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Forum: Platinen Belichtungsmaschine


Autor: Trunes P. (trunes)
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Hey Leute!!!

Ich habe eine ,,Belichtungsmaschine" entwickelt:

Mit einem µC, einem LCD, ein paar Tastern und zwei Leuchtdioden steuere
ich ein Paar Energiesparlampen an (über einen Transistor zum Relai), um 
die Platine zu belichten. Mit denDisplay und den Tastern kann man die 
Zeit verstellen. Ich habe das ganze noch in ein Gehäuse gebackt. Über 
den Energiesparlampen befindet sich ein Plexiglas wo ich die Platine 
hinauflegen kann.

Wenn jemand interesse an dem Projekt hat, stelle ich es ins Internet.

MFG Trunes

Autor: Thomas (Gast)
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Schonmal ausprobiert?

Autor: Andreas Jakob (antibyte)
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Reicht der UV Anteil normaler Energiesparlampen denn aus,
um die Platinen in angemessener Zeit zu belichten ?

Ich denk die müssen damit sehr lang belichtet werden.

Gruß
Andreas

Autor: Stefan (Gast)
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Ist die Ausleuchtung homogen?
Was für Lampen sind das? Bringen die die nötige Wellenläge (teilweise) 
um eine Platine zu belichten?

Autor: Platinenbauer (Gast)
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Hi Trunnes

... mal etwas konstruktive Kritik.. nicht falsch verstehen.

nur 2 Energiesparlampen? da gibts sicher Probleme:
- wie ist die gleichmäßige Ausleuchtung größerer Platinen? In der Mitte 
überbelichtet und am Rand wenig belichtet. Außerdem hast du eine enormen 
Versatz bein Belichten , da das Licht nicht parallel sondern kegelförmig 
auf die Platine trifft.Aussenliegende Leiterbahnen werden breiter 
(Schattenwirkung) Nicht umsonst arbeiten Profis immer mit parallelen 
UV_Licht

-Enegiesparlampen haben zwar das erforderliche UV von etwa 400... 420nm 
als zu geringen Anteil,und  die Leistung reiht nicht aus, um sichere 
Belichtungen auszuführen.
Wie lange belichtest du? Und wie groß ist der Versatz von Vorlage zum 
fertig entwickeltem Leiterbild? Einfach mal beides übernander legen.

Mein Vorschlag:

Kauf dir bei Ebay zwei gleiche Nasenbräuner (kriegste jetzt für Lasch) 
und verwende da deine MC-Elektronik.
Und dazu hast du die haargenau passenden UV-Leuchtstoffröhren. Welche 
einzeln um die 10 Teuronen kosten würde.

Ich belichte nur mit UV-Röhren (175 W Gesamtleistung , 30 Sekunden)

Gruß
Platinenbauer

Autor: Johannes M. (johnny-m)
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Also normalerweise ist das Glas der Röhren weitgehend UV-undurchlässig 
(und das ist ja auch so gewollt, das UV-Licht soll ja drin bleiben). 
Deshalb haben die speziellen UV-Röhren ja auch Quarzglaskolben, was u.a. 
dazu führt, dass die Dinger ziemlich teuer sind. Sollte mich wundern, 
wenn da brauchbare Belichtungszeiten rauskommen. Außer, wenn die 
UV-Bänder, die zum Belichten gebraucht werden, nicht ganz verschwinden.

Autor: Platinenbauer (Gast)
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@ Johannes

genau, die Art der Leuchtschichtbeschichtung in den Röhren ist der 
Knackpunkt. Bei normalen Leuchtstoffröhren und auch E-Sparlampen wird 
absichtlich das UV in sichtbares Licht umgewandelt. Anders ist es bei 
speziellen UV-Leuchtstoffröhren, diese sollen UV abgeben und (als 
Heimsonne) auch dadurch bräunen.

Fakt ist: E-Sparer und Normale LS-Röhren sind nicht geeignet zum 
Belichten, der UV-Anteil ist einfach zu gering.

