nur bei empfindlichen Schaltungen nötig, z.B. OpAmps mit 
hoher Verstärkung, ADC, ...

/Ernst

Autor: Ingo (Gast)
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vielen dank Ernst,

wie wird denn die Sicherung dimensioniert? entsprechend des max. 
möglichen Stroms?

Autor: Werner (Gast)
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welche Art von Kondensator sollte man denn dafür wählen? Einen Keramik 
oder Folienkodensator?

Gruß
Werner

Autor: Εrnst B✶ (ernst)
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Ja, nimm den Strom den deine Schaltung max. braucht, schlag vielleicht 
noch ein paar Prozent drauf, und nimm den nächstgrößeren Verfügbaren 
Wert.
Wenn auf der Platine viele/grosse Elkos sind, nimm eher eine mittelträge 
bis träge Sicherung (Einschaltstrom!) ansonsten flink.

/Ernst

Autor: Εrnst B✶ (ernst)
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Werner: ElKo, so 4.7 .. 100 µF, je nach Strombedarf deiner Schaltung. 
Spule so 10µH .. 100µH. Wenn das SNT halbwegs gut ist, reicht auch ne 
Ferritperle.

Sind so Pi-Mal-Daumen schätzwerte. Kannst die "optimalen" Werte auch 
berechnen, Stichwort Tiefpass, LC-Filter.

Kerkos oder Folie zusätzlich direkt bei jedem IC-Versorgungsanschluss, 
die sollten da aber eh schon vorgesehen sein, egal was für ein Netzteil 
man nimmt.

/Ernst

Autor: Werner (Gast)
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da bei den ICs hab ich bis jetzt 100nF oder die Angabe vom jeweiligen 
Datenblatt - und stets Keramik-SMD-Kondensatoren...

noch eine Frage zur eingzeichneten Sicherung: muss aber auch nicht 
unbedingt sein, wenn das Schaltnetzteil eh schon eine strom- und 
spannungsbegrenzung bzw. sicherung aufweist, oder?

Gruß
Werner

Autor: Olaf (Gast)
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es gibt auch ICs die sowas überprüfen (also Eingangsspannung und Strom) 
und dann dem HauptµC schicken - ist sowas sinnvoll?

z.B. MAX793T macht das z.B. für eine Batterie - wenn diese nicht mehr 
die Spannung aufbringt etc. dann gibts eine Fehlermeldung an den µC

http://datasheets.maxim-ic.com/en/ds/MAX793-MAX795T.pdf

Olaf

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