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Forum: Offtopic Ikea Sparlampe öffnen


Autor: Jim (Gast)
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Hallo,

ich sitz grad hier uns schreibe eine Antwort auf einen Thread und zack: 
flackert meine Sparlampe und geht dann ganz aus. Ich würde mich gern mal 
im Innenleben umschauen und sehen ob es vielleicht nur ein 
durchgebrannter Kondensator ist. Nur wie bekomme ich das Ding 
zerstörungsfrei auf? Es handelt sich um eine 20 W Ikea Lampe. Hier ein 
Bild:
http://www.ikea.com/ms/de_CH/img/bulbs/100_636_19_...

Grüße,
Jim

Autor: S. H. (fat32)
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gar nicht? neue kaufen

Autor: yalu (Gast)
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Die Kunststoffgehäuse sind normalerweise verklebt, d.h. das Öffnen ist 
allenfalls zerstörungs_arm_ möglich. Mit einem Schraubendreher kann man 
versuchen, das Ding vorsichtig aufzuhebeln. Hinterher kann man es mit 
einem temperaturfesten Kleber wieder zusammenpappen.

Autor: Jim (Gast)
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Und warum nicht? Kaputt ist sie doch eh, ich hab nix mehr zu verliéren 
(außer villeicht das was bei einem Wohnungsbrand dann mit wegfackelt...)

Autor: lampendreher (Gast)
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dazu musst Du nur den Nippel durch die Lasche ziehen und mit der kleinen 
Kurbel ganz nach oben drehen, da erschein dann sofort ein Pfeil und auf 
den drückst Du dann drauf, und schon is die Lampe auf! ^^ aua

Autor: Master Snowman (snowman)
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im kreis herum aufsägen, wie hier im bild: 
http://www.kleiber.li/elektronik/belichtungsgeraet.html

Autor: Jim (Gast)
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Hadb sie aufbekommen. Einfach nur an den Ecken mit einem Schraubenzieher 
aufdrücken. Sogar die Kontakte zur eigentlichen Lampe waren nur 
gesteckt. Fehler finde ich aber keinen. Alle Bauteile sehen gut aus, die 
beiden unkenntlichen Transistoren sind iO, der Hochspannungselko und 
nirgendwo Schmorspuren. Hab mir ein paar Bauteile behalten und der Rest 
geht zum Recycling. Schade.

Autor: Jim (Gast)
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Die Lebensdauer war echt Scheiße. Gekauft vor 2 Jahren, jden Tag im 
Schnitt 5h dauernd an. Also um die 3000 h. Das hätte ich billiger haben 
können. Sauerei! Das einzig Gute war die schnelle Aufwärmzeit. Aber wir 
haben noch zwei andere von Ikea, eine davon braucht eine halbe Stunde 
bis alle 3 Windungen hell leuchten. So ein Schrott den Ikea da verkauft. 
Hab gestern erst eine Schreibtischlampe für 5 Euro aufgeschraubt und das 
Netzkabel getauscht. Zugsicherung? Beim Aufschrauben einfach zerbröselt. 
Trafo? Lag lose ime Inneren. Geilomat sowas.

Autor: Sebastian (Gast)
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I dioten
K aufen
E infach
A lles

Autor: Jim (Gast)
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Sag das nicht. Meine Freundin hat eine Osram Sparlampe die sogar dimmbar 
ist, war sauteuer und nach etwa einem Jahr bröselt innen die weiße 
Beschichtung ab. Jaja, UV Licht ist gut für die Haut, hehe.

Autor: FRAGENSTELLER (Gast)
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@ jim

ist doch lange die lebensdauer ;-)

beleuchtungskörper gekauft (6-flammig) eine stunde in betrieb zwei
energiesparlampen flackern und aus. das ganze ging aber auf garantie. 
:-)

p.s. nicht von ikea sondern aus einem sogenannten lampenstudio.

Autor: yalu (Gast)
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Das mit der hohen Lebensdauer der Energiesparlampen scheint reine
Glücksache zu sein. Nachdem bei mir eine Osram nach deutlich unter
3000 h den Geist aufgegeben hat, kaufte ich eine Billig-Noname von
Obi, damit's nicht so weh tut, wenn sie nicht lange hält. Naja, die
war dann schon nach 3 Wochen (deutlich unter 100 h) übern Jordan.
Immerhin habe ich anstandslos Ersatz bekommen.

