parallelschalten von dioden

#620477
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Die Durchflussspannung einer einzelnen Diode hat einen negativen 
Temperaturkoeffizienten. Sinkt also also mit bei steigender Temperatur.

Bei 2 Dioden parallel bedeutet dies: Die heissere übernimmt mehr Strom 
als die kältere. Und wird dadurch noch heisser. Überleg wohin das führt.
#620663
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@ Jim (Gast)

>Das gilt aber nicht zwangsläufig für alle aktiven Bauelemente! FETs
>können in Grenzen parallel geschaltet werden.

Die haben ja auch eien POSITIVEN Temperaturkoeffizienten. Der FET mit 
mehr Strom wird heisser, worauf er einen höheren Widerstand entwicklet 
und damit weniger Strom aufnimmt. Mit Bipolaren geht das nicht, die 
haben wie Dioden einen negativen temperaturkoeffizienten. Dort hilft nur 
das einfügen eines kleinen Leistungswiderstandes mit positivem 
Koeffizienten, der regelt dass dann wieder aus. Macht aber zusätzliche 
Verluste.

MFG
Falk
#620673
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> haben wie Dioden einen negativen temperaturkoeffizienten. Dort hilft nur
> das einfügen eines kleinen Leistungswiderstandes mit positivem
> Koeffizienten, der regelt dass dann wieder aus.

Dieser Widerstand ist in der Praxis meist kein PTC sondern ein ganz 
normaler mit einem hier vernachlässigbaren Temperaturkoeffizienten. Und 
der Temperaturkoeffizient des gesamten Gebildes wird deshalb dadurch 
nicht positiv sondern bleibt negativ.

Entscheidend ist vielmehr, dass der Spannungsabfall an diesem Widerstand 
wesentlich grösser ist als der durch Exemplarstreuung und 
Temperaturdifferenz hervorgerufene Unterschied zwischen den 
Durchflussspannungen den Dioden oder Transistoren. Im Ergebnis wird die 
unterschiedliche Strom/Leistungsverteilung dadurch auf harmlose Werte 
begrenzt. Ganz symmetrisch wird das damit auch nicht.

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