Stromloser AVR - pins nach masse oder tristate?

#615711
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Naja, hängt davon ab, wie der VCC-Pin vom AVR verbunden ist.

Wenn der fest auf GND liegt, ist der IO-Pin auch niederohmig an GND.
Wenn VCC floatet, versorgst du dir den AVR über den IO-Pin, ist dann 
zwar nicht ganz so niederohmig, einige mA kann der dann aber schon 
ziehen.

Liegt an den beiden Dioden, die intern von jedem Pin nach GND und VCC 
gehen.
Gast #615724
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ich seh schon.. da muss noch ein zusätzlicher Transistor her...

die Anwendung ist eine "simple" spannungsschaltung


P FET mit source and Batterie
Gate via Widerstand auf Source

Drain zum System
Gate via Schalter auf Masse
AVR auch ans Gate

idee war

Wenn alles aus ist (Anfang) haben S und G die gleiche Spannung - P FET 
sperrt. Drückt man den Schalter wird die Gate spannung kleiner als die 
Source Spannung - P FET leitet und versorgt das System.
Das System checkt die Batteriespannung und wenn diese OK ist zieht es 
das Gate auf Masse runter. Schalter kann losgelassen werden. System kann 
sich bei zu kleiner Spannung selbst abschalten.

Da aber nun der AVR die dioden drin hat wird das so nicht gehen sondern 
ich werde noch einen PNP Transistor an den AVR hängen müssen um den 
Dioden Effekt im AVR abzufangen. Basis über widerstand an AVR, Emitter 
an Masse, Collector ans Gate vom Fet.


Falls jemand verstanden hat was ich sagen wollte - wäre er/sie so 
freundlich mich drauf hinzuweisen wenn da schon wieder was schlief geht?

Tobi
#615784
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Das ist meiner Meinung nach unnötiger Aufwand. Sinnvoller wär's, einen 
der neueren (möglicherweise pico-power) AVRs zu verwenden. Den kannst du 
dann dauerhaft an der Batterie lassen und einfach schlafen legen. Im 
tiefsten Tiefschlaf ist der Stromverbrauch gemäss Datenblatt noch 100nA 
oder sowas. Um das mit der Abschaltung gescheit hinzubekommen muss man 
schon recht genau wissen was man tut. Sonst ist bestimmt irgendwo noch 
ein Pull-Up oder irgendwas, das Strom verbrät. So kannst du den Rest der 
Schaltung mit einem FET abklemmen und alle Pins auf Masse legen. So 
sollte nix mehr passieren.
Gast #615795
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Schon ein normaler Lowpower (3.3V) AVR zieht nur sehr wenige uA. Wenn 
man mit 1.8V typen arbeitet, benoetigt man Zusatzhardware, um die 
Spannung fuer den Betrieb wieder auf 3.3V anuzheben. Dies, da sich mit 
1.8V keine Peripherie ansteuern laesst.
#615801
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Nullpainter wrote:
> Schon ein normaler Lowpower (3.3V) AVR zieht nur sehr wenige uA. Wenn
> man mit 1.8V typen arbeitet, benoetigt man Zusatzhardware, um die
> Spannung fuer den Betrieb wieder auf 3.3V anuzheben. Dies, da sich mit
> 1.8V keine Peripherie ansteuern laesst.

Das ist wohl war. Aber ich habe mir eben mal das Datenblatt des 
ATmega644 (Ohne P) angeschaut, im Power-down Modus zieht der bei 3.3V 
weniger als 0.5uA. Da kommt es natürlich noch darauf an, welche 
Peripherie noch läuft, doch wenn es möglich ist, den AVR komplett 
abzuschalten, ist es wohl auch möglich, sämtliche Peripherie 
abzuschalten, da zum Aufwecken ein externer Interrupt genügen sollte. 
Sollte keiner dieser Pins mehr verfügbar sein, könnte es auch mit einem 
Taster an RESET gehen, doch dann wird halt das Programm jedesmal neu 
gestartet. Auch wenn man im Betrieb auf den Knopf drückt.
Gast #615835
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Wenn ein Geraet einen Resetknopf hat gehoert es schon zu den sehr 
wenigen Geraeten, die direkt einen Benutzer haben. Es ist schon 
schwierig genug, ein Geraet mit dem Sleepmodus eines Lowpower AVR laufen 
zu lassen. Meist stellt die Peripherie andere Anforderungen. Ein LCD 
laeuft bevorzugt mit 5V. Es gibt auch 3.3V Typen, die ziehen aber viel 
mehr Strom, da die -9V hilfsspannung oder so fuer den Kontrast mit einem 
Wandler erzeugt werden. Dem LCD den Strom wegnehmen geht nicht, da das 
Geraet dann tot erscheint. Das Backlight ist natuerlich ausgeschaltet. 
Unter ein paar mA zu kommen ist mit einem LCD, das einen Controller hat, 
nicht trivial. Ein Tastenfeld, oder sonstige Kontakte ?   Ein 1MegaOhm 
pullup, laesst schon ein paar uA runter. Optokoppler ? Da laeuft unter 
einem mA sowieso nichts. Von allen Bauteilen muss man die 
Speisungsstroeme, die Eingangsstroeme, die aktiven Betriebsstroeme und 
die aktiven Betriebszeiten abklaeren. Der Prozessor alleine zieht 
schnell mal wenig.
Gast #615869
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Hi

low power prozessoren sind raus.

Das "System" besteht aus mehreren Prozessoren, einem Schaltznetzteil und 
hat ne Maximalstromaufnahme von 3A.

Ich werd das denke ich mit dem Bipolar machen, sicher ist sicher. Viel 
Platz ist zwar nicht aber ich werds irgendwo freimachen müssen fürchte 
ich.

Danke für die Hilfe

 Tobi
Gast #616317
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Hmm problem

meint ihr das klappt mit dem IRF7416 oder SI4435 mit der "an" schaltung? 
Als Batterie soll eine Lithium Batterie den dienst tun.
Ich hab da befürchtungen das die Batteriespannung zu niedrig sein könnte 
um den FET aufzusteuern bzw. der Unterscheid Batteriespannung zu 0V.
Grüße

 Tobi
Gast #616545
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seufz

ich stell mal wieder fest das ich NULL Ahnung von FETs hab.

Wie schauts mit dem FDS6375?


http://www.fairchildsemi.com/ds/FD%2FFDS6375.pdf

sehe ich das richtig das ich den noch sicher aufsteuern kann mit 3V (wo 
ich dann das system von der Batterie trenne) als auch mit 4,2 V 
(batterie voll)?

Im geschlossenen zustand würden dann ja 4,2 V an source drain liegen was 
er mit zu machen scheint.

Sehe ich das richtig?

Oder anders sehe ich es richtig das ich brauche

P Channel FET mit max 3 A Drain Current (+ ne Sicherheit)
UGS so das bei 3V sicher offen ist und 4,2 auch überlebt weren?
UDS muss auch mindestens 4,2 V sein oder größer

 Danke nochmal für die Hilfe

  Tobi

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