Hallo
Hab die Prozessorzündung von Hans Krause
http://www.12move.de/home/hanskrause/elektro.htm nachgebaut.
Jedoch gefällt mir die Ansteuerung der Zündspule nicht. Würde gerne den
gemeinsamen Anschluss der Beiden Spulen auf Masse Legen anstatt auf
+12V.
Meine Elektronikkenntnisse sind jedoch sehr begrenzt und ich verstehe
auch nicht wie der Zündfunke zustande kommen soll wenn der Gemeinsame
Anschluss auf +12V liegt. Wenn mir jemand das Sinnvoll erklären kann
werde ich es nicht ändern sondern so belassen. Original liegt dieser
Anschluss jedoch an meinem Motorrad auf Masse.
Habe mal unten die Endstufe der Zündung angehängt. Das ganze hängt am
Ausgang eines ATTiny2313.
Wäre über Anregungen aber auch kleine Schaltpläne für eine passende
Endstufe erfreut.
Habe bereits versucht Hans Krause zu Kontaktierne. Wenn jemand weis wie
ich ihn erreichen kann wäre ich auch dafür dankbar, da er sich unter der
Mail Adresse auf seiner Seite nicht meldet.
mfg Timo
Die Spule an Masse wird in dieser Schaltung nicht funktionieren.
Wie der Zündfunke zustande kommt (in Kurzfassung):
- OPtokoppler bekommt ein "high"
- es fliesst ein Basisstrom aus der BD236
- dadurch fliesst ein Basisstrom in die BD249C
- dadurch fliesst ein Strom durch die Spule (Primärwicklung)
- Die Spule baut ein Magnetfeld auf - es speichert Energie
- nun kommt im Moment des Zündens ein "low" vom uC
- beide Transistoren sperren, es fliesst kein Strom mehr durch die Spule
- dadurch bricht das aufgebaute Magnetfeld zusammen, und induziert einen
Funken in der Sekundärwicklung
- dieser Funken sucht sich seinen Weg durch die Zündkerze --> also
Richtung MASSE.
-fertig ist die Hexerei :-)
Hallo Carbolo,
>- dadurch bricht das aufgebaute Magnetfeld zusammen, und induziert>einen Funken in der Sekundärwicklung
[Klugscheiß-Modus an]
Ich hoffe nicht, dass es in der Sekundärwicklung der Spule zum
Funkenflug kommt.
Ich denke, was Du meinst ist:
- dadurch bricht das aufgebaute Magnetfeld zusammen und die Hochspannung
wird in die Sekundärspule induziert
- Die Spannung liegt am Luftspalt der Zündkerze an und dewr Zündfunke
springt über.
[Klugscheiß-Modus aus]
Gruß, der Kleinkarierte
Der BD249C ist nur für 100V ausgelegt. Wenn der deine Zündversuche
überlebt, dann wird deine Ansteuerung so langsamm sein das überhaupt
keine hohe Spannung induziert wird, ansonsten bräuchtest du einen
Überspannungsschutz am Kollektor, wodurch die Induzierte Spannugn auf
100V begrenzt wird.
Nimm eien Transistor der für mind. 400V ausgelegt ist und verbessere die
Ansteuerung. Kannst ja mal die Zündfrequenz mal erhöhen und darauf
achten ab wann der Transistor heiß wird. Warscheinlich wird er das jetzt
schon wenn er so langsam durschaltet.
Die Ansteuerung war bei mir immer das heikelste wenn die nicht genug
Strom liefert wird der Transistor bei höheren Frequenzen immer wärmer
weil er dann nicht mehr im Schaltbetrieb sondern im Linearbetrieb läuft
und dadurch viel Energie verheizt. Deshalb ist es ein guter Test einfach
mit der Frequenz höher zu gehen als nötig und das Temepraturverhalten zu
testen wenn kein Oszi vorhanden ist. Oder du nimmst gleich ein fertiges
Zündmodul aus dem KFZ-Bereich da diese sehr groß ausgeführt sind und
auch mal den Primärstrom begrenzen können(die unbenötigte Energie in
Wärme abführen können) mit so nen kleinen Transistor garnicht zu
vergleichen.