Meine allererste ESL vor ca. 12 bis 15 Jahren war eine Philips. Die
dürfte ihre angegebene Lebensdauer schon lange überschritten haben und
erreicht nach einer Gedenksekunde nach dem Einschalten sofort die
volle Helligkeit. Vielleicht liegt's auch an der niedrigen Leistung
von 9 W.

Ansonsten habe ich noch eine größere Philips und eine General
Electrics unter Beobachtung, die sind aber erst ein bis zwei Jahre
alt. Mal schauen ...

Autor: Thilo M. (Gast)
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Na sowas, wo doch grade propagiert wird Strom mit den Dingern zu sparen! 
;)
Scheint doch eher von der Wirtschaft gesteuert zu sein.

Ich habe vor 15 (!) Jahren mehrere 13W-Noname Lampen gekauft, die mit 
normalem Starter, flackern bim Einschalten. Haben schon einen Umzug 
mitgemacht. Betrieb ca. 6h täglich (Flur), ist noch keine einzige 
gestorben! :)

Autor: A. W. (wiwil)
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Ich musste leider vor kurzem von meiner Energiesparlampe Abschied 
nehmen. Eine Uralte Philips 18W noch so richtig mit Vorschaltgerät 
Starter und dem geriffelten Glas drumrum wie es damals Standard war. Hat 
aber mit Sicherheit fast 20 Jahre gahalten. Betriebsstundenmäßig kann 
ich schlecht sagen, ist auf jeden Fall sehr oft geschaltet worden, was 
im Winter bei kaltem Zimmer etwas nervig war, weil die ganz schön lange 
rum geflackert hat.
Aber das war noch Qualität. Heute ist das doch auch bei den 
Markenherstellern nur noch billige Fernostware. Hatte auch mal ne Osram 
die nach 2 Jahren hin war.
Aber was will man denn bei Ikea-Lampen für 3€ auch wirklich erwarten?
Interessant finde ich, dass meist das Rohr, bzw. dessen Innenleben den 
Geist aufgibt (außer bei besagter Osram-Lampe, denn die hat bei uns mit 
Vorschaltgerät und Sofortstarter noch schätzungsweise 5 Jahre gemacht 
und musste nur weichen, weil wir ne neu Lampe bekomen haben, wo das 
Vorschaltgerät nicht mehr so einfach unterzubringen war.). Muss da bei 
der Gasfüllung un der Beschichtung ziemliche Unterschiede geben.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Als die Energiesparlampen mit Vorschaltgerät im Sockel aufkamen, hatte 
ich mir für 35 DM eine Osram geleistet. Die Röhre war eingekittet, 
irgendwann löste sich der Kitt, die Röhre wackelte - aber leuchtete 
fröhlich weiter.

Das Ding hatte ich in einer Schreibtischlampe - war deutlich zu lang 
dafür, aber macht nichts.

Nach 28 Jahren bei täglicher Betriebszeit von ~5 Stunden hat sie das 
Zeitliche gesegnet.

Die 35 DM hat sie mehrfach wieder eingespielt...

Autor: Mike (Gast)
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Ich hatte nur einmal richtig Pech mit einer Energiesparlampe. 
Billigmodell aus dem Baumarkt, funktionierte nur ca. 6 Monate, brauchte 
dann immer länger zum Starten. Eines Tages wollte sie gar nicht mehr 
zünden, nur ein orangefarbenes Glimmen kam aus der Röhre. Ich dachte 
mir, die muss erst warm werden, aber nach 5 Minuten gab es einen Knall, 
das Oberteil mit der Röhre wurde abgesprengt und fiel aus der 
Deckenleuchte. Anschliessend konnte ich viele kleine Papierfetzen und 
Lötzinnreste aus dem Teppich klauben, und mich über hässliche 
Brandlöcher ärgern. Die Sicherung im Zählerkasten verhinderte zum Glück 
Schlimmeres.
Eine Untersuchung der Lampe ergab, dass ein Elko geplatzt war, 
vermutlich als Folge des Versagens einer Diode.
Ich habe die Lampe dann in den Baumarkt zurückgebracht, dort kam nur 
Achselzucken und der Hinweis auf den Container, wo ich sie kostenlos 
entsorgen könne.
Seitdem gebe ich etwas mehr aus und habe keine Probleme mehr.

