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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Ist dieses Multimeter für den Hobbybastler geeignet?


Autor: Michael Kirsten (onkel_michi)
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Ich brauche da mal den Rat von Leuten, die sich mit billiger (vielleicht 
günstiger???) Meßtechnik auskennen.

Bei ELV habe ich das Multimeter mit der Artikel Nr. 68-639-91 
LCR-Digital-Multimeter UT70A gesehen.

Damit wären alle die Messaufgaben (inkl. Induktivitäten) möglich, die 
hier beim Basteln so anfallen.

Was meint Ihr, ist dieses Multimeter nach eurer Meinung was oder soll 
ich die Finger davon lassen ?

Bisher hatte ich ein einfaches Fluke True RMS Multimeter mit Spannung / 
Strom / Widerstandsmeßbereich und ein Hameg 20 MHz Oszi. Das Oszi ist 
seit dem letzten Gewitter durch Blitzschlag im Eimer, seit dem kann ich 
keine Kondensatoren und Spulen mehr messen. (Bin z.Zt. mit Sperwandlern 
und getakteten Stromversorgungen am Experimentieren.)

Michael

Autor: Jens P. (jmoney)
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Zu dem Multimeter kann ich nichts sagen aber für den Preis gibt's bei 
ebay auch ein "neues" 20MHz-Oszi. Das würde ich an deiner Stelle dem 
Multimeter vorziehen..

Autor: Holger Krull (krulli) Benutzerseite
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wo gibt es neue 20MHz Oszis für 76 EURO?

Autor: Stefan Helmert (Gast)
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Hallo,

bei ebay sollte man kein Oszi kaufen mit Bildröhre, höchstens digitale 
mit LCD. Wenn du das von der Post schicken lässt, werfen die 
Postangestellten das meist einfach quer durch ihre Halle und Glas 
zerbricht.

Autor: Jim (Gast)
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Ich würde für die Spulen ein billiges Messgerät von Ebay empfehlen! Da 
gibt es welche die sehr selbstgebaut aussehen, aber alle auf dem Prinzip 
eines Schwingkreises mit der zu messenden Induktivität beruhen. Ich habe 
so eines und es ist wirklich erstaunlich (1% + 2 Digits) genau. Nur für 
Trafos geht es nicht...
Sowa hier:
Ebay-Artikel Nr. 250150288787

Gibt es aber auch billiger da. Auch als Bausatz.

Autor: hackklotz (Gast)
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Ja genau, würde ich auch machen. Ein Oszi unterscheidet sich ja auch 
nicht nennenswert von den kleinen, tragbaren und stromsparenden 
Multimetern, die ja sogar auch Ströme messen können.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Stefan Helmert wrote:

> bei ebay sollte man kein Oszi kaufen mit Bildröhre, höchstens digitale
> mit LCD. Wenn du das von der Post schicken lässt, werfen die
> Postangestellten das meist einfach quer durch ihre Halle und Glas
> zerbricht.

Ach?  Wie viele Oszis sind dir denn dergestallt schon kaputt gegangen?
(Davon abgesehen, dass es eher für eine miserable Verpackung spricht.)

Die LCD-Geräte dürften für den Hobbyisten selbst gebraucht noch an der
Bezahlbarkeitsgrenze liegen.

Autor: Tippgeber (Gast)
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Hmm, von Unitech kauf ich nix mehr...

Früher hab für derlei Messungen ein DMM 4050 benutzt. Auch bei ELV 
gekauft. Die Meßbereiche sind dem UT70A ähnlich.

Für RLC-Messungen hab ich jetzt das Peaktech 5105N, gibts bei Reichelt.
Vorteil: Grösserer Messumfang: Widerstände bis 2GOhm, Induktivitäten bis 
20H, Kapazitäten bis 20mF.
Einen Frequenzmesser bis 15MHz hat es auch.
Und noch einiges mehr.

