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Forum: Platinen Toner-Transfer-Kummer


Autor: Gast (Gast)
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Hallo Leute,

ich habe kein Glück mit dem Toner-Transfer. Ich habe es mit Bügeleisen 
und Laminator versucht. Die Platten vorher mit Scheuermilch blank 
gemacht und dann mit Aceton gesäubert.

Entwender ist die Temperatur beim Aufbügeln / Laminieren zu gering - 
dann hafter der Toner nicht und beim Abrubbeln im Spüli-Bad gehen 
Leiterzüge mit ab. Bei höherer Temperatur haftet der Toner besser, aber 
die Leiterbahnen werden dicker, SMD-Pads berühren sich. Hab schon 
verschiedene Papiere ausprobiert, am besten gingen bisher Seiten aus dem 
Stern; Reichelt - Katalog ist wahrsheinlich ähnlich.

Speziell beschichtetes Farblaserdrucker-Papier haftete sehr gut, aber 
von der Beschichtung (keine Ahnung was da drauf war) blieb offenbar auch 
etwas auf der Platine, so daß einige eigentlich blank aussehende Stellen 
nicht geätzt wurden.

Ich hab schon an meinem Platinenmaterial und Ätzbad gezweifelt, aber das 
gleiche Material, genauso vorbereitet, und dann mit dem Edding was 
draufgemalt und geätzt ist astrein.

Kann es an meinem Drucker liegen? (HP LaserJet 3200) Ich benutze keinen 
Tonersparmodus.. Habt Ihr noch Ideen / andere Vorschläge?

Autor: Jim (Gast)
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Tonertransfer ist immer Glücksspiel. Wenn Du mit einem Gesichtsbräuner 
belichtest und Dir eine Ätzmaschine von Reichelt/ Proma holst und ein 
bisschen probierst, kannst Du Dir schnell ein Protokoll zusammenstellen, 
was in mehr als 90% der Fälle die gleiche Qualität liefert. Ich hab auch 
mit Tonertransfer rumgemacht aber bei mir haftetet der nie richtig. Und 
Zeitersparnis gab es durch das aufwendige abrubbeln auch nicht. Von 
daher: Belichten!
Wenn Du trotzdem so weiter machen willst, versuche mal einen 
Tonersparmodus zu finden.

Autor: Gast (Gast)
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Ich glaube auch, ich werde es mit Belichten versuchen. Das schöne am 
Tonertransfer ist ja eigentlich, daß man, wenn der Transfer nicht 
funktioniert hat, es einfach nochmal probieren kann. Aber wenn es immer 
ein Glücksspiel ist, verliert man doch die Lust..

Ich hab als Tutorial zum Belichten hier den Artikel gefunden:

http://www.mikrocontroller.net/articles/Platinenhe...

gibt es noch andere gute Anleitungen in der Art? Was für einen 
Gesichtsbräuner meintest Du? (ist ja lustig..)

Autor: Torsten (Gast)
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>Was für einen Gesichtsbräuner meintest Du? (ist ja lustig..)

Einen ganz normalen Gesichtsbräuner (z.B. bei e-Bay ersteigert)
kann man wunderbar als Belichter benutzen, da er recht viel
UV-Licht in dem für die Platinen benötigtem Wellenbereich abgibt.

Nette Grüße
Torsten

P.S. ich benutze den Tonertransfer nur noch für den Bestückungsdruck.

Autor: sadasd (Gast)
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Gesichtrbräuner gebraucht von Ebay gibts für um die 10 Euro. Kauf nir 
nix neues!

Autor: Holger Krull (krulli) Benutzerseite
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Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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Autor: Thomas P. (Gast)
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mmh die Sache mit dem Scanner ist schon wirklich recht nett. Aber, ich 
lege meine Hand dafür ins Feuer, dass die Ausleuchtung bei größeren LP's 
nicht mehr ideal ist, da die Quelle viel zu nahe am zu belichtenden 
Material ist.

Ich belichte mittels 3,75€ Gesichtsbräuner (auch eBay) und lege diesen 
auf einen Pappkarton wo auf dem Boden des Kartons ein Fotorahmen 
(schlicht und ergreiflich) mit Rohmaterial und Layout liegt (also Layout 
aufs Rohmaterial und beides zusammen in den Fotorahmen gespannt, so dass 
Layout ideal aufliegt!). Abstand Quelle und Rohmaterial ca. 25cm. 
Belichtungszeit 90Sekunden; Ergebnis -> Super!

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