Gruss
Mike

Autor: Christoph Z. (rayelec)
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Ich gehe regelmässig zu unserem Recyclinghof und nehme alles mit, was 
Energiesparlampe heisst. Dabei habe ich die Erfahrung gemacht, dass 
zwischen 10% und 50%(!!!) der mitgenommenen Lampen noch einwandfrei 
funktioniert (uns Schweizern scheint es einfach zu gut zu 
gehen...)*kopfschüttel*
Die Exemplare, welche nicht mehr funktionieren kann man in etwa 1/3 zu 
2/3 teilen in "Elektronik abgeraucht" und "Lampe am Ende". Letzteres 
lässt sich leicht mit einem Multimeter überprüfen (einer der Heizwendel 
ist unterbrochen). Ist der Wendel noch dran, aber lediglich entzwei, 
kann man ihn mit einem Kondensator 22n/400V= überbrücken und die Lampe 
wird mit Glück nochmals 1-2 Jahre ihren Dienst tun! Viele moderne Lampen 
sind einfach zusammengesteckt - ohne Löt- oder Crimpverbindung zur 
Röhre. Da hab ich schon oft aus 2 defekten Lampen eine neue gemacht. 
Seit 15 Jahren ist das Einfamilienhaus meiner Eltern und nun auch meine 
Wohnung auf diese Weise sozusagen gratis "erleuchtet". Ich bezahl' 
lediglich den Strom...

Mit diesen aus Kompakt-Sparlampen gewonnenen Vorschaltgeräten kann man 
auch nackte 18- und 36W-Röhren, welche mit induktivem Vorschaltgerät 
nicht mehr zünden, noch lange, lange weiterbetreiben...

Gruss
rayelec

Autor: Erik S. (erik_s)
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Klingt gut, nur versuch mal in BRD was ausm Recyclinghof mitzunehmen. 
Das Zeug ist nämlich (wenn ich mich richtig erinnere) dessen Eigentum 
und davon etwas zu entwenden ist Diebstahl. Seit mit Müll richtig Geld 
zu machen ist, ist das ganze nicht mehr so einfach.

Anonsten Daumen hoch für deine Tätigkeit. Würden sich mehr Leute auf 
solche Art betätigen, würde das viel Müll und Energie einsparen.

Autor: Christoph Z. (rayelec)
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Bei uns ist es schon auch so, dass man nicht überall alles mitnehmen 
darf. Ich habe das Glück, dass mich die Jungs auf dem städtischen 
Recyclinghof schon fast seit Kindesbeinen kennen und mich auch 
reinlassen, wenn nicht gerade Gefahr im Anzug ist (Chef oder ähnliches 
Getier). Zudem ist hier in der Schweiz jeder Laden, welcher solch Lampen 
verkauft auch verpflichtet, diese zurückzunehmen. Oft stehen die 
Sammelbooxen einfach so beim Eingang und wer freundlich fragt, wird man 
dort nie abgewiesen. (Die Paula, welche dafür zuständig ist, hat 
schliesslich nichts dagegen, wenn sie die Kiste weniger oft leeren muss 
;-)
Was sonstigen Elektronikschrott angeht, welcher hier zu einem Teil 
praktisch neuwertig ist, muss ich leider auch sagen, dass unser 
Landesweiter Recyclingverband (SWICO) auch nur geheuchelten Umweltschutz 
lebt. Von diesem Material kriegt man nämlich rein gar nichts raus, auch 
nicht mit betteln oder stänkern und von wegen Student usw. Die wollen 
verdienen und möglichst viel Material vom Markt nehmen, damit wieder 
neues gekauft wird (und damit die auf jedem Gerät erhobenen Gebühren 
kassiert werden können).
In diese Recyclinghöfe fahre ich nur sehr ungern, weil mir als 
Elektroniker dort das Herz blutet und in mir die Galle hochkommt, weil 
mir auf die Finger geklopft wird, wenn ich was mitnehmen will.

Gruss
Christoph (alias rayelec)

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Ich habe auch mehrere 18 Watt Leuchtstofflampen mit "Vorschaltgeräten" 
aus defekten Energiesparlampen ausgerüstet. Die funktionieren teilweise 
schon seit Jahren. Meist kann man auch noch ein paar "vernünftige" 
Bauelemente
wie DIAC´s und Transistoren mit hoher Uce ernten. Mein Kompagnon "gibt" 
in mehreren Wohnblocks den Hausmeister und versorgt mich mit defekten 
Energiesparlampen.

