Ersatz für Kondensatormikrofon

Gast #620597
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Hallo,
ich habe vor einen "Line-In" Eingang für ein Megaphon zu basteln. Als 
Mikrofon ist vermutlich ein Kondensatormikrofon verbaut, da an der 
Kapsel nur 2 Pins angelötet sind und nach dem Einschalten eine 
Phantomspannung von ca. 2V anliegt. Meine Idee währe es das 
Kondensatormikrofon durch einen FET zu ersetzen und das Gate mit dem 
externen Signal zu steuern. Haltet ihr das für machbar? Oder gibt es 
bessere Lösungen um ein Signal über einen Mikrofoneingang in einen 
Verstärker zu koppeln?
Gast #620606
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Hi, Flo,

Du: "das Kondensatormikrofon durch einen FET zu ersetzen und das Gate 
mit dem
externen Signal zu steuern."

Ich unterstelle, Du meinst ein Elektret-Mikrofon.

Grundsätzlich machbar.
Aber unzweckmäßig, wenn Dein externes Gerät schon ein Signal liefert, 
dessen Pegel weit über Rauschpegel ist und die Impedanz so gering, wie 
ein Operationsverstärker sie liefern kann. Dann nimm einen Übertrager 
und blocke die Gleichspannung mit einem Kondensator.

Unzweckmäßig ist der FET am Eingang
* wegen Brummschleifen,
* wegen Rauschen, der FET im Elektret-Mikrofon liefert den höchsten 
Beitrag zum Rauschen, er muß die schwache Spannungsänderung an der 
Elektret-Folie auf den Pegel verstärken, der dann am Ausgang anliegt.
* wegen der Gefahr der falschen Kennlinie.

Ciao
Wolfgang Horn
Gast #620635
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Hallo Wolfgang,

soll heißen, ich muss die Phantomspeisung durch einen Kondensator 
blocken und in Reihe dazu die Sekundärseite eines 1:1 Übertragers 
anklemmen. Und auf der Primärseite das eigentlich "Line-In" Signal, 
oder?
(Firma: TravelRec.) Persönliche Seite #620941
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Na dann kannst Du Dir den Übertrager schenken. An Masse kommt die Masse 
des Line-Signals, die Phantomspeisung blockst Du mit einem 1µF 
Folienkondansator. An diesen schließt Du einen Spannungsteiler (oder ein 
Trimm-Poti) an, der das eingespeiste Line-Signal absenkt und auf eine 
Impedanz von etwa 1kOhm einstellt. Das war´s dann auch schon.
Gast #621498
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Muss es unbedingt ein 1µF Folienkondensator sein? Bin leider nicht so 
bewandert was analoge Tontechnik angeht ;-). Hab mal mit "normalen" 
Keramikkondensatorten probiert. Erst nach dem vielleicht 8 parallel 
geschalteten Kondensator (Werte weiß ich leider nicht) wurde die 
Lautstärke annehmbar. Was mich jetzt wundert ist das die integrierten 
"Sounderzeuger" und das Mikro lauter sind als der Kopfhörerausgang 
meines MP3-Sticks.

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