Platinenbauer

Autor: Johannes M. (johnny-m)
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Platinenbauer wrote:
> @ Johannes
>
> genau, die Art der Leuchtschichtbeschichtung in den Röhren ist der
> Knackpunkt.
Die eigentlich weniger. Denn auch, wenn der Leuchtstoff beschädigt ist, 
soll kein UV-Licht austreten. Und die "normalen" Glassorten, die für 
solche Lampen Verwendung finden, sind weitgehend UV-undurchlässig 
(ähnlich wie die für Fenster meist verwendeten Silikatgläser).

> Bei normalen Leuchtstoffröhren und auch E-Sparlampen wird
> absichtlich das UV in sichtbares Licht umgewandelt. Anders ist es bei
> speziellen UV-Leuchtstoffröhren, diese sollen UV abgeben und (als
> Heimsonne) auch dadurch bräunen.
Richtig. Und dafür muss man die Kolben extra aus Quarzglas herstellen, 
was die Lampen teuer macht. Ein einfaches weglassen des Leuchtstoffes 
reicht bei normalen Lampen nicht aus.

Autor: Trunes P. (trunes)
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Hallo,

Ich habe den Vorteil darin gesehen, dass ich mit meiner Platine deutlich
näher an die Lampen kann als mit normalen. UV- Lampen wollte ich mir 
nicht
kaufen, da sie mir einfach zu teuer waren. Ich kann die 
Energiesparlampen
jedoch problemlos durch UV- Rohren austauschen. Ich habe in einem 
Tutorial über belichten gelesen,  dass man mit einer Schreibtischlampe 
-> Energiesparlampe ca. 5 min belichtet.
Ich konnte meine Belichtungsmaschine leider noch nicht testen, da ich 
kein Platinenmaterial mehr habe. Vielleicht kann ich es übers Wochenende 
testen.

Ich werde euch auf dem Laufenden halten, sonst werde ich es noch gegen 
UV- Röhren tauschen.

Ps.: Danke für eure Antworten

MFG Trunes

Autor: Trunes P. (trunes)
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Ps.: Dies ist die Seite wo ich gelesen habe, dass es mit 
Energiesparlampen
     funktioniert:
     http://bwir.de/aufbaumethoden/platinenaetzen

Autor: Alexander Ofner (Gast)
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Hi,

Also ich würde da UV-Leds empfehlen, die haben den großen Vorteil, dass 
sie mit niederspannung betrieben werden können und man erreicht bei 
ausreichend enger platzierung der Leds eine sehr gut Qualität, da die 
meisten Typen ja nur in einem Winkel von ca. 20° abstrahlen.

Als Nachteile sind jedoch die teuren Leds und der etwas Zeitfordernde 
Aufbau anzuführen. Am einfachsten funktioniert der aufbau wenn man eine 
normale Europlatine oder größer nimmt und dann die Leds so einbaut, dass 
zwischen 2 Leds ein Abstand von 2 Löchern besteht. Natürlich sollte der 
Belichtungsabstand ca. 8-10 cm betragen, um eine gleichmässige 
Ausleuchtung zu erreichen.

Außerdem sollte man darauf achten, ein Netzteil zu verwenden, dass eine 
geglättete ausgangsspannung liefert, da es bei einem schlechten Signale 
sonst zu lokalen Belichtungsfehlern kommen kann. Ein Freund von mir hat 
z.B. ein Belichtungsgerät aus UV-Röhren für nen Gesichtsbräuner 
aufgebaut und das ganze in einem Scannergehäuße untergebracht, 
allerdings waren seine Ergebnise immer bescheiden, da die Zündung der 
Röhren extreme Störungen hervorgerufen hat.

Ich verwende zur zeit ein Belichtungsgerät mit 100 UV-Leds mit 2000mcd 
leuchtstärke auf einer europlatine angebracht. Der abstand beträgt ca. 8 
cm zur zu belichtenden Platine und meine Belichtungszeit ungefähr 3 
minuten. Damit erreiche ich ergebnise bis 0,3mm Leiterbahnstärke bei 
0,2mm Abstand ohne Fehler an den Leiterbahnrändern.

Mfg, Alex

Autor: Trunes P. (trunes)
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>Als Nachteile sind jedoch die teuren Leds und der etwas Zeitfordernde
>Aufbau anzuführen.