MfG Paul

Autor: SNT-Opfer (Gast)
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Wegen billig oder nicht...
Kaufe seit Jahren die Energie-Spar-Lampen vom "Bauhaus" grün-weisse 
Verpackung.
Das sind definitiv welche aus der Fertigung von OSRAM, selbes Gehäuse, 
selbe Röhrenform, selbst der Zeichsatz der Laser-Beschriftung ist 
gleich, es steht nur nicht Osram drauf.
Lebensdauer ? Alle drei Jahre verrecken die, Stunden Zahl verschieden, 
aber min 5h am Tag.
Faszinierend ist nur die "Qualität", habe drei Lampen in einer Leuchte, 
alles zeitgleich ersetzt, nur witzig war, das sie nach den 3 Jahren auch 
fast zeitgleich verreckt sind, Abstand ca 2h ;-o

BTW:
Aus der Ausbildung (Osram) weiss ich noch ganz sicher, das die Standart 
Allgebrauchslampe auch für Praktiker und Ikea verpackt wurden. In der 
Regel waren es Lampe mit minimal Mängeln (Glühfaden halter nicht 100% im 
Lot, Ünregelmässigkeiten im Glas, etc.)

Autor: Christoph Z. (rayelec)
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Die aktuellen Ikea-Lampen sind definitiv nicht von Osram (komplett 
anderes Design), hingegen sind die sehr verdächtig ähnlich zu den 
Megaman-Teilen vom C*, nur 3-4x günstiger. Ein Schelm, wer Böses dabei 
denkt...
@ SNT-Opfer: Deine Lampen haben immerhin ca 5500h gemacht, was zwar 
nicht berauschend, aber akzeptabel ist. Bei so "gleichzeitigem" Ausfall 
würde bei mir aber der Verdacht externer Einflüsse aufkommen...

gruss
rayelec

Autor: SNT-Opfer (Gast)
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@rayelec

Könnte ne Möglichkeit sein, zu sehen waren aber nur die üblichen 
"Schäden", also das Glas um den Elektroden war geschwärzt. Wenn es 
Überspannung war, hätte es mehr mitnehmen müssen.
Tippe eher auf normalen Verschleiss.
Aber letztlich kann man die kaufen, preislich um die 3-4€.

Autor: Paul Baumann (Gast)
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SCHLAGZEILE:
Tausend Energiesparlampen gestohlen - Polizei tappt im Dunklen!

:-))
Paul

Autor: Rumpelstilz (Gast)
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Hallo Energiesparer,

das Recycling und die Wiederverwendung von Komponenten aus 
Energiesparlampen in allen Ehren:

Das ist im Prinzip eine gute Sache.

Ich hoffe, Ihr geht alle manierlich mit den darin befindlichen 
Glaskolben um.

Wenn schon die Glaskolben bei der Entsorgung zerstören, dann bitte auch 
gleich über der Mülltonne ein paar mal tief inhalieren, damit der Dampf 
nicht mehr sonstwo in die Umwelt gelangt!

Die Gasfüllung? Mindestens 2,5 mg Quecksilber als Dampf pro Lampe im 
Schnitt. Natürlich haben die Hersteller sich durchaus bemüht, diese 
Menge zu senken. Aber, das Funktionsprinzip ist Quecksilberdampf.

Wodurch die Röhren zu schnell kaputt gehen, obwohl die Elektronik heil 
bleibt, ist meiner Ansicht nach der Effekt, daß die auf den Elektroden 
aufgebrachte Schicht, z.B. Bariumoxid, um die Austrittsarbeit der 
Elektronen zu verringern, wie bei der längst vergangenen Röhrentechnik 
angewandt, viel zu dünn ist, um Material und Geld zu sparen, und somit 
schnell verschleißt.

Korrigiere mich bitte mal jemand, z.B. ein Doktor in Physik, wenn nötig.

Vor etwa 2 Wochen, gab es im WDR eine Sendung über Vor- und Nachteile 
des neuerlich diskutierten Zwangs zum Einsatz von Energiesparlampen, und 
daß dies Zur Zeit noch ein Schuß nach hinten ist. Dort wurden alle 
Aspekte diskutiert, auch und ganz besonders die Entsorgung.

Die meisten der querbeet befragten Bundesbürger wußten noch nicht mal, 
daß es sich bei der Energiesparlampe um eine Quecksilberdampflampe 
handelt, welch giftiges Material sich darin befindet, wie auch bei 
Leuchtstoffröhren im herkömmlichen Begriff.