Autor: Jim (Gast)
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Das Peaktech 5105N ist aber mit 100 Ocken recht preisintensive. Und bei 
5% Genauigkeit... Dann doch lieber das Peaktech 2165 aus selbiger 
Quelle! Das kostet 50 Euro mehr aber erscheint mir erheblich 
professioneller!

Autor: Thilo M. (Gast)
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>Die LCD-Geräte dürften für den Hobbyisten selbst gebraucht noch an der
>Bezahlbarkeitsgrenze liegen.

Kommt drauf an wo die liegt. Ich habe mir beim 'C' ein Voltcraft 
60MHz-zweikanal-DSO mit Farb-LCD für knapp 1000€ angeschafft und bin 
sehr zufrieden damit. Vor allem kann man die mittels DIP-Schaltern 
intern auf den Original INSTEK-Zustand zurücksetzen, dann ist es wieder 
ein 100MHz-DSO. Die Eingangsverstärker sind mit dem wesentlich teureren 
100MHz-Teil identisch.

Röhrengeräte haben bei rauhem Transport weniger das Problem Glasbruch, 
eher können sich die Spulenpakete auf der Röhre verschieben und die 
Darstellung wird schief und unscharf. Ist mir bei einem Röhrenmonitor 
schon passiert.

Autor: Chrisi (Gast)
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Interessanter Aspekt, allerdings werden Oszilloskope mit einem 
elektrischen Feld abgelenkt, nicht magnetisch :-)

Autor: Tippgeber (Gast)
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@Jim:
Die 5% sind bei Induktivitätsmessungen...
Kapazitätsmessungen 2% und Widerstände mit 0.3%.
Das reicht mir ;-)

Einem Schaltregler ist es herzlich Wurscht ob die Speicherdrossel nun 
100uH oder 105uH hat. Bei einer Frequenzweiche für die Lautsprecherbox 
ist die Situation ähnlich.
Und HF-Schaltungen muß man sowieso noch abgleichen.
Also nicht übertreiben.

Wie ich das 5105 gekauft habe, war es auch noch einige Euro billiger.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Chrisi wrote:

> Interessanter Aspekt, allerdings werden Oszilloskope mit einem
> elektrischen Feld abgelenkt, nicht magnetisch :-)

Nur Analogoszis.  Digitaloszis haben die Röhre ja nur noch als
Computermonitor, die ist dann wie bei jedem Monitor auch magnetisch
abgelenkt (das verkürzt sie bei gleicher Bildschirmdiagonale
erheblich).

Autor: Chrisi (Gast)
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>> Interessanter Aspekt, allerdings werden Oszilloskope mit einem
>> elektrischen Feld abgelenkt, nicht magnetisch :-)

> Nur Analogoszis.  Digitaloszis haben die Röhre ja nur noch als
> Computermonitor, die ist dann wie bei jedem Monitor auch magnetisch
> abgelenkt (das verkürzt sie bei gleicher Bildschirmdiagonale
> erheblich).

Stimmt. Allerdings trifft das sicherlich nicht für ein 100.- Euro Oszi 
von eBay zu. Jedenfalls sind mir keine (im Rahmen dieser Diskussion) 
bezahlbahren Digitaloszis mit Röhre bekannt. Hier regiert das LCD.

Autor: Jim (Gast)
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Ich denke mal das bezieht sich auf die älteren HP-Teile die man auch 
nicht umschalten konnte wie die Hameg. Sowas hier: 
http://churchofinformationwarfare.org/images/energ...

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Jup, sowas meinte ich.  Habe mir kürzlich so'n Gerät zugelegt.  Kommt
halt noch im netten grün der klassischen Oszis, hat aber vieles von
dem, was auch aktuelle Digitaloszis haben.  War gerade noch so 
bezahlbar.

Vergleichbare Teks dürfte es auch geben.

Ja, das Tetris wollte ich mir ja auch mal angucken. ;-)

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