Genau das war mein Grund warum ich Energiesparlampen verwendet habe.
Ich werde dies testen und euch dann bescheid sagen, ob das gute 
Ergebnisse liefert.

Mfg Trunes

Autor: Nullpainter (Gast)
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Ich hab auch etwas experimentiert. Pflanzenwachslampen gehen, es dauert 
aber. Und Strom brauchen die Dinger. Irgendwann war's mir zu bloed und 
ich habe einen fertigen Belicher von ISEL gekauft. Der laeuft jetzt 
noch, seit 10 Jahren. Man sollte genuegend UV zur Verfuegung haben, da 
die Leiterplatte und der bedruckte film dann zwischen zwei Glasplatten 
geklemmt wird. Und die nehmen auch noch UV weg.

Autor: MNR (Gast)
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Möglicherweise ist Plexiglas auch nicht so UV-durchlässig, wie es in 
diesem Fall nötig wäre.

Autor: Trunes (Gast)
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Ich teste das jetzt und werde euch dann nocheinmal fragen, wie gut eure 
Ergebnisse sind. Dann könnten wir vl einen kurzen Beitrag für alle
,,Neulinge" schreiben.

Ich habe jedoch selber noch keine erfahrung, aber hätte sicher Sinn, ein 
kurzes Tutorial zu schreiben. Vielleicht könnte es ja dann auf diese 
Seite gestellt werden. Wenn jeder einen guten Tipp gibt hätte man sicher 
schon ein gutes Tutorial.

Was meint ihr?

Mfg Trunes

Autor: Platinenbauer (Gast)
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@ Trunes

wie sind die Tests gelaufen?
Lass uns nicht dumm sterben...

Platinenbauer

Autor: Trunes (Gast)
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Die Platinen kommen leider erst am Di. bzw. am Mittwoch.
->Vielleicht kann ich es daher erst am Wochenende testen da ich
arbeiten muss.
Werde euch aber SICHER informieren.

Mfg Trunes

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Trunes wrote:

> Ich habe jedoch selber noch keine erfahrung, aber hätte sicher Sinn, ein
> kurzes Tutorial zu schreiben. Vielleicht könnte es ja dann auf diese
> Seite gestellt werden. Wenn jeder einen guten Tipp gibt hätte man sicher
> schon ein gutes Tutorial.

Tu dir keinen Zwang an.
Ergänze einfach den Artikel
http://www.mikrocontroller.net/articles/Platinenhe...
mit deinen Erfahrungen

Autor: Trunes (Gast)
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Ich denke das beantwortet die Frage ob man mit Energiesparlampen 
belichten kann.

Autor: Jim (Gast)
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Boah die Platine auf der Seite ist ja Megascheiße. Schlimm das sowas ins 
Netz gestellt wird. Das wär mit nem Edding handgezeichnet besser 
geworden. Eine Idee für diesen Fall wäre vielleicht eine 
Schwarzlichtlampe! Sollte es unter 
http://www1.conrad.de/conrad/layout2/detail.fh?fh_...
geben. Ich hoffe der Link geht! Aber das sind einfach ESLs mit UV statt 
normalem Licht. Die passen auch in Deine Fassungen. Das Plexiglas würde 
ich aber austauschen! Das Zeug ist nicht UV-durchlässig!

Autor: Jim (Gast)
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Nochmal ein anderer Link auf das Ding:
http://www.conrad.de/goto.php?artikel=596949

Autor: Platinenbauer (Gast)
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ich stelle mir imer wieder die Frage, warum manche hier Experimente mit 
Schwarzlicht, E-Sparer und sogar schreibtischfunzeln machen.

Es gibt bei Ibäh Gesichtsbräuner zur zeit für ein Appel und n Ei, damit 
habt ihr jederzeit 100prozentig sichere Ergebnisse.