Es gibt wenig Aufklärungsarbeit, also, in 90 Prozent die einfache 
Entsorgung über die Mülltonne. Man spürt die Konsequenzen ja nicht 
unmittelbar. Irgendwann kratzt sich jemand und geht zum Hautarzt, und 
was es in der Richtung sonst noch alles gibt! Die Untersuchung geht dann 
selbstverständlich nicht konkret in Richtung dieser Ursache. Unter den 
Spiegelherstellern im 19. Jahrhundert war die Sterberate hoch. Und bei 
Amalgamplomben in den Zähnen, macht man heute ein Riesen-Theater um 
Quecksilber-Auslösungen aus dem Amalgam.

Andererseits, versuchten umweltbewußte Menschen mit Kenntnis über die 
Schadstoffe, ihre Lampe umweltgerecht zu entsorgen. Da gab es so 
Probleme wie z.B.: In 90 Prozent der Fälle ist das Entsorgungsfahrzeug 
nicht zum angegebenen Termin an der Stelle, an der es sein sollte. Die 
Entsorgung funktioniert damit definitiv nicht. Als Arbeitnehmer, der 
seinen gestrafften Tag terminlich regeln muß, geht es aber nur nach 
Terminen...

Die Rechnung ist einfach: Entsorgt ein kleines Dorf mit 1000 Einwohnern 
einmal im Jahr eine Energiesparlampe pro Einwohner ohne funktionierendes 
Recycling-System, so gelangen jährlich 2,5 Gramm reines Quecksilber in 
die Umwelt, zunächst über die Luft, da Quecksilber ein leicht flüchtiges 
Metall ist. Beim nächsten Regenschauer gelangt es in den Acker und in 
die Nahrungsmittelkette, wenn wir es vorher bei der Zerstörung der Röhre 
noch nicht eingeatmet haben (und das ist für die betreffende Person noch 
schlimmer).

Ich erinnere mich an einen Fall als kleines Kind, wobei meine Mutter das 
Quecksilber eines zerbrochenen Fieberthermometers einfach mit 
Löschpapier vom Boden aufsaugte und in den Mülleimer warf. Daß das Zeug 
dann dort verdampft, sich an den Wohnungswänden niederschlägt, es dort 
wieder ausgast und man es jahrelang einatmet, daran dachte niemand.

In der Fernsehsendung gab es eine Schätzung, daß durch die 
Energiesparlampen in Deutschland so 700 kg reines Quecksilber pro Jahr 
in die Umwelt gelangen.

Unsere Äcker und damit die Nahrungskette, sind bereits durch 
Absonderungen aus dem Industriezeitalter entweder durch die Luft oder in 
Klärschlämmen, unwiederruflich cadmiumverseucht. Cadmium: 1000 mal 
toxischer als Blei. Das Cadmium entweicht aus der Erde einzig und 
alleine ausschließlich über die Aufnahme der Nutzpflanzen, unsere 
Lebensmittel. Und damit erhält bzw. erhöht sich dieser Kreislauf: Essen 
-> Klärschlamm -> plus weitere Zuführung aus der Industrie.

Die Entsorgung ist es!!!

Ansonsten, lasse ich mich gerne zum Einsatz von Energiesparlampen 
überzeugen, wenn die auch mal ein Preis- Leistungs- Verhältnis gegenüber 
der Glühlampe erreichen, denn die aufgedruckten Lebensdauern, wurden 
bisher bei mir "immer" deutlich unterschritten. Am schlimmsten: 4 Lampen 
von Aldi, alle 4 überlebten 2 Monate nicht.

Ansonsten, bin ich in einer Zeit aufgewachsen, am Wechsel zu den ersten 
Halbleitern, in der en Masse Quecksilberdampf-Gleichrichter, Thyratrons 
u.ä. in Betrieb waren und auch entsorgt wurden, und ich über deren 
Verbleib nichts weiß. Tonnenweise Quecksilber, sehr sehr viel mehr als 
heute. Damals, gab es noch kein Umweltbewußtsein. Entsorgung??? Wo??? 
Sind damals ausrangierte gigantische 
Hochleistungs-Quecksilberdampf-Gleichrichter der Verzinkerei, des 
Stahl-Werkes, Aluminium-Werkes oder der Eisenbahn, auf der Müllkippe 
gelandet??? Wie hat man das denn 1960 oder 1970 gehandhabt?

