Gast
#48541
Hallo zusammen. Ich habe eine Anwendung mit einem AT90S..., in der die Schaltung über einen Spannungsregler MAX604 (3,3V) versorgt wird. Zur Programmierung dieses MCs benutze ich die ISP-Schnittstelle, bei der bekanntlich der MC von aussen (vom Programmiergerät) versorgt wird. Selbst wenn die Programmierung zu Ende ist, ist der MC immer noch von aussen versorgt. Viele Programmer resetten den MC, sobald sie mit der Programmierung fertig sind, so dass der MC hochfährt und sein Programm ausführt. Genau das soll vermieden werden. Ich möchte, dass nach der Programmierung das Programm nicht ausgeführt wird. Erst wenn die Schaltung von der eigenen Spannung versorgt wird soll das Programm ablaufen. Ich habe an folgende Lösungen gedacht: 1) Es müsste doch Programmer geben, die über RESET dafür sorgen, dass der MC nach der Programmierung nicht hochfährt. (Sie halten den RESET-Eingang des zu programmierenden MCs auf LOW, bis sie abgeschaltet werden. 2) Der MC misst die Betriebsspannung (z.B. vor dem MAX 604, sie beträgt ca 6V) und die ist nicht vorhanden, wenn der MC über das Programmiergerät programmiert wird. Da sitzt nämlich eine Schottky-Diode, die den Spannungsregler vor der Spannung des Programmers schützt. Meine Frage ist: gibt es solche Programmer wie unter 1) beschrieben? zu 2): Der MC hat keinen AD-Wandler und die Comparator-Eingänge sind belegt, so dass die Messung der Betriebsspannung via Comparator nicht möglich ist. Ich habe überlegt, die Betriebsspannung (ca 6V vor dem MAX 604) über einen Vorwiderstand und Z-Diode auf 3,3V zu reduzieren und an einen Eingang des MC anzulegen. Das erste was der MC dann nach einem Reset macht, ist den Eingang abzufragen. Ist der Eingang auf Low, heisst es, dass der MC vom Programmer versorgt wird. Ist er auf H-Pegel, heisst es, dass der MC von der eigenen Spannungsversorgung versorgt wird und das Programm ausgeführt werden kann. Ich bitte um eure Meinungen und Vorschläge. Vielen dank im voraus.