Das Vorgehen ist an Einfachtheit kaum zu überbieten:
- Glatte Unterlage mit Platine
- darauf Schicht an Schicht die Vorlage
- Glasplatte drauf
- Gesichtsbräuner drauf
- einschalten, Sekunden zählen (lassen) ausschalten
- entwickeln und weiter wie üblich

Vorteil der UV-Leuchtstoffröhrenbestückten Bräuner ist, das auch große 
Platinen mit feiner Auflösung und ohne Versatz belichtet werden können.
Meine größten Platinen waren mal knapp A4 -Format!

Wichtig ist immer, das das Licht SEMKRECHT die Vorlage durchstrahlt, 
alles andere wird Murks.

Schafft ihr das auch mit einer Schreibtischlampe oder einer 
Energiesparfunzel??

Also investiert Euer Knoffhoff besser in etwas Richtigem, zb 
Elektronische Starter oder MC-Timer. Da ist noch Potential drin..

Gruß
Platinenbauer

Hab mir die "Platine" im og Link angesehen. Grauenvoll! Das hätte Fred 
Feuerstein mit Hammer und Meißel besser hinbekommen...

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Platinenbauer wrote:

> Hab mir die "Platine" im og Link angesehen. Grauenvoll! Das hätte Fred
> Feuerstein mit Hammer und Meißel besser hinbekommen...

Der Fairness halber muss man aber auch sagen, dass die Platine
grauenvoll ist, weil auch das Layout schon grauenvoll ist.
Da war wohl nichts mit 'Layout mehrmals deckend exakt
übereinander drucken'.

Allerdings: Wenn ich Fotos von so einer Platine in eine
Anleitung gebe, dann würde ich mich schämen.

Autor: Peter S. (Gast)
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tach

kennt einer von euch die vorteile von vakuum belichtungsmaschinen?
sind die einfach genauer oder schneller?

Autor: Platinenbauer (Gast)
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@ Peter S

Vakuumbelichtungsgeräte (-maschinen) sind nicht schneller sondern 
genauer.
Zwischen Vorlage und zu belichtender Platine befindet sich ein Vakuum, 
über der Vorlage noch eine druckfeste und UV-durlässige Folie.dadurch 
wird die Vorlage wirklich fest an die Platine gepresst (durch äußeren 
Luftdruck) Infolge dessen lassen sich feinere Struckturen belichten und 
es gibt so gut wie keine Fehlstellen durch mangelhaften Filmkontakt und 
daraus resultierenden seitlichen versatz oder Unterstrahlung.

mal so grob erklärt.

Platinenbauer

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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Hm.. bei mir müssen die Beiden RS Kataloge dafür herhalten :)

Autor: Peter S. (stachow)
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ich ab mir jetzt ne vakuum belichtungsmaschine (-gerät) von isel 
gebraucht gekauft (40€). hatte vorher ne selbstgebaute, aber für 40€ 
dachte ich mir lohnt sich das. hab mal im internet geschaut und neu 
kosten die ja schon ca. 600€ (conrad).

Autor: Trunes (Gast)
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Hallo,

Also ich habe die Belichtungsmaschine jetzt getestet.
Ich habe am Boden noch eine Alufolie als reflexion befestigt.
Ich belichte ca. 10min.
Ich bin mit dem ergebnis auch sehr gut zufrieden.

-> Man kann mit Energiesparlampen belichten und man kann auch
durch Plexiglas belichten.

Mfg Trunes.

Autor: Trunes (Gast)
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Ich hätte noch eine Frage:
Ich habe mir vom Conrad Fotobeschichtete Platinen bestellt.
Als ich aber die Schutzfolie abgezogen habe hat man schon das
Kupfer gesehen. Ist der Fotolack also durchsichtig -> Wie sollte ich 
dann aber entwickeln?
Die Bestellnr. der Platine ist 528269

Autor: Platinenbauer (Gast)
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Hi Trunes

die Fotoschicht von den beschichteten Platinen sieht schwach grünlich 
und durchscheinend aus. Das Kupfer ist also durch zusehen. Obwohl Lack 
drauf ist. Das ist so richtig.

Hatte das früher mal gesehen, aber lange ist es her, da ich selbst 
laminiere.