Danke erstmal für die schnellen Antworten.
Bis zu der induzierten Spannung in der Sekundärwicklung ist das ganze
noch klar. Aber brauch die nicht auch einen geschlossenen Stromkreis,
abgesehen von der Funkenstrecke der Zündkerze?
Dann würde die Hochspannung jedoch durch die Batterie meines Motorrades
fließen was mir nicht gefällt und auch tödlich für andere elektronische
Bauteile sein könnte.
Habe ich jetzt da einen Denkfehler oder ist das alles unbedenklich und
ich kann das ganze so betreiben?
@Elektronius
Da ich mich noch nicht getraut habe die Zündspule aus oben genannten
gründen anzuschließen und mommentan keinen Motor dafür habe kann ich das
noch nicht sagen. Wenn ich soweit bin werde ich aber darüber berichten.
mfg Timo
So hier die komplette schaltung
Da is auch ne Spannungsversorgung
@Thomas
Habe nicht so viel ahnung von der ganzen Materie.
Die Schaltung läuft aber in mindestens 2 motorrädern wie sie auf dem
plan ist.
mfg Timo
ja auf dem Bild fehlt der 12V Anschluß an die Zündspule, aber vielleicht
soll das mit der Klemme angedeutet sein.
Suche mal im Forum nach Zündung da wirste einiges inkl. Beispielen und
erklärungen finden, habe selbst schon einige Beiträge verfasst.
Ja 12V Anschluss fehlt, aber meine Frage ist ja immer noch nicht
beantwortet ob die Hochspannung durch meine Batterie geht?
Soll ich einfach anklemmen und sehen was passiert?
@Thilo.
Da ist die andere Ansteuerung einfacher und dem Problem das die
Zündspule "über" dem Transistor ist, ist auch nicht geholfen.
mfg Timo
Also 'über die Batterie' kann nichts gehen. Das komplette Bordnetz ist
Massebezogen. das heißt, dein Rahmen (des Bikes) ud die Gehäuse der
angeschlossenen Geräte sind mit Masse verbunden, daher kann da nix
passieren. Das einzige was passiert ist, dass deine Batteriespannung von
der Hochspannung abgezogen wird, was aber bei mehreren kV nicht ins
Gewicht fallen dürfte.
Als Schalter für die Primärspule der Zündspule würde ich sowoeso einen
MOSFET empfehlen, der verbrät weniger Verlustleistung. Gegen
Überspannung muss man diesen aber ebenfalls schützen.
So hab den Transistor mal grad abgeraucht.
Zünden tuts bis der zu heiß wird und das zeitliche segnet.
Hab in nem anderen Beitrag die Zündendstufe von Thomas gesehen, jedoch
stand da dabei, das es eine alte version ist.
Vielleicht könntest du eine neue Version einstellen, dann würde ichs mal
damit probieren.
mfg Timo
Mit welcher Frequenz wird denn das Ganze betrieben? Wenn der Optokoppler
die Flanken verschleift wir der transistor natürlich extrem schnell
heiß. Ansonsten, wie ich oben schon Schrieb, nimm einen MOSFET als
Leistungstreiber, eine Diode mit ca. 2kV Sperrspannung zum Schutz des
MOSFET, dann dürfte da nichts mehr heiß werden.
Wie ist das mit der Ladezeit der Spule? Wie kann ich die Ausrechnen oder
anders ermitteln, weil wenn die Spule ja darüber geladen wird raucht mir
der Transistor oder Mosfet warscheinlich aufgrund des großen
Sättigungsstrom auch ab.
mfg Timo
ja die Spule hat einen induktiven und einen ohmschen Widerstand wenn die
Spule gesättigt ist dann fällt der induktive weg und es spielt nur noch
der ohmsche eine Rolle wodurch der Strom stark ansteigt und der
Transistor meistens die grätsche macht. Mit dem Oszi kann man ermitteln
wann das Ding in die Sättigung geht. Oder aber du verlängerst immer die
Ladezeit bis du merkst das die Temp am Transistor steigt. Es gibt auch
Transistoren die einen Diagnoseausgang haben z.B. STM VB027, ist aber
schwer zu bekommen das Teil.