Normalerweise, befindet sich Quecksilber auf der Erde in gebundener 
Form, z.B. Quecksilbersulfid, Zinnober, wie in den Abbaugebieten, da 
stört es auch nicht.

Autor: SNT-Opfer (Gast)
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Korrekt !

Ansich müsste die ESL auch den netten "nicht in Mülltonne" Aufkleber 
haben, hab noch nicht drauf geachtet.
In meinem bescheidenen Umkreis konnte ich wenigstens durchsetzen, dass 
defekte ESL und Leuchtstoffröhren gesammelt werden und dann einmal im 
Jahr zum Recyclinghof gebracht werden.
Nur wie sieht es da aus ?
Alte Lacke kommen in die bekannten Stahlbehälter für Sondermüll, aber 
nicht die Röhren, die landen in einem Blechschrank, der weder eine 
Bodenwanne noch Gasdicht ist. Zudem liegen die Röhren direkt auf dem 
Metallboden, beim Transport per Gabelstapler kann davon ausgegangen 
werden, dass einige Röhren brechen. Toll !
Es ist, leider wie so oft in D-Land, alles nur halbherzig.
Falls die Politiker mal was sinnvolles machen wollen, speziell im 
Zusammenhang mit der Abschaffung der Allgebrauchslampe, sollten sie den 
Herstellern mal klar machen, das zu den Lampen auch ein Recyclingsystem 
gehört.
Von Osram weiss ich nur, dass sie die Leuchtschicht aus alten Röhren 
auswaschen und recyclen, aus Kostengründen.
Ebenso ist es doch völlig unsinnig, die zu 95% intakte 
Vorschaltelektronik jedesmal zu entsorgen.
Warum werden die Röhren nicht gesockelt ???
Also Vorschaltgerät und Röhre einzeln anbieten ! Das würde eine Menge 
Elektronikschrott vermeiden. Aber ich glaub nicht, das wir das noch 
erleben dürfen. Leider.

Autor: Thilo M. (Gast)
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>Also Vorschaltgerät und Röhre einzeln anbieten !

Gibt's. Von DULUX. Bei Reichelt zu kaufen.

Autor: Thilo M. (Gast)
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Nur die OSRAM-Vorschaltgeräte für die DULUX-Lampen hat er wohl nicht.

Autor: SNT-Opfer (Gast)
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Ich meine ja generell.
Das es die vereinzelt gibt ist ja möglich, nur jedesmal irgendwo 
"mühsam" die neuen Leuchtmittel besorgen...das macht der gemeine Kunde 
nicht.
Die Faulheit ist ein starker Trieb, solange es die nicht überall gibt 
und sich  auch noch ein Kostenvorteil gegenüber den kompletten Lampen 
ergibt, wird das wenig Verbreitung finden.
Denke mal, dass die wenigstens bei Reichelt oä. ihre ESL kaufen. Das ist 
ja das Problem.

Autor: SNT-Opfer (Gast)
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BTW:
Da sind es warscheinlich die Leuchtmittel, für Lampen mit eingebauten 
EVG, bzw. KVG. Die sind kaum verbreitet, da meist von hochpreisigen 
Herstellern wie Erco oder Sill.

Was ich auch nicht verstehe, warum im privat Bereich es kaum möglich 
ist, Gasentladungslampen zu bekommen, bzw. Leuchten für selbige.
Der Markt wären die Leute, die sich die (fürchterlichen) Designer 
Baustellenstrahler mit 500W Halogenbrenner in die Bude stellen. Nur das 
die Variante mit Metalldampf wesentlich weniger Energie verbraucht (ca. 
1/8).
Nur müsste auch dort ein vernüftiges Recyclingsystem dazu gehören.
Ich persönlich bin ein grosser Fan der Gasentladungslampen, viel Licht, 
wenig Abwärme. Moderne Vorschaltgeräte ermöglichen sogar teilweise 
Dimmbarkeit oder ein Umschalten der Lichtfarbe.
Aber leider trifft man diese Technik im privat Bereich fast nur bei 
Videobeamern oder bei Oberklasse Fahrzeugen, und dort sind die 
Leuchtmittel auch mehr auf Leistung getrimmt, als auf Lebensdauer. Und 
das die Hersteller sich die Leuchtmittel teuer bezahlen lassen, ist wohl 
war.
(Was zum Teil aber an der aufwendigen Fertigung liegt, aber nur zum 
Teil)

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