Hast du mal den Verzug gemessen? Also fertig geätztes Leiterbild und 
deine Belichtungsvorlage übereinander gelegt? Da du eine Punktförmige 
Lichtquelle hast dürften die weiter an den Rändern liegenden Bahnen 
etwas danebenhauen.
Sofern es nicht "Grobmotoriker-Elektronik" ist, wo es nicht so stört.

Gruß
Platinenbauer

Autor: Platinenbauer (Gast)
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Nachtrag (no Edit als Gast)

wenn der Fotolack richtig belichtet wurde, zeigt dieser an den 
belichteten Stellen einen farbumschlag, glaube Violett, und der 
nichtbelichtete Rest bleibt grünlich und wird durch entwickeln 
runtergewaschen. dann liegt das Kupfer frei und kann abgeätzt werden. 
Abgedecktes Leiterbild bleibt natürlich drauf.

Über den Ansatz von Entwicklern kann ich nichts sagen, ich arbeite nur 
mit Festfilmlaminaten (negativ arbeitend). Irgendwie war da was mit 7gr 
Naoh pro Liter, weiß ich nicht mehr so genau.

Gruß
Platinenbauer

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Platinenbauer wrote:

> wenn der Fotolack richtig belichtet wurde, zeigt dieser an den
> belichteten Stellen einen farbumschlag, glaube Violett, und der
> nichtbelichtete Rest bleibt grünlich und wird durch entwickeln
> runtergewaschen.

Das darf man sich jetzt allerdings nicht als tiefviolett vorstellen.
Ist eher so, dass man genau schauen muss und die belichtete Platine
im richtigen Winkel zum Licht halten muss, dann sieht man die
Bahnen in einer anderen Farbe als den Hintergrund.

> Über den Ansatz von Entwicklern kann ich nichts sagen, ich arbeite nur
> mit Festfilmlaminaten (negativ arbeitend). Irgendwie war da was mit 7gr
> Naoh pro Liter, weiß ich nicht mehr so genau.

Ich nehm ca. 10g / Liter. Ist meiner Erfahrung nach aber nicht
so kritisch.

Autor: Trunes (Gast)
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>die Fotoschicht von den beschichteten Platinen sieht schwach grünlich
>und durchscheinend aus. Das Kupfer ist also durch zusehen. Obwohl Lack
>drauf ist. Das ist so richtig.

Danke für eure antworten.

Doch wenn ich nun fertig belichtet habe und dann entwickle, weiß ich 
doch nicht, ob ich entlich fertig bin, da der Lack doch unsichtbar ist.
Gibt es da einen ,,Trick" oder so?

MFG Trunes

Autor: Platinenbauer (Gast)
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Hi Trunes,

bevor es ans endgültige belichten geht, musst du zuerst eine 
Belichtungsreihe machen,das heisst also eine Platine "im Dienste der 
Wissenschaft" opfern.
Es gibt ja auch fotolack in Sprayflaschen, nennt sich Positiv 20. damit 
kannst du fehlgeschlagene Platinen neu mit Fotolack beschichten.Oder 
auch dies Platine nach dem test.

Die belichtungsreihe geht so:
eine Platine (bsp Euro oder anderes maß) mit der Belichtungsvorlage 
abdecken, zusätzlich wird aber die Vorlage noch mit UV undurchlässigen 
Material (Pappe öä) streifenweise abgedeckt.Belichtungsvorlage gegen 
verrutschen mit Tesa sichern.
Beispielsweise hast du eine Platine von 160mm Länge.Wenn du nun eine 
Streifenbreite von 20mm machen würdest, und jeder Streifen mit 2 Min 
belichtet würde, käne für den ersten Streifen eine Belichtungszeit von 
16 Min raus und für den letzten dann nur noch 2 Min. Du musst nur die 
Abdeckpappe alle 2  MIn um 20mm verschieben.

Dann geht die Platine ins Entwicklerbad, und anhand der 
stehengebliebenen Leitermuster kannst du das optimalste raussuchen und 
einfach die Belichtungszeit abzählen, bsp 6.teststreifen war optimal, 
ergibt in dem beispielsfall 6x2 Min = 12 Min Belichtungszeit.
Dieser  Wert ist konstant für alle nachfolgenden zu belichtenden 
Platinen, vorausgesetzt, das der Abstand Lampe-Platine immer gleich ist.

