Ich will in mein Laptop eine 160GB Festplatte einbauen. Jetzt ist eine
40GB Festplatte drin. Ich will aber nicht die ganzen Programme neu
installieren. Kann ich irgendwie den ganzen Inhalt der 40er Festplatte
auf die 160er Kopieren? Die 160er Festplatte kann ich dabei nur per USB
anchließen.
Ich hatte mal an einem anderen PC zwei Festplatten gespiegelt, dabei
wurde dann aber auch die größere Festplatte nur noch mit der falschen
Kapazität erkannt weil ich wahscheinlich irgnedwie den MBR versaut habe.
Und das soll natürlich nicht passieren. Ich will die vollen 160GB
nutzen, oder etvl zwei Partitionen (40+120).
Kopier nicht die ganze Festplatte, sondern nur den Inhalt der einen
Partition, die Du zu haben scheinst.
Also: auf der neuen Platte eine Partition mit 160GB anlegen, dann mit
dd if=/dev/hda1 of=/dev/sda1
die Daten umkopieren und danach mit resize_reiserfs oder resize2fs das
Dateisystem auf 160GB "aufblasen".
@Reinhard Max
Ich kenne mich leider nicht mit Linux und co aus, also benötige ich eine
Windows kompatible Lösung.
@defekter_netzschalter
Mit welchem Prog kann ich ein Image der Kompletten HDD erstellen? Kann
ich dafür Nero verwenden?
Entstehen Probleme weil auf der HDD, von der das Image erzeugt wird, ja
auch das Betriebssystem zu dieser Zeit läuft?
Wenn ich das Backup auf die 160er Festplatte kopiere, stimmt dann die
Größe, oder ist diese dann nur noch 40GB groß und ich muß die Größe
anpassen?
Matze wrote:
> Ich kenne mich leider nicht mit Linux und co aus, also benötige ich eine> Windows kompatible Lösung.
Das dachte ich mir schon, aber Da Du nicht erwähnt hast, für welches
Betriebsystem Du eine Lösung suchst, habe ich die für mich
naheliegendste Lösung beschrieben. ;)
Leider schreibst Du nicht, welches Laptopmodell und welches
Betriebssystem incl. Dateisystem eingesetzt wird.
Das kopieren über USB kannst Du vergessen.
Für manche Laptops gibt es einen HD-Einschub, den man statt dem DVD-LW
einsetzten kann. Sonst nimm einen Desktop-PC und besorge dir zwei
Konverter für 2,5" HDs.
Da die neue HD über 128GB groß ist mußt Du vor dem kopieren dafür
sorgen, daß diese Größe vom BS unterstützt wird.
Es gibt mehrere Tools (wie z.B. Ghost), die beim Kopieren auch die
Partitionsgröße ändern können.
GeraldB wrote:
> Das kopieren über USB kannst Du vergessen.
Wieso das denn? Worin soll das Problem liegen, den Inhalt der
eingebauten Festplatte auf eine USB-Platte zu kopieren, wenn man davon
absieht, daß es vielleicht etwas länger dauert, als wenn beide Platten
direkt per IDE angeschlossen wären?
@Reinhard Max
Das Problem ist Windows, da es bei laufendem BS Probleme geben kann,
offenen Dateien zu kopieren. Und unter DOS muß man erst mal USB-Treiber
finden.
@Matze
Schreib mal welche Windows-Version incl. ServicePack eingesetzt wird.
Ich sehe auch kein Problem beim kopieren per USB. Ne Linux-LiveCD
gebrannt, davon gebootet, und alles rübergezogen. Nix mit Treiber für
Dos suchen. Und so kompliziert iss ne LinuxLiveDistri auch wieder nicht.
Jedenfalls nicht im Vergleich mit nem zusammengepanschten Dos...
Files zu kopieren, ob mit USB oder anders, ist etwas haarig. Leider
werden auch auf NTFS-Filesystemen von allerlei Programmen nach wie vor
FAT-kompatible 8.3-Namen verwendet. Jene Namen, die vom NTFS mehr oder
weniger unsichtbar als 8.3-kompatible Kürzel langer Datei- und
Verzeichnisnamen vergeben werden ("C:\PROGRA~1\..." oder so). Wenn diese
Namen beim Kopiervorgang über Bord gehen oder neu gemischt werden, ist
der Erfolg eher bescheiden.
Nimm TrueImage. Damit kannst du die Festplatte 1:1 klonen. Die
Partitionsgrößen werden bei Bedarf auch automatisch angepasst.
Das neue TrueImage unterstützt auch USB-Laufwerke.
Also ich benutze xp SP2.
True Image klingt eigentlich ganz gut. Ich werde aber auch erstmal
versuchen die Quellfestplatte in ein USB Gehäuse zu stecken, mit Nero
das Image auf einen anderen PC ziehen, und danach das Image wieder in
das USB Gehäuse mit der neuen Festplatte stecken. So ist das
Betriebssystem auf der Quelle wenigstens nicht aktiv.
P.S. Kann es sein dass mir einige Programme dann ärger machen weil sie
sich bei der registrierung die Seriennummer der Festplatte mit
gespeichert haben? Das gilt speziell auch für mein Win XP?
>Kann es sein dass mir einige Programme dann ärger machen weil sie>sich bei der registrierung die Seriennummer der Festplatte mit>gespeichert haben?
Ja, dass kann passieren, ist aber selten. Die meißten Programme nutzen
für die Lizenz die MAC-Adresse eines eingebauten Netzwerkadapters.
Ich habe auch im Notebook von 20 auf 120GB aufgerüstet, das Plattenimage
mit Knoppix und dem "dd"-Befehl auf die größere Platte rübergespielt und
anschließend die Partitionsgröße wieder mit Knoppix und "Qtparted" auf
das Maximum vergrößert. Hat problemlos funktioniert.