Gast
#618293
Hallo habe da ein kleines Problem wozu es sozusagen professioneller Hilfe bedarf. Mein Atmel ist per RS485-Bus (Halbduplex, 19200Bd.) in meinen SPS eingebunden. Den Schnittstellenkonverter kann ich nicht mit dem "berühmten" RTS-Signal von Softwareseite (RS232) umschalten - vom Prinzip her lässt die angewandte Master-Slave Kommunikation das nicht zu. Der verwendete Adapter (Eigennachbau) funktioniert bei RS232 (ca. genormte + /-12V Pegel) wunderbar, auf TTL Pegel umgespeckt hingegen schon schlechter. Aber würde gehen. Nun kommts - baue ich den Adapter isoliert (per Optokoppler) aus Einzelteilen auf gehts auch noch mehr als recht zwar aber gerade noch brauchbar. Nehme ich hingegen fertig-isolierte Bausteine àlà MAX1490 denn klemmt die Kiste bei der Umschaltung (1:1 dem mit MAX485 bestückten Adaptern nachgebaut). Egal was probiert es hapert an der Umschaltung - getestet echofreies Senden bzw Lesen einzeln gehts, im Wechselsprechverkehr hängts sich auf. Die Kriterien der Transmitter/Receiverumschaltung der Bausteine sind mir aufgrund der letzten Versuche (nahezu) vollständig geläufig - unklar hingegen ists warum es mit dem MAX485 "solo" funzt, mit dem selben Baustein in der Maxim-fertig-Schaltung vergossen dann aufgibt. Erste Überlegung ist das der /(invertierte) Fertigbaustein mit der Umschaltung "A und B" umpolt und das nur zu einem definierten Zeitpunkt hinkommt wo alle Signale synchron richtig stehen. Dem mehrfach uminvertiert folgte jedoch die Umpolung der "A und B" Leitung - es blieb alles gleich nur mussten dann "A und B" vertauscht werden damits Sendete/ Empfing. Zeitglieder eingebaut bringt auch nichts - mit denen funktionierts dann schon am einzelnen MAX85 nicht mehr. Gibts da irgendwo Schaltpläne beziehungsweise IC's welche die Richtungserkennung "beherrschen" ? Vielen Dank Schorse