Beim IRF1404 sollten genügend Reserven vorhanden sein. Bei einem RDSon
von 4mOhm und über 200A Spitzenstrom dürfte das eher für die Zündspule
schädlich sein.
Im Zweifelsfalle einfach einen Versuchsaufbau machen un den Strom
messen. Ohmisch kann die Primärseite ja gemessen, und damit der
Maximalstrom errechnet werden. Nun noch Impulse mit größer werdender
Impulsbreite draufgeben, dann sieht man ja bei welcher Impulsbreite der
Maximalstrom erreicht ist.
Hallo alle miteinander.
Aus hoffnung das doch noch wer in den thread schauen wird atell ich mal
meine Frage.
Hat von euch noch wer die mzs.zip vom Hanskrause.
Da die Seite ja offline ist hab ich sie bisher nirgends gefunden.
Würde mich sehr freuen wen mir wer dieses Archiv schicken könnte danke.
Fals sie noch wer hat bitte an hirschwerner13@gmx.at.
Danke
als soweit ich das sehe Haben diese zündspulenanordnungen alle ein
gemeinsames Problem
entweder lieggt der gemeinsame anschluss an plus und die Hochspannung
geht durch die Batterie
oder er liegt am collektor der endstufe, und die Hochspannug geht über
den Transistor bzw die primärspule und die Batterie
Beides halte ich für suboptimal
am sinnvolsten wäre ein Zündspule mit galv. getrennten Wicklungen.
die hatte glaube ich die anschlüsse 1,4,15 und Masse(Gehäuse)
> entweder lieggt der gemeinsame anschluss an plus und die Hochspannung
geht durch die Batterie
Das war aber immer schon so und hat sich auch bewährt. Wo ist das
Problem?
Mal grundsaätzlich:
Bei dieser Schaltung fehlt der Kondensator an der Primärseite, den kann
man nicht einfach weglassen, weil er erst einen ordentlichen Lichtbogen
ermöglicht. Ohne gibt's nur einen kurzen Funken, der zur ordentlichen
Zündung des Gemischs nicht ausreicht. Motorschäden sind die Folge- so er
denn überhaupt einigermassen läuft.
Zum anderen hat jedes Auto jünger als 20 Jahre eine bessere Zündung
serienmässig. Aber wer meint, wer könnte es besser, kann ja mal mit
seiner selbstgebauten Zündung zur Abgasuntersuchung fahren....
> Wenn ich das richtig sehe, so will da jemand sein Moped tunen.
Dann stellt sich nur noch die Frage, wer schneller zuschlägt, sein armes
Motörchen oder die Grünen .....
Ich hab mal ne frage was für eine datei wird auf den 2313 geflasht?
ich hab die schaltung nur es passiert nix außer das der ausgang pd5
blinkt und pd6 manchmal leuchtet
danke schon mal im vorraus
na die main.hex aus dem Unterverzeichnis AS356
alternativ kannst dir ein eigenes hex-file mit Avrstudio erstellen.
dann kannst auch gleich den Quellcode noch ein bissel verbessern, allein
die Funktion calc02value in Verbindung mit der div17u frisst ganz schoen
Prozessortakte.
Zum Flashen empfehl ich Dir den AVR-910 vom Klaus Leidinger in
Verbindung mit dem Flashprogramm OSPII.
Ich hatte Probs mit Ponyprog und meinem guten alten PAR-Kabel. Die
wollten bei 10MHz nimmer (allerdings mit nem ATmega8515).
gruss
wolf