Nur ist eine ESparlampe extrem UV-leistungsschwach,ich weiß nicht ob du 
es schaffts deinen Platine innerhalb dieser zeit zu belichten, hier 
müsstes du die belichtungszeiten für die einzelnen streifen evtl 
erhöhen.

Gruß
Platinenbauer

Autor: Trunes (Gast)
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>Nur ist eine ESparlampe extrem UV-leistungsschwach,ich weiß nicht ob du
>es schaffts deinen Platine innerhalb dieser zeit zu belichten, hier
>müsstes du die belichtungszeiten für die einzelnen streifen evtl
>erhöhen.

Ich habe schon einmal Geätzt und bin bei einer Belichtungszeit von ca 10 
min.

Doch mein Problem ist, dass der Fotolack von meinen neuen Platinen
durchsichtig ist und weiß daher nicht wie lange ich entwickeln muss.
Aber meiner Meinung nach ist ein Fotolack drauf, da ich mit dem 
Durchgangsprüffer getestet habe -> hatte keinen Kontakt.

MFG Trunes

Autor: Platinenbauer (Gast)
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Auch der durchsichtige Fotolack zeigt nach dem belichten einen geringen 
farbumschlag an, den du bei seitlichem betrachten sehen würdest.

Teste es mal: draußen scheind die Sonne und lege mal so ein Stück 
einfach in die Sonne und schau es dir zuwischendurch immer mal an, da 
siehst du welche farbe eine erfolgreiche Belichtung hätte.

Platinenbauer

Autor: Bernhard (Gast)
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Hi,

Irgendwie hat der Link nicht funktioniert.
Es handelt sich um eine Schwarzlicht UV-Energiesparlampe mit der 
Artikelnummer 596930-62 (15Watt / 12,50EUR)

Gruß
Bernhard

Autor: Bernhard (Gast)
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Hi,

wir belichten aktuell Platinen mit einer handelsüblichen 100Watt
Glühlampe.
Die Ergebnisse sind aber nicht sehr befriedigend.
Unter der Glasplatte wird es selbst bei kurzen Belichtungszeiten (10min)
extrem heiss.
Im Layout sind wenige Teile der Platine zwar entwickelt (zumindest sieht
es nach dem Entwicklerbad so aus), aber diese Bereiche werden nicht
geätzt.
Verbrennt in diesen Bereichen die Photoschicht?

Aus diesem Grund habe ich etwas im Internet gestöbert und bin auf diesen
Thread gestossen.
Meine Frage:
Was haltet Ihr von dieser Lampe?
(http://www1.conrad.de/scripts/wgate/zcop_b2c/~flN0...)

Gruß
Bernhard

Autor: Fabian Heinemann (fabianh)
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Ich würde LEDs empfehlen. Hab mir auch gerade vor ein paar Tagen nen 
LED-Belichter gebaut mit 260 LEDs pro Euroformat. Mit Gehäuse und 
Streifenraster komme ich auf ca. 35-40 Euro Material. Belichtungszeit 
von 50sec! Wenn ich wieder ne gescheite Kamera hab, mach ich mal Bilder 
vom Ergebnis. Aber das Teil ist so kompakt, da werde ich nie auf etwas 
anderes umsteigen. Passt alles in dieses Gehäuse:
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=4;GROUP=C712;...



MfG Fabian

Autor: Geniesser (Gast)
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> Was haltet Ihr von dieser Lampe?

Das funktioniert so nicht, schreib einfach Conrad und die Artikelnummer 
dahinter ;)

Autor: Bernhard (Gast)
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Hi,

Irgendwie hat der Link nicht funktioniert.
Es handelt sich um eine Schwarzlicht UV-Energiesparlampe mit der
Artikelnummer 596930-62 (15Watt / 12,50EUR)

Gruß
Bernhard

Autor: Timbo (Gast)
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GESICHTSBRÄUNER!!!!! Checkt es doch endlich mal. Nix anderes ist 
billiger und direkt so ideal verpackt!

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